6. Mai 2024.
Wahl zum Denkbehinderten des Monats “April”.

Was heute auf Sie wartet, ist Denkbehinderung in der Breite, denn wir haben absichtlich auf die üblichen Verdächtigen, die Ihnen und uns sofort einfallen, wenn es um Denkbehinderung geht, verzichtet.

Indes: Man merkt es nicht. Was das öffentliche Deutschland an Denkbehinderten zu bieten hat, ist auch ohne die Top-10 Denkbehinderten vom Feinsten.

Freuen Sie sich auf:

  1. Michael Kretschmer
  2. Andreas Audretsch
  3. Pascal Siggelkow
  4. Anke Hennig
  5. Claudia Neu

Los geht’s

Steigen wir gleich ein mit Michael Kretschmer, der die letzten Tage seiner Regierungszeit damit verbringt, Heuchelei auf neue Höhen zu treiben, nicht nur dadurch, dass er im nachfolgenden Video die AfD einer Sprache bezichtigt, die nach seiner Ansicht demokratiegefährdend ist und, angesprochen auf seine eigene, identische Sprache, versucht, den Intellekt der Zuschauer mit Top-Bigotterie Marke, wenn ich spalte, dann ist das demokratiefreundlich, wenn die AfD das gleiche tut, dann ist das demokratiefeindlich, zu beleidigen.

Für uns viel erheblicher ist sein Versuch, die demokratische Welt vor 2017 als Paradies darzustellen, in dem wohlsprechende und nette Menschen, die sich in Debatten umarmen und ansonsten allen Formen des Anstands so innig zugetan sind, dass kein kritisches Wort über ihre Bundestagsabgeordnetenlippen kommt, versammelt sind und politischen Ringelreihen tanzen, während nach 2017, durch den Einzug des Teufels in Gestalt von mehreren AfD-Abgeordneten, dieses politische Idyll zerstört und durch ein die Demokratie gefährdendes Plenum zwischen Sodom und Gomorrah ersetzt wurde, in dem man nicht mehr vor kritischen Fragen und Gegenrede sicher ist und ständig dabei gestört wird, seine Liebe für den politischen Gegner zu bekunden.

Nun, vielleicht sollte man Herrn Kretschmer an die Normalität politischer Debatte und Auseinandersetzung erinnern, wie sie im deutschen Parlament gepflegt wurde, als es noch mit erwachsenen Menschen besetzt war.

 

Für seine Spitzenleistung in Heuchelei und mimimi erhält Michael Kretschmer von uns die Startnummer 1.


Intermezzo außer Konkurrenz:

Wussten Sie schon, dass man rechte Mode daran erkennt, dass man sie nicht erkennt? Nur wer dem Deutschlandfunk und dem, was man dort für Kultur hält, lauscht, erfährt derartige intime Dinge aus der (Irren-)Anstalt.


Und weiter geht’s mit Andreas Audretsch, der Vize-Fraktionschef für die Grünen und ihr Bündnisanhängsel aus 1990 im Bundestag spielt: Audretsch ist jene zwischenzeitlich sehr häufige Mischung aus reklamierter moralischer Überlegenheit, vermutlich auf Basis von Leerstellen in den Bereichen, in denen Wissen und Kompetenz angesiedelt sind, kombiniert mit einer pseudo-intellektuellen Überheblichkeit, die eben ob dieser Leerstellen in den Bereichen, in denen Wissen und Kompezenz angesiedelt sind, eine katastrophal peinliche Mischung ergibt.

