Claudia Roth will die Bibelworte am rekonstruierten Berliner Stadtschloss überblenden. Dafür erntet sie massive Kritik. „Den Bibeltext auf dem Humboldt-Forum wegen angeblich fehlender Weltoffenheit überblenden wollen, aber Judenhass auf der documenta freien Lauf lassen“, empörte sich die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Dorothee Bär (CSU) laut der FAZ.

Roth spaltet die Gesellschaft

„Das ist das Gegenteil von weltoffen, das ist engstirnig und spaltet. Dadurch disqualifiziert sie sich vollends für ihr Amt“, sagte Bär. Aufgabe der Kulturstaatsministerin sei es, „sich um die historische Rekonstruktion zu kümmern, und nicht die Geschichte umzuschreiben und für die aktuelle ideologische Prägung ihrer Partei passfähig zu machen“.

Auch von der AfD kam heftige Kritik. „Claudia Roth hasst die Bibel und das Christentum. Dafür mag Roth iranische Holocaustleugner und Israelhasser genauso wie BDS-Antisemiten, was sie auch schamlos in der Öffentlichkeit zeigt“, sagte die Vizechefin der AfD im Bundestag, Beatrix von Storch laut AfD-Kompakt. Weiter erklärte die AfDlerin: „Während in Deutschland die weitere Ausbreitung des Islams von den Altparteien im Sinne einer Multi-Kulti-Toleranz gefördert wird, wird das Christentum durch antisemitische Grüne wie Claudia Roth staatlicherseits zurückgedrängt. Die Verhüllung einer christlichen Inschrift am Berliner Stadtschloss ist nur ein weiterer widerwärtiger Schritt auf dem antichristlichen, antijüdischen und proislamischen Weg der grünen Staatsministerin.“

Wie kam es zu den Vorwürfen?

Hintergrund der Aufregung: Derzeit lässt Roth prüfen, ob sich das Bibelzitat am Schloss mit „alternativen, kommentierenden und reflektierenden Texten“ temporär überblenden lasse, wie es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag heißt. Das Vorhaben sei „Teil der programmatischen Bemühungen zur Auseinandersetzung mit der Symbolik von Kuppel, Kreuz und Inschrift“, wird in dem Schreiben weiter ausgeführt.

„Die Bundesregierung ist sich der Problematik bewusst, die von einer städtebaulich und baukulturell begründeten, gleichwohl politisch und religiös interpretierbaren Wiederherstellung der monarchischen und christlichen Symbolik am Gebäude einer Institution wie des Humboldt Forums ausgeht“, heißt es darin laut idea.de. Die Bundesregierung plädiere dafür, Elemente der Rekonstruktion des Berliner Schlosses zu „kontextualisieren“. Derzeit werde über einen Text auf einer Informationstafel abgestimmt, der über den historischen Hintergrund der Entstehung der Kuppel und „die Haltung der Akteure des Humboldt Forums“ Aufschluss geben soll.

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Von Veritatis

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