Dirk Stermann und Christoph Grissemann können es einfach nicht lassen! Auch gestern, Dienstag, wurde es in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ politisch – mit Fragen an die Gäste, die zu Antworten gegen die Freiheitlichen provoziert wurden, ohne die Partei beim Namen zu nennen. 

Peinliche Fragen an Schauspielerin und Comedian

Am Ende der Sendung fragte Christoph Grissemann die Schauspielerin Gerti Drassl und Comedian Gernot Kulis:

Ist Donald Trump krank?

Darauf Drassl:

Wie meinst du krank? Psychisch krank? Ich glaube ja. 

„Ich glaub’ a ja“, teilte Kulis die Meinung von Drassl. Und dann fragte Grissemann:

Wird Österreich eine rechtsextreme Regierung bekommen?

Antwort der Schauspielerin:

Ich hoffe nicht.

„Ich schließe mich an, hoffe nicht“, plapperte Kulis nach. 

FPÖ als “rechtsextrem” beschimpft

Ohne den Namen der Partei, die in Österreich an die Regierung kommen könnte, zu nennen, war für den Fernseh-Zuschauer klar: Mit der „rechtsextremen Regierung“ war die FPÖ gemeint. Wer möchte schon Rechtsextreme in einer Bundesregierung? Keiner. Also ist es durchaus verständlich, dass beide Gäste der Sendung kundgetan hatten, zu hoffen, dass Österreich keine rechtsextreme Regierung bekommt. 

Linksextreme Gewalt wird ausgeblendet

Dass Grissemann mit seiner Frage aber auf die FPÖ abzielte und sie damit ins rechtsextreme Eck stellte, hatte mit Satire nichts mehr zu tun. Der Komiker vergaß geflissentlich, zu erklären, was Rechtsextremismus eigentlich bedeutet. Unter anderem, dass man mit Gewaltanwendung das politische System ändern möchte. Ein Umstand, den die linksextreme „Antifa“ an den Tag legt und dennoch von der SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer in Ruhe gelassen wird („Ich kenne die Antifa als Organisation nicht). 

Blamabler Auftritt auf ServusTV

Gut in Erinnerung ist da noch das Scheitern des früheren ÖVP-Kanzlers Karl Nehammer, der in einem Wahlkampf-Interview auf ServusTV ebenfalls versuchte, Herbert Kickl und seine Partei als „rechtsextrem“ zu punzieren. Als der Moderator Michael Fleischhacker nachfragte, was er mit „rechtsextrem“ denn meine, folgte eine lächerliche Argumentation, die Fleischhacker zum Sager veranlasste: „Das finde ich eigentlich ein bisschen schwach, Herr Bundeskanzler!“

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Von Veritatis