„4341 Notrufe, aus denen knapp 1902 Einsätze für die Polizisten und Polizistinnen resultierten“, lautet die von der Landespolizeidirektion Wien veröffentlichte Einsatzbilanz der Silvesternacht. Wien-weit kam es demzufolge zu 131 Anzeigen und 24 Organmandaten nach dem Pyrotechnikgesetz. Insgesamt wurden rund 87 Kilogramm pyrotechnischer Gegenstände sichergestellt. Mehrere Personen wurden festgenommen.

Zahlreiche Vandalenakte durch Pyrotechnik

In den Bezirken Josefstadt, Simmering, Favoriten, Meidling, Floridsdorf und Liesing kam es laut Polizeibericht zu mehreren Beschädigungen von Zigarettenautomaten, Mistkübel und Telefonzellen durch pyrotechnische Gegenstände.

Polizei mit Pyro beschossen

Den größten Einsatz der Nacht verbuchte die Polizei im 21. Bezirk, Floridsdorf. Demnach rotteten sich in der Mitterhofsiedlung zahlreiche “Jugendliche” zusammen und verwandelten die Siedlung in ein Schlachtfeld. Die einschreitenden Beamten wurden dabei von den mit Sturmmasken und Schals vermummten Personen mit pyrotechnischen Gegenständen beschossen.

Im Zuge des Polizeieinsatzes wurden 221 Identitätsfeststellungen durchgeführt und zahlreiche strafrechtliche und verwaltungsrechtliche Anzeigen sowie Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz erstattet. Drei Böllerwerfer wurden festgenommen.

Festnahme am Praterstern

Am Praterstern warf ein 19-jähriger Afghane angezündete Böller in Richtung von Polizeibeamten und versuchte diese dadurch zu verletzten. Der Angreifer wurde festgenommen. Es wurde niemand verletzt.

Polizei beschlagnahmt illegale Waffen

In den Abendstunden des 31. Dezember meldeten Anrainer, dass Personen Schüsse aus einem Fenster abgegeben hätten. In der Folge konnten Beamte der Bereitschaftseinheit zwei Brüder mit serbischer Staatsbürgerschaft in der besagten Wohnung anhalten. Im Zuge der Sachverhaltsklärung wurden in der Wohnung mehrere Schreckschusswaffen, Gasdrucklader, passende Munition, Schlagringe, Kampfmesser und manipulierte Stahlruten aufgefunden.



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Von Veritatis

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