Die SPÖ kommt nicht zur Ruhe, ist allerdings auch selbst daran schuld. Aktuell sorgt der SPÖ-Politiker und Gewerkschafter Josef Muchitsch in einem Interview im Ö1-Morgenjournal dafür, dass den Österreichern der öffentlich ausgetragene Streit zwischen der Parteivorsitzenden Pamela Rendi-Wagner und Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil in Erinnerung bleibt.

Umfrage zugunsten Doskozils

Zur Erinnerung: Die burgenländischen Roten veröffentlichten eine Umfrage, laut der Doskozil bei einer Nationalratswahl aktuell besser abschneiden würde als die Parteivorsitzende. Seither geht es in den Umfragen mit den Roten bergab.

Nun hat der „Beppo“ (er erlangte 2015 ungewollte Berühmtheit, weil er als Abgeordneter nicht tausend Euro Miete für eine Wohnung zahlen wollte und ein Angebot um 285 Euro bekommen hatte) nachgelegt. „Dieses ständige öffentliche Anpatzen“ schade der Bewegung.

Der Sozialdemokratie nicht würdig

Das Bundesparteipräsidium, das am 4. und 5. Jänner zur Neujahrsklausur in Klagenfurt zusammenkomme, müsse ganz klar sagen, „so geht es nicht weiter“. Sich gegenseitig öffentlich Botschaften auszurichten, sei der Sozialdemokratie nicht würdig, sagte das rote Schwergewicht. Das ist insofern skurril, denn gerade Muchitsch selbst richtet über die Medien Kritik aus, obwohl er das öffentliche Anpatzen verurteilt.

Die Reaktion der SPÖ Burgenland wird für Muchitsch zu einem Eigentor. Denn der Landesgeschäftsführer Roland Fürst erklärte gegenüber der APA:

Wir kommentieren das inhaltlich nicht, denn wir halten uns an das, was andere in der Partei von uns einfordern.



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Von Veritatis

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