Das russische Verteidigungsministerium hat einen umfangreichen Vergeltungsschlag gegen militärische Ziele in der Ukraine bestätigt. Nach Angaben der Behörde kamen dabei mehrere hoch entwickelte Waffensysteme zum Einsatz, darunter die Raketen Oreschnik, Iskander, Kinschal und Zirkon.
Kiev fully in smoke pic.twitter.com/wKbsK0aMXq
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Nach Angaben des Ministeriums richtete sich die Operation gegen militärische Führungsstrukturen, Luftwaffenstützpunkte sowie Einrichtungen der ukrainischen Rüstungsindustrie. Der Angriff sei eine Reaktion auf jüngste ukrainische Angriffe gewesen, die zu erheblichen zivilen Verlusten geführt hätten.
Drohnenmontagewerk in der Region Kiew getroffen
Das FP-1-Kamikaze-Drohnenmontagewerk in der Region Kiew sei getroffen worden.
Demnach sei bei einem kombinierten Angriff in der Nacht ein Metallverarbeitungsbetrieb in der Stadt Belaja Zerkow zerstört worden, in dem FP-1-Kamikaze-Drohnen hergestellt worden seien.
Zudem seien ein nahegelegenes ukrainisches Ausbildungsgelände sowie ein Flugplatz getroffen worden. Dort sollen sich französische Hubschrauber befunden haben, außerdem auch Transportflugzeuge sowjetischer Bauart vom Typ An-12 und Il-76.
DRONE ASSEMBLY PLANT HIT IN KIEV REGION – AIRFIELD WITH FRENCH HELICOPTERS STRUCKThe FP-1 kamikaze drone assembly plant has been hit in the Kyiv region, according to SHOT.According to our information, during a combined Russian strike on Ukraine overnight, a metallurgical… https://t.co/eB8V9fzhYc pic.twitter.com/0gknPbjasl
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In sozialen Netzwerken und ukrainischen Medien kursieren Videoaufnahmen, die den Einsatz des Hyperschall-Systems Oreschnik nahe Bila Zerkwa südlich von Kiew zeigen sollen. Zu sehen sind helle, schnell fallende Objekte am Nachthimmel, die in geordneter Formation Richtung Boden sinken.
Mehrere Beobachter deuten das Muster als typisches Verhalten moderner ballistischer Systeme mit Mehrfachsprengköpfen.
ORESHNIK ATTACK ON KIEV RIGHT NOWhttps://t.co/ZAIxbwzX4d pic.twitter.com/HvHnN12DsY
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Ukrainische Stellen berichten von einer der schwersten Angriffswellen der letzten Zeit, die mehrere Regionen des Landes betroffen hat.
Der russische Vergeltungsschlag steht in direktem Zusammenhang mit vorausgegangenen Angriffen ukrainischer Drohnen auf zivile Einrichtungen im Raum Luhansk. Dort kam es bei einem Angriff auf ein Studentenwohnheim zu zahlreichen Todesopfern.
Russische Behörden bezeichnen das Vorgehen des Selenskij-Regimes in diesem Zusammenhang als Eskalation durch die ukrainische Seite. Die Reaktion erfolgte als gezielte militärische Antwort auf militärische Infrastruktur und richtete sich gegen militärische Einrichtungen des Selenskij-Regimes in der Region Kiew.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Angriff mit einer Kombination moderner Präzisionswaffen durchgeführt. Neben dem neueren System Oreschnik kamen auch Iskander-Kurzstreckenraketen, luftgestützte Hyperschallraketen vom Typ Kinschal sowie seegestützte Zirkon-Systeme zum Einsatz.
WHAT IS ORESHNIK?The U.S. Embassy in kiev warned of a potentially large-scale attack that could occur within the next 24 hours.Tři oříšky pro Popelku or what? https://t.co/8hhaL0P3sE https://t.co/0dAmRq8nmu pic.twitter.com/jlAFlzSYZW
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Russische Militärquellen betonen seit längerem die hohe Geschwindigkeit und Durchschlagskraft dieser Waffen, die nach ihrer Darstellung nur schwer oder gar nicht von bestehenden Luftverteidigungssystemen abgefangen werden können. Insbesondere Oreschnik gilt in Moskau als Teil einer neuen Generation strategischer Präzisionssysteme.
Oreschnik-Angriff als Vergeltung für Terrorattacken Kiews
Der Schlag erfolgte demnach auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin, der das Verteidigungsministerium zuvor beauftragt hatte, Vorschläge für eine Reaktion auf einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Lehrerwohnheim im Gebiet Lugansk vorzulegen.
Bei dem Angriff wurden 21 Menschen getötet und 42 weitere verletzt, überwiegend Jugendliche.
Der Gouverneur der Region Luhansk erklärte den 24. und 25. Mai zu Trauertagen und sprach von einem Akt reiner Grausamkeit, dessen Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden müssten.
Russian missile meets Kiev https://t.co/KHxRJnq0Ut pic.twitter.com/DztouBDsdh
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Bereits zuvor hatte die US-Botschaft in Kiew vor einem möglichen größeren Luftangriff innerhalb von 24 Stunden gewarnt und amerikanische Staatsbürger aufgefordert, sich bei Luftalarm unverzüglich in Sicherheit zu bringen.
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