Der zweite Bericht eines unserer Leser, eines Citizen Journalist aus Brasilien gibt ein etwas anderes Bild der Situation, wie wir sie bislang aus Brasilien kennen. Unser Leser ist der Ansicht und hat für seine Ansicht Belege, dass der “Sturm auf das brasilianische Capitol” eine Inszenierung, eine false flag Operation war, um nach US-amerikanischem Vorbild einen Wahlbetrug kaschieren, politische Gegner mundtot machen und Demonstranten, die sich mit dem Gedanken tragen, gegen den Kriminellen, der als Präsident verkauft wird, Luiz Inacio Lula da Silva, zu protestieren, abschrecken zu können. Die Geschwindigkeit, mit der Lulas-Clique und US-Democrats den Kopf von Jair Bolsonaro fordern, ist sicher ein Indiz, dass die Ansicht unseres Lesern nicht weit hergeholt ist.


Herr Klein hat mich gebeten, über die momentane Situation in Brasilien zu berichten.
Dieser Bitte komme ich gerne nach.

Seit 2004 bin ich mit einer Brasilianerin verheiratet und lebe in Campinas im Bundesland Sao Paulo.

[…]

Jetzt ist Urlaubszeit und ich bin am Fussballplatz mit einem älteren Mann ins Gespräch gekommen.

Wie sich herausstellte, ist er aktiv in einer selbst organisierten Gruppe, die sich dem Widerstand gegen den Wahlbetrug verschrieben hat. Er ist Rechtsanwalt und hat die gesamte Anklageschrift (knapp 1000 Seiten) gegen Lula damals gelesen. ( Lula= Spitzname des Präsidenten= Krake, und sie nennen ihn Kopffüsser oder den “Muskel”) In den westlichen Medien wird Lula immer als Opfer der Justiz dargestellt. Dem ist eindeutig nicht so. Er ist ganz klar schuldig und sass zurecht im Gefängnis. Das sehen auch die meisten Brasilianer so. Auch viele seiner eigenen Partei. Lula war in dritter Instanz zu 12 Jahren Haft verurteilt worden.

Kurios ist, dass – wenn man zu einer Haftstrafe bis 8 Jahre Gefängnis verurteilt wird, man unter Umständen gar nicht inhaftiert wird. Lula ist wie die meisten Brasilianer ein ausgezeichneter Schauspieler, und das wissen die Menschen zu schätzen und bewundern ihn indirekt wegen seiner Bauernschläue, und wie er es vermochte, seiner Familie zu ungeheurem Vermögen (hunderte Millionen US$) zu verhelfen. In meinem Kollegenkreis war man ihm dankbar weil viele sich vor 10 Jahren durch von ihm ermöglichte Kredite einen gewissen Wohlstand leisten konnten. Wie z.B elektrische Haushaltsgeräte und Mobilität. Die Arbeiterpartei (PT) hat einige Programme der Vorgängerregierung in die Tat umgesetzt und gewann so das Wohlwollen grosser Teile der Bevölkerung. Sehr schnell war man sich aber auch klar, wie korrupt diese PT ist. Pöstchen wurden erschaffen und sogar vermietet, enorme Summen gingen ins “befreundete” Ausland an linke Regierungen, und Geld wurde verprasst für Olympia und die Fussball WM. Die Krönung war dann der “Lava Jato” Skandal, bei dem sämtliche Firmen mit Staatsbeteiligung, vor allem Petrobras gemolken wurden. Unter anderem dafür wurden sowohl der Ex Präsident Lula als auch der ehemalige Vizepräsident Michel Temer verurteilt.

Jetzt wiederholt sich das Spiel.

Der von Lula eingesetzte Präsident des Verfassungsgerichtes, Alexandre de Moraes, sorgte dafür, dass er wegen “Verfahrensfehler” freigelassen wurde und sich sogar als Kandidat aufstellen lassen durfte. Nachdem er durch massiven Wahlbetrug an die Macht kam, berief er einige aus seiner korrupten “Gang” in sein Kabinett. Als erste Amthandlung erlies er einige Dekrete, die die sinnvollen Reformen der Bolsonaroregierung rückgängig machten. Hier ist besonders zu nennen die Privatisierung der halbstaatlichen Firmen wie Elektrobras, Petrobras etc. Jetzt = mehr Staat -weniger Freiheit.

Der seit langem erstmalig ausgeglichene Haushalt, der von Bolsonaro hinterlassen wurde, hilft ihm nun beim Rückkauf. Tausende von Pöstchen werden wieder geschaffen, bis auf kommunale Ebene wo diese Partei gar nicht gewält wurde. Der Krake sitzt aber in Brasilia, und viele Gemeinden sind von dem Geld und anderen Dingen die von dort kommen abhängig. Die Polizei wird nun “demilitarisiert” also entwaffnet. Das bedeutet, dass die Kriminalität, die in den letzten Jahren erheblich zurück ging, nun wieder enorm ansteigen wird. Die Kriminellen gewinnen Oberwasser, und was auf der Fahne steht” Ordnung und Fortschritt” verkommt zum Witz. Ein gerade erlassenes Gesetz ermöglicht z.B., dass dann wenn eine leerstehende Immobilie von “mittellosen” Menschen besetzt wird, sich der Eigtentümer nicht dagegen wehren kann. Praktisch sieht das dann so aus, dass man kein Schild mehr vor sein Haus stellt, wenn man es verkaufen will. Alles muss noch mehr bewacht werden als schon zuvor.

[…]

Nach den Protesten am Wochenende in Brasilia werden wohl nun die Trucker, die klar auf Bolsonaros Seite sind, das Land lahm legen. Die Demonstranten stürmten einige Regierungsgebäude, und es gab etliche Provokateure der PT [also von Lulas Arbeiterpartei], die dabei gefilmt wurden, wie sie Fenster eintraten und randalierten. Diese Idioten schwenkten dabei sogar die PT-Fahne.

