Die geklärten Fronten

„Gratismut“ nennt man es, wenn jemand zu Heldentaten aufruft, sich für diese aber selbst nie in Gefahr bringen muss. Während Ukrainer kämpfen, töten und sterben, stoßen die Regierungen der NATO-Länder Anfeuerungsrufe von der Seitenlinie aus, liefern Waffen und versuchen dem Sterben propagandistisch Sinn zu verleihen. Unschuldig ist die Ukraine an dieser Dynamik jedoch nicht. Präsident Selenskyj schwingt eifrig die Moralkeule und setzt Europa unter Druck: Wenn wir für eure Werte kämpfen, müsst ihr uns aber auch alle Waffen liefern, die wir fordern. Da die Lage Russlands im Krieg jedoch keineswegs so aussichtslos ist, wie es uns viele Medien weismachen wollen, verschwinden Rüstungsgüter wie auch das Geld, das diese gekostet haben, auf Nimmerwiedersehen im Schwarzen Loch Ukraine. Das hilft vor allem den USA und allen Rüstungsschmieden, die für das Verpulverte nur allzu gern Ersatz liefern. Im Rahmen seiner Textreihe „Notizen vom Ende der unipolaren Welt“ liefert Mathias Bröckers wie immer eine hellsichtige Analyse des Ost-West-Konflikts, bei dem den NATO-Ländern mehr und mehr die Felle davonschwimmen.



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Von Veritatis

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