So tickt FPÖ-Chef Herbert Kickl wirklich!
Bild FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl: Info-DIREKT

Im September 2023 waren FPÖ-Chef Herbert Kickl und AfD-Sprecherin Alice Weidel zum großen TV-Interview bei AUF1 zu Gast. In der Sendung richtete AUF1-Chef Stefan Magnet die Frage an Kickl, ob die FPÖ für den Kampf gerüstet wäre, der ihr nun bevor stünde. Die Antwort des FPÖ-Chefs gibt einen guten Einblick in seine Denkweise.

Ein Beitrag von Thomas Steinreutner aus dem 49. Magazin Info-DIREKT, das es jetzt kostenlos zu jedem Abo gibt.

So erklärte Herbert Kickl in dem sehenswerten Interview:


„Ich bin jetzt seit etwas mehr als zwei Jahren Parteiobmann der Freiheitlichen Partei und die mentale Aufstellung aller unserer Funktionäre in diese Richtung ist eine meiner wichtigsten Aufgaben.“

Wichtigste Eigenschaft: Tapferkeit

Dazu brauche es ein klares Ziel und einen festen Willen, dieses zu erreichen. Die FPÖ sei keine „Abteilung von Palliativpolitikern, die alle nur möglichst wenig Schmerzen haben wollen“. Die wichtigste Erfordernis sei daher „Tapferkeit mitzubringen“, das heiße

„Verwundungen und Verletzungen in Kauf zu nehmen, um den Menschen da draußen zur Gerechtigkeit und der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.

Dieser Anspruch an sich selbst sei keine Aufgabe, die man irgendwann fertiggestellt habe, sondern ein Ziel, „an dem man immer und immer wieder neu zu arbeiten hat.“

Kickls Kletterer-Mentalität

Mit diesen Aussagen wird klar, welchem Menschenschlag Herbert Kickl angehört. Nämlich jenen, die der Wiener Neurologe und Psychiater Viktor Frankl (1905 bis 1997) wertschätzend als Kletterer bezeichnet:

„Im Gegensatz zum im Schongang lebenden Menschen wählt der Kletterer im Gebirge nicht den Weg des geringsten Widerstands, sondern zieht es vor, auf einer Klettertour sich die schwierigste Route auszusuchen, der er gerade noch gewachsen ist.“

Schulterschluss mit patriotischer Zivilgesellschaft

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Kletterer Kickl zuversichtlich ist, die notwendige Aufgabe dauerhaft bewältigen zu können. Zumal er sich – um in der Bergsteigersprache zu bleiben – auf gute Kameraden in seiner Seilschaft verlassen kann. Und Kickls Alpinisten-Gemeinschaft wächst. So berichtet Kickl im Interview, dass die Partei einen großen Zulauf an engagierten Menschen habe. Zudem müsse die Partei nicht mehr alleine an einer Wende arbeiten. In den letzten zwei Jahren habe sich nämlich eine große heimatverbundene Zivilgesellschaft gebildet, mit der es einen „Schulterschluss“ gebe, so Kickl.

Diese patriotische Zivilgesellschaft wird nach wie vor von vielen geringgeschätzt. Von Herbert Kickl nicht:

„Die Macht, die dieses Vorfeld in der Zwischenzeit hat, wird von vielen in den etablierten Parteien und in den etablierten Institutionen völlig unterschätzt.“

Corona als Initialzündung

Hinzu komme eine „diffuse Angst“ dieser Akteure, weil sich dieses Vorfeld nicht regeln und steuern lasse. In diesem Zusammenhang sei Corona „eine wirkliche Initialzündung“ gewesen. Da seien nämlich nicht nur 100.000 auf die Straße gegangen, sondern im Hintergrund hätten sich zudem Millionen miteinander vernetzt, erklärt der 55-Jährige. Diese Menschen „waren der lebendige Verfassungsschutz in diesen Zeiten.“

Medienrevolution als Problem für das Establishment

All das wäre ohne die Entwicklungen im Bereich der freien Medien und im Bereich der sozialen Medien nicht möglich gewesen, führt Kickl weiter aus. Deshalb vergleicht er diese Entwicklung „mit dem Auftreten des Buchdrucks“. Durch diesen sei es bei der Reformation gegen das System des Katholizismus plötzlich möglich gewesen, dass Menschen die Bibel ohne einen Mittler zum Himmel selbst in ihrer eigenen Sprache lesen konnten. „Und ähnlich sehe ich das, was jetzt am Mediensektor passiert im Verhältnis der etablierte Medien zu den freien Medien“, führt Kickl seinen historischen Vergleich weiter aus. Für die etablierte Politik sei das ein Riesenproblem, weil ihr ganzes System ohne ihre medialen Lautsprecher nicht funktioniere. Kickl wörtlich über etablierte Medien:

„Sie sind ja die Herz-Lungen-Maschinen der alten Parteien.“

Deshalb zittern Systemmedien vor Kickl

Eben diese Herz-Lungen-Maschinen stecken nicht nur in einer tiefen Vertrauenskrise, sondern auch in einer großen finanziellen Krise. Und diese wird sich vermutlich verstärken, falls die FPÖ als tonangebende Kraft in der nächsten Bundesregierung jenen Steuergeldhahn zudreht, an dem die etablierten Medien hängen wie ein Suchtkranker.

Weitere Infos

Mehr über das wichtige Zusammenspiel von beherzten Politikern, patriotischer Zivilgesellschaft und alternativen Medien, lesen Sie im Magazin Info-DIREKT, Ausgabe 49, das es jetzt kostenlos zu jedem Abo gibt: Der patriotische Dreiklang

Der patriotische Dreiklang – Info-DIREKT, Ausgabe 49

 

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Von Veritatis

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