Mit Sicherheit haben Behördenvertreter die Telegram und whatsapp Gruppen beobachtet, aber man hat die Demo gewähren lassen und zum Vorteil der Regierung ausgenutzt und in die genehme Richtung gelenkt. Der gesamte STF, also die Mitglieder des brasilianischen Verfassungsgerichtes, waren kurz vor der Wahl in Washington und haben sich Instruktionen geholt. Sie kopierten den Wahlbetrug wie er in den USA statt fand, und dazu nutzten sie auch den “Sturm aufs brasilianische Capitol” .

Verantwortlich für die Auszählung der Stimmen war unter anderem Alexandre de Moraes, der von Lula installierte Verfassungsrichter. Ich glaube, Moraes ist der mittlerweile meist gehasste Mensch in Brasilien.

Ein argentinisches IT-Team hat den Wahlbetrug in Brasilien nachgewiesen: Bolsonaro lag in Führung bis 66,6% der Stimmen ausgezählt waren …. 666 man setzt Zeichen und versteckt sich nicht einmal.

In hunderten Wahllokalen hatte z.B Bolsonaro keine einzige Stimme bekommen. Aber es meldeten sich zig Tausende, die ihn in genau diesen Lokalen gewählt hatten.

Einschub von uns:
Dazu passt die folgende Meldung aus Brasilien:

🇧🇷🚩🚨🔥 — URGENT: Minister of Tourism used monopoly of militia force in her city to help illegally ‘close’ the city to elect Lula

The beginning of Lula’s government was marked by a crisis provoked by the revelation that the Minister of Tourism, Daniela Carneiro, is linked to a traditional militia (https://t.me/tupireport/11174) that controls the city of Belford Roxo (Baixada Fluminense), in Rio de Janeiro.

The militia group that operates in the region has 50 men, including military and civilians, who are armed and dominate the city, charging abusive fees for various services.

During last year’s election campaign, with the use of the militia, she and her husband were charged of “closing the city”, that is, prohibiting and threatening opponents of leftist parties from campaigning in Belford Roxo (https://extra.globo.com/noticias/politica/aliado-de-lula-na-baixada-waguinho-enfrenta-denuncias-de-intimidacao-opositores-ja-chegou-ser-afastado-do-cargo-25588082.html). In addition they pressured officials and the population to vote for Luiz Inácio Lula da Silva. More than two hundred complaints about what was happening in the municipality were made to the Federal Police (https://youtu.be/ONiaAJZJA_Y?t=260). They haven’t done anything about it.

Demnach ist Daniela Carneiro, die Lula zum Minister für Tourismus gemacht hat, in Belford Roxo [Teil von Rio de Janeiro] mit einer Militz verbunden, die dort als eine Art Mafia agiert, die Schutzgelder erpresst. Während des Präsidentschafts-Wahlkampfes soll Carneiro gemeinsam mit ihrem Mann und der Militz die Stadt für nicht-linke Parteien geschlossen und Wähler dazu gezwungen haben, Lula da Silva zu wählen.

Neu war auch dieses Mal, dass es kein Papier als Backup zu den Wahlmaschinen gab. Jeder Brasilianer ist verpflichtet zu wählen und muss auch die Wahlbescheinigung aufbewahren, ansonsten kann er z.B keine staatliche Anstellung bekommen oder hat Schwierigkeiten, einen Pass zu beantragen etc. Man bekommt eine kleine “Quittung”, die belegt, wo und dass man gewählt hat. So ist nachvollziehbar, dass die Wähler um ihre Stimme betrogen wurden. Vor allem im Ausland, z.B. in Miami wo viele Brasilianer leben, gab es viele, die sich meldeten. Von den Leuten, die ich kenne, darunter sind auch etliche Wanderhandwerker aus dem Norden, die traditionell der PT nahe stehen, haben höchstens 20% Lula gewählt. Die Brasilianer wollen eine nachvollziehbare Wahl haben, und sie merken, dass sie betrogen wurden. Überall wo Lula auftritt – wie kürzlich beim Begräbnis von Pele in Santos, wird er ausgebuht und nieder gebrüllt mit “Dieb” und “ab ins Gefängnis”

Es lässt sich nicht verstecken, dass es massiven Wahlbetrug gab, und die Mehrheit will nicht von einem Dieb regiert werden. Ich nehme an, sie werden jetzt den Lula aus irgendwelchen Gründen aus dem Spiel nehmen und den Vizepräsidenten, Geraldo Alckmin, installieren, der von der Bevölkerung mehr akzeptiert wird als Lula.

Ob das Volk darauf reinfällt?

Im Augenblick ist es jedefalls so, dass die Proteste am Wochenende ein willkommender Anlass waren, den Ausnahmezustand für den Distrito Federal in Brasilia auszurufen und Lula, der zu dem Zeitpunkt die von Hochwasser betroffenen Gebiete in Sao Paulo besuchte, als Opfer darzustellen. Lula hat das Angebot Chiles, Truppen zu schicken, angenommen. Nun kommen Militärs von dort, um Brasilia und die “Demokratie” zu verteidigen. Gerüchte kursieren die besagen, dass Lula kürzlich verstorben ist und ein Double auftritt. Wie dem auch sei, wir für unseren Teil verkaufen nun unser Haus und alle Sachen und werden Brasilien verlassen, so lange es noch geht….vorerst.

Als Ossi und als jemand der als 16jähriger Lehrling ´89 an der 7. Oktober Demo in Magdeburg teilnahm und dann im Stasiknast landete, hab’ ich feine Antennen.


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Von Veritatis

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