Betrachten wir zunächst die Herkunft von und die Produktionskapazitäten der Mineralien, die zur Herstellung von Solarzellen oder Windturbinen notwendig sind: Lithium, Kobalt [Kobold für den Außenminister-Darsteller], Nickel, Kupfer und seltene Erden werden für die Transition von ölbasierter Energiewirtschaft auf “erneuerbare” Energieträger benötigt:

Und nun betrachten wir im nächsten Schritt die Länder, in denen die notwendigen Mineralien gewonnen und verarbeitet werden:

Wie man sieht, hält China bei der Verarbeitung der notwendige Rohstoffe die Pole Position. Und nicht nur hier:

Herr Audretsch wirft Maximilian Krah vor, er wolle Deutschland von u.a. China abhängig machen. Leute wie Audretsch, so reklamiert er, würden Deutschland und Europa aus der Abhängigkeit von Diktatoren [wie Chinas Xi Jinping] befreien, und zwar offenkundig dadurch, dass Deutschland und Europa bei erneuerbaren Energien in eine Abhängigkeit von China und Xi Jinping  gebracht werden, die der Abhängigkeit von der OPEC, die sich in den 1970er Jahren in autofreien Sonntagen niedergschlagen hat, weit überlegen ist.

Freiheit von Diktatoren durch Abhängigkeit von Diktatoren.
Das begründet einen mehr als redlich erworbenen Anspruch, zur Wahl des Denkbehinderten des Monats April zugelassen zu werden.

Andreas Audretsch geht mit Startnummer 2 ins Rennen.


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Verlassen wir den Bundestag und ziehen weiter in eine anderen Anstalt:

Pascal Siggelkow scheitert nun schon seit Jahren damit, Fakten zu finden. Neuerdings versucht er sich zudem als Ratgeber, der Tipps dazu geben will, wie man “Desinformation” erkennen kann:

Wenn man entscheiden wolle, so Siggelkow, ob man es mit Desinformation zu tun habe, dann müsse man prüfen

✔️ Wo die Information herkommt: Sie kommt in diesem Fall von ARD Faktenfinder Siggelkow
✔️ Wer sie verbreitet: Sie wird von Pascal Siggelkow verbreitet

Denn oftmals, so der erleuchtete Faktenblinde, widerspräche die Desinformation dem, was ein “Großteil der Wissenschaftler” ANNEHME.

Kann man im Widerspruch zu einer Annahme stehen?
Nehmen Sie an, Psacal Siggelkow ist ein Dummbabbler, kann man im Widerspruch zu dieser Annahme stehen? Und wenn ja, was bedeutet das dann? Eine Annahme zeichnet sich dadurch aus, dass sie, nun ja, eine Annahme ist, eine Aussage, in der eine Möglichkeit formuliert wird, zuweilen über einen Zusammenhang: Wir nehmen an, dass Faktenfinder, für die ARD nur eingestellt werden, wenn ihr IQ nicht höher ist, als der Durchschnitt beim RBB, also irgendwo unter 90.

Kann man dieser Annahme widersprechen.
Nein.
Man kann sie prüfen.
Aber man kann ihr nicht widersprechen.

Zumal: Wenn Desinformation im Widerspruch zu Annahmen besteht, dann ist jede Falsifikation wissenschaftlicher Annahmen Desinformation, denn die Falsifikation von Annahmen, auch in ihrer Form als Forschungshypothesen, ist das, worauf Wissenschaft gegründet ist. Damit hat der Bärtige gerade der Wissenschaft, die er gegen die Desinformation in Stellung bringen will, den Boden entzogen.

Pascal Siggelkow ist unsere Startnummer 3.


Eigentlich würde man annehmen, dass es nach Pascal Siggelkow nur noch bergauf gehen kann. Aber, wer das annimmt, sieht sich getäuscht: Es gibt noch Anke Hennig:

Die Kindertagespflegeperson Anke Hennig ist mit Lara konfrontiert. Lara ist sechs Jahre alt und eigentlich ein Lars, also ein Junge. Lars/Lara gilt Anke Hennig als Beleg dafür, dass schon Sechsjährige genau wissen, was es mit Geschlecht und was es mit ihrem Geschlecht auf sich hat. Gut, dass Kindertagespflegepersonen wie Anke Hennig im Bundestag sitzen, denn dort können sie weniger Schaden anrichten als in einer Kindertagesstätte. Im Bundestag ist es kein Problem, wenn Kindertagespflegepersonen wie Anke Hennig Blödsinn verbreiten. Er vermengt sich mit dem anderen Geschwafel, das im Plenung zugegen ist und wird über kurz oder lang dem Vergessen einer Bundestags-Drucksache anheimgestellt. Bundestags-Drucksachen werden in 200 Jahren von Historikern entdeckt werden und diese Historiker werden ab diesem Zeitpunkt zu Bestseller-Autoren werden. Nicht als Historiker, als Drehbuchschreiber für Comedie-Serien.

