In Schweriner Kitas probt man schon einmal für den Ernstfall: Am Mittwoch blieben in den städtischen Kindertagesstätten Licht und Elektrogeräte aus. Der Grund: Man wolle testen, wie die Kinder auf einen Blackout reagieren und wie gut die Kitas auf einen solchen Fall vorbereitet sind.

Offiziellen Stellen zufolge gilt ein Blackout in Deutschland als “unwahrscheinlich”, dennoch wurde in den städtischen Kindertagesstätten in Schwerin am Mittwoch getestet, wie die Einrichtungen mit einem Strom-Blackout umgehen würden und wie die Kinder reagieren. Beim Projekt “Stromlos durch den Tag” sind dafür an sämtlichen Einrichtungen der stadteigenen Kita GmbH Licht und ans Stromnetz angeschlossene Geräte ausgeblieben. Bis auf die Heizung und den Kühlschrank in der Küche soll nichts laufen, was Strom aus dem öffentlichen Netz benötigt. Das Telefon soll nur im äußersten Notfall benutzt werden. 

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Die Eltern waren laut einem Bericht des NDR mit dem Projekt einverstanden. In erster Linie sollen die Kinder lernen, sich auf ein solches Szenario vorzubereiten und mit einer solchen Situation umzugehen. Die Erwachsenen konnten bei dem Projekt zudem herausfinden, welche Schwachstellen es in der Planung für einen solchen Fall gibt.

Die Geschäftsführerin der städtischen Kita GmbH, Anke Preuß, sagte, dass man Checklisten für den Notfall zusammenstellen wolle. Konkret gehe es darum, etwa herauszufinden, wo eine Batterie-Lichterkette platziert werden muss, um Unfallgefahren zu vermeiden. Jede der 24 städtischen Kitas soll zudem einen Koffer mit Notfallausrüstung bekommen – mit Dingen wie Powerbank, Taschenlampen und einem batteriebetriebenen Radio.

Bei einem Besuch der Kita “Waldgeister” befürwortete Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) den Stresstest: Einen Ernstfall könne niemand exakt vorhersagen, doch eine solche Vorbereitung könne helfen, dann nicht in Panik zu verfallen. Die städtischen Kitas in Schwerin werden von mehr als 2.000 Kindern besucht.

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(rt de/dpa)

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Von Veritatis

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