Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka sorgt wieder einmal für Wirbel. Vor zwei Tagen wurde medial bekannt, dass der ranghohe ÖVP-Politiker dafür verantwortlich sein soll, dass im renovierten Parlamentsgebäude im Empfangssalon ein Klavier aufgestellt wird. Die Miete würde monatlich 3.000 Euro betragen. Das wären pro Jahr 36.000 Euro. Medien und Politiker kritisieren das Luxusklavier als „goldenen Flügel“. Erwartungsgemäß gab es heute bei der Sitzung des Nationalrats heftige Kritik.

Sobotka wäre bei Neuwahl Geschichte

FPÖ-Klubchef Herbert Kickl forderte eine Neuwahl des Nationalrats. Wenn man den aktuellen Umfragen glauben darf, müsste Sobotka nach dem Wahlergebnis als Nationalratspräsident die Koffer packen, da die Schwarzen nur auf den dritten Platz landen werden. Kickl kritisierte die „Wahnsinnsidee“ und verhöhnte den gold-besetzten Flügel als Ausdruck der Bescheidenheit der Politik.

Auch Weinglas sorgte für Wirbel

Der in Niederösterreich verankerte Sobotka sorgt immer wieder mit skurrilen Aktionen für Wirbel. So machte er mit einem Video Werbung für das Restaurant, das zukünftig Politiker und Parlamentsbesucher verköstigen werde. Dabei spazierte der gesellige Politiker mit einem Weinglas auf der Dachterrasse des Parlaments, was von vielen Beobachtern als abgehoben und arrogant gewertet wurde. Vom Video gibt es bereits auch eine Satire-Version.

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Ob es die Wähler auch so streng sehen? Nun, demnächst wird in Sobotkas Heimatbundesland gewählt und der Freiheitliche Udo Landbauer hat sich heute als Spitzenkandidat in Stellung gebracht. Mit Sobotka hat der FPÖ-Politiker jedenfalls einen „Wahlhelfer“, der regelmäßig Stoff für den Wahlkampf liefert.



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Von Veritatis

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