Doch zurück zur Kindertagespflegeperson Anke Hennig, die, wäre sie etwas gebildet, wüsste, dass man aus einem Einzelfall keine generelle Regel ableiten kann. Nicht einmal der naivste Empirist würde eine einmalige Beobachtung zum Anlass nehmen, um eine generelle Regel daraus abzuleiten, wohlwissend, dass er sich damit lächerlich macht. Man stelle sich vor, Außerirdische würden auf Kindertagespflegeperson Anke Hennig treffen und von Hennig auf die Menschheit schließen. Nicht auszudenken…

Dessen ungeachtet führt Kindertagespflegeperson Anke Hennig mit der vollen Überzeugung, wie sie nur aus umfänglicher Ahnungslosigkeit gerinnen kann, einen gehaltserweiternden Schluss durch. Eine logische Unmöglichkeit, aber Normalität in der a-logischen Welt von Kindertagespflegeperson Anke Hennig. Auch würden wenige außer ideologisch verquasten mental Herausgeforderten auf die Idee kommen, man könne Sechsjährigen die volle Agency über ihr Leben zuweisen, sie behandeln, wie einen Erwachsenen, als Person, der man eine volle Geschäftsfähigkeit zuweisen müsse. Das sagt eigentlich mehr über die Maturität von Personen wie Kindertagespflegeperson Anke Hennig aus als den Hennigs dieser Welt lieb sein kann, und wir sollten, eben aus Gründen der Maturität, Personen, Kindertagespflegepersonen wie Hennig mit voll urteilsfähigen Sechsjährigen wie Lara oder Lars ersetzen.

Kindertagespflegeperson Anke Hennig geht mit Startnummer 4 ins Rennen.


Sind Sie eigentlich einsam?
Also fühlen Sie sich einsam?
Also haben Sie das subjektive Gefühl weniger Kontakt zu anderen Menschen zu haben, als sie ihn gerne hätten?
Nun, dann sind Sie eine Gefahr für die Demokratie, dann sind sie demokratiegefährdend, denn vermutlich schwindet ihr Vertrauen in Institutionen und sie werden anfällig für Verschwörungstheorien und kritisch, kritisch werden sie auch, gegenüber der Bundesregierung am Ende.
Nun?
Ertappt?

Dass Einsamkeit demokratiefährdend ist, nicht kausal aber doch irgendwie, das ist nicht unsere Idee. Falls das jemand gedacht hat, unser Zorn, ob ihrer Inklination, uns zu solchem geistigen Minderleistungen fähig zu halten, ist Ihnen gewiss. Nein, die Idee kommt von Claudia Neu. Claudia Neu “ist ab September 2016 Inhaberin des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Räume an den Universitäten Göttingen und Kassel” und einer der Soziologen, die dafür verantwortlich sind, dass das öffentliche Ansehen der Soziologie ruiniert ist.


Ab Minute 4:15

Neu forscht zu Einsamkeit, also dem subjektiven Empfinden, zu wenige Leute zu kennen und verbreitet Verschwörungstheorien wie die, dass einsame Menschen demokratiegefährdend seien.

Warum?
Weil sie einsam sind.
Weil sie weniger Vertrauen in demokratische Institutionen haben. Was eigentlich kein Problem ist, denn die Leute sind ja einsam. Was also sollten Sie anrichten, bei wem vor allem? Bei den Leuten, die sie nicht kennen, denn sie sind ja einsam?

