Frankfurt.

Unternehmensnachrichten aus den USA könnten in dieser Woche die Dax-Rally wieder anschieben. Zuletzt hatte sich die Stimmung am deutschen Aktienmarkt etwas eingetrübt, nachdem der hiesige Leitindex einen Jahresstart par excellence hingelegt und damit die US-Börsen deutlich abgehängt hatte. “Zu heiß gelaufen”, so der Tenor am Markt.

Der deutsche Leitindex Dax war am Freitag über 15.000 Punkte gestiegen. Am Ende stand ein Tagesplus von 0,76 Prozent auf 15.033,56 Punkte. Die Wochenbilanz war jedoch erstmals in dem noch jungen Börsenjahr leicht negativ.

Gewinnmitnahmen seien unumgänglich gewesen, schrieben die Analysten der DZ Bank. Nun folge “die Stunde der Wahrheit” im Zuge der Berichterstattung über die Gewinne der Unternehmen für das vierte Quartal.

Nachdem aus den USA bereits viele Großbanken ihre Geschäftszahlen veröffentlicht haben, nimmt die Berichtssaison dort jetzt Fahrt auf. Am Mittwoch etwa berichten der Flugzeugbauer Boeing, der Software-Hersteller Microsoft und der Elektroauto-Pionier Tesla über das abgelaufene Quartal. Hierzulande stehen am Donnerstag der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius und der Software-Konzern SAP, die beide im Dax gelistet sind, auf der Agenda.

Am Montag dürfte aber zunächst Symrise im Rampenlicht stehen. Beim Hersteller von Duftstoffen und Aromen zehrte im vergangenen Jahr eine Wertberichtigung auf eine Beteiligung in Schweden am Gewinn. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) inklusive der Belastung in Schweden fiel um gut zwei Prozent auf 795 Millionen Euro. Der Umsatz legte dank Übernahmen und höherer Verkaufspreise deutlich zu.

Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, blickt unterdessen zuversichtlich in die nahe Zukunft. Die Bedingungen für die Aktienmärkte seien weiterhin besser als noch zum Jahresende 2022. In Deutschland etwa hätten die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten jüngst einen großen Satz nach oben gemacht. Zusätzlich keimten mehr und mehr Hoffnungen auf, dass insbesondere die US-Notenbank ihre Leitzinsen bereits in der zweiten Jahreshälfte wieder senken könnte, so Kater. (dpa)



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Von Veritatis

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