Unzensuriert hat vor kurzem über die millionenhohen Werbeausgaben berichtet, die sich die grüne Klimaschutzministerin Leonore Gewessler leistet. Doch auch die eine oder andere Pressekonferenz war nicht ganz billig. Am 9. Mai dieses Jahres gab es einen Pressedienst mit dem sperrigen Titel: „Geballte Finanzkraft – Launch der Green Finance Alliance: Neun Finanzunternehmen verpflichten sich zu Klimaschutz-Bündnis“. Die diesbezügliche Pressekonferenz verschlang mehr als 16.700 Euro. War das Buffet so teuer?

Externe Dienstleister nötig

Die Ministerin argumentiert dies damit, dass externe Ressourcen zugekauft werden müssen:

Aufgrund der gestiegenen technischen Anforderungen (Streaming von Pressekonferenzen, aufwendigere Tontechnik im Festsaal AG Radetzkystraße, Gebärden-Dolmetsch etc.) und der Notwendigkeit, bei Pressekonferenzen mit höherer Besucher:innen-Zahl (sic!) aufgrund von Maßnahmen zum Schutz vor COVID19 auf den technisch nicht adäquat ausgestatteten, jedoch größeren Festsaal im Erdgeschoß des Amtsgebäudes auszuweichen, ist es bedauerlicherweise nach wie vor notwendig, externe Dienstleistungen zuzukaufen.

400.000 Euro an PR-Kosten

An die 60 Pressekonferenzen gab es seit Gewesslers Amtszeit. Externe Dienstleister waren vor allem die „Anlagen + Montagetechnik“ (amt), die auf Veranstaltungen spezialisierte „Habegger GmbH“ oder die „Nuntio“, ein Anbieter für Dolmetsch-, Medien- und Veranstaltungstechnik. Die Kronen Zeitung hat nachgerechnet: An die 400.000 Euro dürften Gewesslers PR-Aktionen bis dato den Steuerzahler gekostet haben.



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Von Veritatis

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