„Heute erschien in der belg. Zeitung Het Laatste Nieuws ein Aufruf unserer Verteidigungsministerin Ludivina Dedonder an die gesamte Bevölkerung von Belgien: sie sollen sich alle melden zum Reservistendienst in der Armee“, schreibt NachDenkSeiten-Leser Patrick Janssens aus Belgien. Und weiter: „Die Eskalation geht ungebremst weiter. Zum Geisteszustand derer, die uns führen. sollte man sich mal Gedanken machen.“

Hier ist die Kopie der erwähnten Zeitung und darauffolgend die Übersetzung des Textes der Erklärung der belgischen Verteidigungsministerin:

Die Übersetzung:

INTERVIEW. Verteidigungsministerin Dedonder:

„Ich appelliere an die gesamte Bevölkerung: Werden Sie Reservist!“
„Nein, ich habe kein Notfunkgerät gekauft.“ In einem Exklusivinterview antwortet Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder (PS) auf die Flut düsterer Berichte von Generalstabschefs der europäischen Armeen, die in den letzten Wochen gewarnt haben, dass wir uns auf einen Krieg mit Russland vorbereiten müssen. Wie ernst ist die Bedrohung wirklich? Und sollten sich auch die Bürger vorbereiten? „Wir können es uns nicht mehr leisten, bei der Verteidigung zu sparen.“

Dazu Patrick Janssens Kommentar:

Unsere Politiker, die nie im Schützengraben an der Front kämpfen werden, sondern andere aus der Ferne in den Tod befehlen, diese Tatsache sollte man sich mal vor Augen führen.

Ich vermute, dass Ministerin Dedonder mit gutem Beispiel vorangehen wird und der Rest der Regierungsmitglieder ihrem Beispiel schnell folgen wird?
Ludivine Dedonder ist 47 Jahre alt, die Altersgrenze für die Reservisten liegt in unserem Land bei 49 Jahren, es ist also immer noch möglich, wir freuen uns auf Ihre Kandidatur, Frau Ministerin.

Ihre Aussagen deuten sicherlich darauf hin, dass sie fest davon überzeugt ist, dass unsere Armee an die Ostfront ziehen wird, Barbarossa 2.0, oder wird ein Stalingrad 2.0 auch möglich sein? Oder der Rückzug über die Beresina (Napoleon 1812)? Aber sie wird unheimlich viel Arbeit haben, enorm viel: Zu ihren Befugnissen zählt auch die Kriegsopferfürsorge.

Ich habe den vagen Verdacht, dass all diese Minister, Regierungen, die EU, die USA und die Generäle einander gegenseitig in einem Kriegsrausch  stürzen. ein Beispiel für destruktives Gruppendenken.

Hier sehen wir eine Kombination aus Politik und Medien, um die Bevölkerung durch Angst und diffuse Unsicherheit auf Krieg vorzubereiten, Unterstützung für den Krieg zu gewinnen. Wie ein Minister, eine Regierung, ein General glauben kann, dass ein Krieg gegen eine Weltmacht mit einem Atomwaffenarsenal gewinnbar ist, bleibt ein Rätsel.

Zwei Dinge, die noch zu beachten sind:
Eine Krise, insbesondere ein bewaffneter Konflikt, zusammen mit einem Wahljahr ist eine schlechte Kombination. Die zwanghafte Angst der Politiker vor Gesichtsverlust ist ein erschwerender Umstand.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens



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Von Veritatis

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