Kleine Sünden bestraft der Liebe Gott sofort, besagt eine alte Redensart. Man könnte sie umwandeln: Kleine Fehler haben große Folgen und können einen teuer zu stehen kommen. Einen solchen Fehler habe ich am 16. Oktober begangen. Kurz zuvor hatte ich die Nachricht bekommen, dass Googles Anzeigen-Tochter „Adsense“ meine Seite für Reklame sperrt. Ich schrieb am 16. Oktober, Google habe sich wohl geirrt – weil ich seit über zwei Jahren keine Anzeigen von „Adsense“ mehr auf meiner Seite hatte.

Pustekuchen! Mein Glaube, die kleine Werbeagentur, die mutig den „Blacklists“ trotzte und für meine Seite mit viel Mühe etwas Werbung fand, konnte das nicht – wie ich dachte – ohne „Google“ bzw. „Adsense“. Mit der Sperrung durch „Google“ waren auch die meisten der wenigen Anzeigen, die wir noch hatten, die für uns aber große Bedeutung haben, weg. Weil ich einen Werbe-Blocker benutze und auch nicht regelmäßig nachsehe, wie die Werbung läuft, und weil die Agentur zuerst an einen technischen Fehler glaubte, bemerkte ich das nur sehr spät.

Gleichzeitig bemerkte ich einen Rückgang der Zugriffszahlen. Auch der ist kein Zufall: Meine Seite ist offenbar nicht nur bei der Reklame-Tochter von Google gesperrt, sondern auch von „Google News“ gestrichen worden. Das heißt: Bei der Suche nach Nachrichten findet man mich dort jetzt nicht mehr. Google ist faktisch Monopolist und als solcher an das Grundgesetz gebunden. Die Eingriffe sind eine massive Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten von regierungstreuen Medien. Ich bin sicher: Sie sind deshalb nicht rechtmäßig. Aber Recht haben und Recht kriegen sind in Deutschland 2022 sehr unterschiedliche Dinge. Faktisch hat die Regierung die Zensur – auch in Form von wirtschaftlichem Druck – geschickt auf private Monopolisten ausgesourct. Was in autoritären Staaten der Geheimdienst macht, machen bei uns Google, Facebook & Co. Hand in Hand mit  willfährigen, regierungsfinanzierten „Nicht-Regierungs-Organisationen“ wie der Amadeu-Antonio-Stiftung von Ex-Stasi-Mitarbeiterin Kahane.

Zu viel gelesen?

Der Totalangriff auf meine Seite erfolgte kurz nachdem ich berichtete, dass wir mit sage und schreibe 7,3 Millionen Besuchern im Monat September in unglaubliche Höhen vorgestoßen waren – und auch Marktführer bei den kritischen Medien sind (siehe Video hier und Text hier). War das den üblichen Denunzianten zu viel? Kurz zuvor wurde bereits der „Achse des Guten“, mit der ich freundschaftlich zusammenarbeite, auf Denunziationen hin die Werbung entzogen (siehe hier).

Die Absicht ist klar: Kritischen Journalisten soll das Genick gebrochen werden. Mir haben vier Banken das Konto gekündigt (eine auch meiner achtjährigen Tochter), Paypal sperrte meine Konten sogar fristlos (was Banken nicht dürfen, wenn keine Rechtsverstöße vorliegen, dürfen sie nur mit gesetzlicher Frist kündigen), die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen mich wegen eines Gastbeitrags, Polizisten befragten deswegen nahe Verwandte und Freunde/Hausmeister, Dauer-Sperrung und Zensur bei Facebook, Beschimpfungen, Verleumdungen, Ausschluss aus der Bundespressekonferenz, und die Liste der Schikanen und des Psycho-Terrors ließe sich lange fortsetzen. Aber sie wäre ermüdend. Nur das noch: Parallel zu dem Beschriebenen werde ich aktuell auch noch von zwei weiteren – nicht staatlichen – Organisationen bzw. Firmen wirtschaftlich schikaniert. In einem Fall extrem zeitraubend. Es ist ein Wunder, dass man zwischen den ganzen Schikanen gelegentlich noch zum Schreiben kommt. Aktuell kann ich zu beiden Fällen nichts sagen, auch weil in einem der beiden Fälle Dritte involviert sind. Ich hoffe aber, eines Tages auch das öffentlich machen zu können.

Absurde Unterstellungen

Was mir Google vorwirft, ist hanebüchen und lächerlich (unten dokumentierte ich es). Der US-Konzern müsste dann konsequenterweise auch das Gesundheitsministerium und alle anderen Medien sperren. Und zwar vor uns. Denn allzu viel von dem, was kritischen Journalisten als „Fehlinformation“ angekreidet wurde, entpuppte sich als Fakt. Und viele der vermeintlichen „Fakten“ von der Regierung und Medien als Fehlinformation.

Wie geht es weiter? Aktuell habe ich noch ein wenig, sehr ertragsschwache Reklame von meinem Kommentar-Dienstleister „Disqus“ und einem kleinen Video-Anbieter auf meiner Seite. Das sind Tropfen auf den heißen Stein. Aber immerhin.