Neu gehört zu denen, die sich an Zusammenhängen zwischen Konzepten, die sie willkürlich erfragen, berauschen können, dabei aber vollkommen übersehen, dass Wissenschaft nicht darin besteht, Scheinkorrelationen, wie den Zusammenhang zwischen Käseverbrauch in China und Selbstmord in Kassel zu produzieren, sondern Erklärungen. Wissenschaft und Soziologie in prä-Neu-Zeit war eine Wissenschaft, will erklären. Und dazu benötigt man eine Theorie, die allgemeine Sätze darüber beinhalten, warum zwischen Einsamkeit und Demokratiegefährdung ein Zusammenhang bestehen soll. Also etwa die Annahme, dass sich Al-Kaida Aktivisten auf dem Ball der einsamen Herzen treffen, um dort Sprenggürtel auszutauschen, deren Zweck natürlich darin besteht, politische Institutionen in die Luft zu sprengen… Das wäre indes nur eine Hypothese. Warum sich Al-Kaida Anhänger auf dem Ball der einsamen Herzen treffen sollten, bliebe weiter eine offene Frage.

Falls Sie nun einen Beruhigungstee/-kaffee benötigen: Wir haben die beste Tasse dafür:
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Aber in der a-theoretischen Welt, die Neu bewohnt, ist das kein Problem. So wenig es ein Problem ist, Einsamkeit zu bekämpfen: Geben wir den Leuten einfach Freizeitgelegenheiten, so empfiehlt Neu, und damit die Gelegenheit, auf dem Ball der einsamen Herzen oder im Single-Treff um die Ecke, Al-Kaida Aktivisten zu treffen … Indes, wenn Einsame, die einsam sind, also ohne Kontakt zu anderen, tatsächlich, wie Neu fordert, die natürlich in die Ecke der Friedrich-Ebert-Stiftung gehört, einer demokratiegefährdenden Stiftung, die zum Zwecke der Selbstbereicherung wohl von Einsamen betrieben wird, obschon das natürlich nicht kausal ist, aus ihrer Einsamkeit in die Mehrsamkeit überführt werden und aus der Einsamkeit ihre “demokratiefeindliche Haltung” mitbringen … Sie sehen das Problem?

Offenkundig nicht so richtig durchdacht, die Idee, dass Einsamkeit und Demokratiefeindlichkeit zusammengehören könnten, sollten, wollten, mögen, nicht mögen, scheinen, anscheinend oder wahrscheinlich oder auch nicht …
So ist das eben, bei Salonkolumnisten. Sie verlieben sich in Begriffe, bringen Begriffe in Verbindung, assoziieren frei, welche Konsequenzen aus der Verbindung von Begriffen entstehen könnten … am Ende sind diese Leute einsam? Denn offenkundig haben sie nichts Besseres zu tun.

So oder so, Neu ist unsere Startnummer 5.


Das Feld der Kandidaten für den Titel “Denkbehinderter des Monats “April” ist damit vollständig. Wir weisen ab sofort jede Verantwortung von uns und übergeben ihnen die Verantwortung für den Wahlausgang, den sie mit DREI Stimmen beeinflussen können. Aber wem geben Sie ihre Stimme(n)?

  • Michael Kretschmer, der wahre Höhen der Heuchelei durchlebt und dennoch im Tal der Ahnungslosen sein Dasein fristet?
  • Andreas Audretsch, von dem man annehmen muss, wieder eine dieser Annahmen, dass er nie woanders als im Tal der in ideologischer Verblödung Gehaltenen war.
  • Pascal Siggelkow, der seiner Unfähigkeit, Fakten zu finden, nun noch das Unvermögen, Erklärvideos zu machen, hinzugesellt hat?
  • Kindertagespflegekraft Anke Hennig, die tatsächlich zu denen gehört, die im Bundestag weniger Schaden als außerhalb anrichten können?
  • Claudia Neu, die sich in ihrer theoretischen Vereinsamung nicht anders zu helfen wusste, als ohne theoretische Fundierung wilde Assoziationen zu verbreiten?

Your choice!

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Von Veritatis

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