Angesichts des anhaltenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine hat die US-Regierung am Donnerstag 2,5 Milliarden US-Dollar an Militärhilfe für die Ukraine genehmigt, darunter Tausende Raketen und Artilleriegeschosse sowie Hunderte gepanzerte Fahrzeuge.

Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts in der Ukraine haben die Vereinigten Staaten am Donnerstag erklärt, dass sie im Rahmen eines neuen Militärhilfepakets in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar Hunderte von gepanzerten Fahrzeugen sowie Raketen und Artilleriegeschosse an die Ukraine liefern wollen.

Peskow: Britische Panzer "werden brennen, genau wie die anderen"

Das Paket umfasst 59 Schützenpanzer vom Typ Bradley mit 590 TOW-Panzerabwehrraketen und 295.000 Schuss 25-Millimeter-Munition, 90 gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ Stryker mit 20 Minenwalzen, 53 minenwiderstehende und hinterhaltgeschützte Fahrzeuge (MRAPs) und 350 geländegängige Fahrzeuge vom Typ HMMWV, so das US-Verteidigungsministerium in einer Erklärung.

Außerdem hat die US-Regierung der Ukraine acht Luftabwehrsysteme vom Typ Avenger sowie weitere Munition für Flugabwehrsysteme vom Typ NASAMS zugesagt. Des Wei­te­ren sollen zusätzliche Munition für Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS, HARM-Raketen, Zehntausende Schuss Artilleriemunition und etwa 2.000 Panzerabwehrraketen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt planen die USA, 20.000 Schuss 155-Millimeter-Artilleriemunition, etwa 600 Schuss 155-Millimeter-Lenkmunition, 95.000 Schuss 105-Millimeter-Artilleriemunition und rund 11.800 120-Millimeter-Mörsergranaten an die Ukraine zu liefern.

Unter anderem sollen auch zwölf Munitionspanzer, sechs Gefechtsstandfahrzeuge, 22 taktische Fahrzeuge zum Schleppen von Waffen, über 3.000.000 Schuss Kleinwaffenmunition sowie Antipersonenminen vom Typ Claymore abgegeben werden.

Trotz Forderungen: Mehrheit der Bürger und Friedensorganisationen gegen Panzer-Lieferungen

Insgesamt haben die Vereinigten Staaten der Ukraine seit dem Beginn der Spezialoperation mehr als 27,4 Milliarden US-Dollar an Militärhilfe zugestellt.

Am Donnerstag hat das russische Verteidigungsministerium über zerstörte ukrainische Waffen berichtet. So haben russische Soldaten seit dem Beginn der Spezialoperation insgesamt 374 Kampfflugzeuge, 200 Kampfhubschrauber, 2.903 Drohnen, 401 Flugabwehrraketensysteme, 7.569 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 985 Mehrfachraketenwerfer, 3.865 Stück Feldgeschütze und Mörser sowie 8.113 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Russland hat wiederholt westliche Waffenlieferungen an die Ukraine verurteilt und davor gewarnt, dass diese den Konflikt nur eskalieren und verlängern würden. Nach der Ankündigung Londons vom Montag, Panzer an die Ukraine zu schicken, erklärte der Kreml, die britischen Panzer “werden brennen, genau wie die anderen”, und betonte, sie würden die Situation auf dem Schlachtfeld nicht verändern.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.

Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.

Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.





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Von Veritatis

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