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Meine Hoffnung liegt bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Unterstützung ist in diesen Zeiten wertvoller denn je. Moralische oder ideelle, etwa durch Teilen und Weiterleiten dieses Artikels von denjenigen, die selbst wenig haben oder unter der Zerstörung unserer Wirtschaft durch die Regierung leiden. Und monetäre Unterstützung von denen, die noch die Kraft dafür haben. Ob als kleines „Vorweihnachts-Geschenk“ in Form einer Überweisung (IBAN  LT18 3190 0201 0000 1014), als besonders wertvolle Patenschaft durch einen Dauer-Auftrag, durch eine Bestellung von Shop-Artikeln, etwa für Weihnachten, bei meinen Unterstützern, – oder indem Sie selbst Werbung auf meiner Seite buchen, wenn Sie Unternehmer sind (Kontakt hier). Diese Werbung können Sie in der Regel als Betriebsausgabe absetzen.

Meine Hoffnung ist: Gemeinsam sind wir stark, und zeigen denjenigen, die kritische Journalisten mundtot machen möchten, was eine Harke ist.

Ganz, ganz herzlichen Dank!

Ich versuche derweil, es positiv zu nehmen: Diese ganzen Angriffe unter der Gürtellinie sind der Beweis dafür, dass wir offenbar einen wunden Punkt treffen. Sonst hätten sie es nicht nötig, uns derart massiv und unfair unter Dauerbeschuss zu nehmen. Aber die Wahrheit wird sich nicht aufhalten lassen auf Dauer. Nein, ich bin nicht in ihrem Besitz, und auch ich kann mich irren – aber ich und viele kritische Kollegen versuche zumindest, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Das scheint heute ein Verbrechen zu sein. Und wird bekämpft mit allen Mitteln.

Aber ich hoffe, die Gegner von Freiheit und Demokratie haben ihre Rechnung ohne den entscheidenden Faktor gemacht: Ohne Sie, ohne die mündigen, freiheitsliebende Bürger!

Tausend Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

PS: All den „woken“ Journalisten-Kollegen, die jetzt Schadenfreude empfinden, wie bei früheren Schikanen gegen mich, sei versichert: Sollten sich die Zeiten ändern, und sie – oder andere –  in der Lage sein, in der ich heute bin, werde ich mich – bei allen Meinungsverschiedenheiten – mit allen Kräften gegen eine solche Schikane und Diskriminierung einsetzen und dafür, dass sie unter fairen Bedingungen in Ruhe arbeiten können.

PS: Ein Leser bezeichnete das Vorgehen hier unten in den Kommentaren als „Cybermobbing gegen ‘Staatsfeinde‘“. Ich finde das gut getroffen!

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Hier die Begründung von Google für das Werbe-Verbot:

Beschreibung der Verstöße
„Gefährliche oder abwertende Inhalte“:

Wir gestatten keine Inhalte, die

  • zu Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen anstiften, begründet durch deren ethnische Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, Nationalität, Zugehörigkeit zu Streitkräften, sexuelle Orientierung, Geschlecht, geschlechtliche Identität oder durch eine ähnliche Eigenschaft, die mit systematischer Diskriminierung oder Ausgrenzung verbunden ist, sowie Inhalte, mit denen die Diskriminierung dieser Einzelpersonen oder Gruppen gefördert wird oder solche Personen oder Gruppen herabgesetzt werden.
  • zum Ziel haben, Einzelpersonen oder Gruppen von Einzelpersonen zu belästigen, einzuschüchtern oder zu mobben.
  • Drohungen enthalten, sich selbst oder anderen Schaden zuzufügen, oder die dies befürworten.
  • dazu genutzt werden, Menschen zu nötigen.

„Unglaubwürdige und schädliche Behauptungen“:

Wir gestatten keine Inhalte,

  • die Behauptungen enthalten, die nachweislich falsch sind und das Vertrauen in Wahlen oder demokratische Entscheidungen bzw. die Teilnahme daran erheblich beeinträchtigen könnten.
  • die gesundheitsgefährdende Behauptungen unterstützen oder sich auf eine aktuelle schwerwiegende Gesundheitskrise beziehen und verlässlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen.
  • die anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Klimawandel widersprechen.

Eine wunderschöne Aufzählung, wovor die selbsternannten Wahrheits-Wärter am meisten Angst haben.

Vor Kritik an den Auswüchsen der „Woke“- und „Sender“-Ideologie, die als „Hass“ diffamiert wird, vor Zweifel an an demokratischen Zuständen, Kritik an Corona-Politik und darüber hinaus generell an der Gesundheitspolitik und vor Zweifel an der Klima-Ideologie.

Wobei bemerkenswert ist, dass entsprechende Artikel zu einem Werbeverbot für die ganze Seite führen.

Die Begründung entlarvt: Über wirtschaftlichen Druck will der US-Internet-Gigant und De-Facto-Monopolist Seitenbetreiber dazu bringen, brav politisch Männchen zu machen. Wer nicht spurt, fliegt bei dem wichtigsten Anbieter raus.

Das Böse kam in der Geschichte fast immer im Gewand des Guten daher.

Googles Gründungsmotto war: „Sei nicht böse“.

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Quelle Link

Von Veritatis

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