Der Unantastbare

Karl Lauterbach zum Superstar aufzubauen ist ja kein allzu leichtes Unterfangen. Zu offensichtlich sind die Defizite des SPD-Politikers, zu peinlich viele seiner Auftritte. Seine Biografie weist Lauterbach als waschechten Pharma-Lobbyisten aus, seine vielen Widersprüche und Falschaussagen, ja Lügen, sind Legende, seine Redestil erscheint wirr und zerfahren, seine Ausstrahlung schwankt zwischen schläfrig, überdreht und verbissen. Will man diesen Mann über mehrere Jahre als Hoffnungsträger einer Not leidenden Bevölkerung aufbauen, braucht es eine massive, gut geplante und weitgehend flächendeckende Kampagne. Bei dieser ist es entscheidend, nicht nur die vermeintlichen Stärken Lauterbachs mit viel Fantasie herauszuarbeiten, sondern auch seine Schwächen konsequent zu verbergen. Dies darf keineswegs dem Gutdünken jedes x-beliebigen Journalisten überlassen bleiben. Deshalb gab und gibt es in den Leitmedien auch viel Druck auf professionell Schreibende, sich gegenüber dem Gesundheitsminister keinerlei Majestätsbeleidigung herauszunehmen. Wer nicht mitspielt, verliert schon mal eine lukrative journalistische Veröffentlichungsmöglichkeit. Unserer Autorin ist das passiert.



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Von Veritatis

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