Während Österreichs Mainstream-Medien fleißig über die Demonstrationen der Klimabewegten berichtete, wobei die Teilnahme weit hinter den Erwartungen blieb, fand eine Demonstration, die tags darauf stattfand, nicht Eingang in die Berichterstattung.

Protest gegen Regierung

In der tschechischen Hauptstadt Prag waren am vergangenen Samstag nämlich rund 100.000 Tschechen auf den Wenzelsplatz gekommen, um gegen die Mitte-Rechts-Regierung zu protestieren. Die Demonstranten warfen der Regierung von Premierminister Petr Fiala Passivität in Sachen Teuerung vor. Außerdem lehnen sie die teure Unterstützung für die Ukraine ab. Unter dem Motto „Tschechien gegen die Regierung“ zogen die Teilnehmer der Kundgebung im Anschluss durch die Innenstadt.

Neue Partei

Der Veranstalter, die 2022 gegründete Protestpartei PRO (Abkürzung für Pravo Respekt Odbornost, Recht, Respekt und Kompetenz), sprach wegen der starken Teilnahme von einem großen Erfolg, während die staatlichen Medien nur von „mehreren Tausend“ Demonstranten berichteten.

PRO-Parteichef Jindrich Rajchl rief zum Rücktritt von Fiala auf und nannte die Prager Regierung eine Vertretung fremder Mächte. Er würdigte die Politik des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban als Vorbild und forderte ein Bündnis der mitteleuropäischen Länder gegen die Politik der EU-Kommission in Brüssel.



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Von Veritatis

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