Die Elitendämmerung

„Rucke di gu, rucke di gu, Blut ist im Schuh!“ So sprachen die Tauben, als Aschenputtels gehässige Stiefschwestern ihre brachial passend gemachten Füße in den vom Prinzen offerierten, Aschenputtel verloren gegangenen Tanzschuh zwängten. Ihr Betrug flog sogleich auf, aber es war eine weitere Intervention der himmlischen Tauben nötig, bevor die ganze Wahrheit ans Licht kam. Es gibt verschiedene Versionen des Märchens vom Aschenputtel, doch in allen triumphiert das gedemütigte, drangsalierte und seiner irdischen Mutter beraubte Mädchen aufgrund seines Einklangs mit Natur, Spiritualität und Güte. Offenbar gab es damals nicht viele von seiner Art; umso erstaunlicher ist die ungebrochene Resonanz, auf die das Märchen seither bei den Menschen trifft. Aschenputtels Schicksal bewegt uns oder etwas in uns. Unbeeindruckt vom Reichtum, der Bildung und dem gesellschaftlichen Stand ihrer Stieffamilie fiebern wir dem glücklichen Ende, der Wiedereinsetzung der sozial geächteten jungen Frau in ihre matriarchalen, königlichen Rechte entgegen. Denn das ist ihre wahre Bestimmung, und alles andere resultiert aus der grausamen Täuschung böser Frauen, blinder, willfähriger Männer und gleichgültiger Zeitgenossen. In unserer Zeit leben vermutlich Milliarden Menschen wie Aschenputtel. Über sie herrscht eine recht kleine Clique von Gesinnungsgefährten, die sich für etwas Besseres halten und gemeinsam nach der vollständigen Macht streben. Nichts lässt diese Gruppierung unversucht, um mit ihrem manipulierten — und manipulierenden — Schlüssel das Tor zu ihrer Allmacht aufzuschließen. Aber das Leben und Mutter Erde wehren sich, und es mehren sich Hinweise und Zeichen, damit uns die Schuppen von den Augen fallen. Endlich können wir nun die erschreckende, jedoch läuternde Wahrheit sehen, die Usurpatoren vertreiben und die Erde und uns selbst befreien.



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Von Veritatis

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