Jetzt spricht die JA Sachsen zur RTL-Schmutzkampagne
Bild: Junge Alternative Sachsen.

Der TV-Sender RTL wirft der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative Sachsen Nähe zu Volksverhetzung vor. Nun stellt die JA klar: Der „Mainstream-Journalismus“ mache mit Manipulationen Stimmung gegen die einzige Oppositionspartei.

Ein Bericht von Jonas Greindberg

RTL berichtete gestern über eine JA-Veranstaltung im November 2023, auf der ein Teilnehmer die Errichtung von Arbeitslagern und Ghettos für Ausländer gefordert haben soll.


Kein Bezug zur AfD-Jugend

Für die Reportage nahmen zwei Journalistinnen am 19. November an einer JA-Wanderung in Bautzen teil. Die gezeigten Filmaufnahmen sind stark verpixelt. Tonaufnahmen werden nicht abgespielt. Strafrechtlich relevante Äußerungen eines Teilnehmers wollen die Undercover-Frauen lediglich per Gedächtnisprotokoll rekonstruiert haben.

Die JA stellte hierzu gestern in einer Pressemitteilung klar: Die Äußerungen seien außerhalb der Hörweite von Mitgliedern der JA gefallen. Der Teilnehmer sei zudem kein JA-Mitglied und wurde auch nicht zu der öffentlich beworbenen Veranstaltung eingeladen. Es sei unmöglich, die Aussagen jedes Teilnehmers einer öffentlichen Veranstaltung zu kontrollieren. Die beiden RTL-Journalistinnen, die die Wanderung mit versteckten Kameras gefilmt hatten, hätten diese Tatsachen in der Reportage verschwiegen.

RTL-Reportage ist Aufhänger für Schmutzkampagne

Nach Veröffentlichung des Correctiv-Spitzelberichtes überschlugen sich die Systemmedien mit Falschmeldungen über angebliche „Deportationsfantasien“ der Teilnehmer des Potsdamer Vernetzungstreffens. Bei der RTL-Reportage setzten die Falschinformationen bereits vor der Veröffentlichung ein. Die Systemmedien behaupteten, die problematischen Aussagen würden von Mitgliedern der JA stammen. Die „AfD-Jugend“ habe über „Arbeitslager“ und „Ghettos für Migranten“ gesprochen, heißt es dort.

Der RTL-Spitzelbericht offenbart das krude Verständnis, das manche Haltungsjournalisten haben: Anstatt die wirklichen Missstände in Deutschland wie Antifa-Terror, Migrantengewalt, Steuergeldverschwendung und Korruption aufzudecken, infiltriert man mit Geheimdienstmethoden lieber harmlose Jugendorganisationen.

Für die JA Sachsen ist diese Schmutzkampagne ein Beispiel für den „immer unseriöseren Mainstream-Journalismus“. Es gehe nicht mehr um aufrichtige Berichterstattung, sondern um die Bekämpfung der „einzigen echten Oppositionsbewegung“.

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Von Veritatis

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