Wer Bargeld abschaffen möchte – aus diversen Gründen -, muss dies begründen. Die Sparkasse hat jetzt auf ein Argument zurückgegriffen, das schon der IWF vor Jahren „empfahl„: Bargeld ist schmutzig. Die Sparkasse meint: „unser Bargeld (… ) als Nährboden für eine Vielzahl von Mikroben“. Ein Scherz? Nein, das Ergebnis einer – Achtung – „wissenschaftlichen Studie von Biologen und Mikrobiologen“. Man könnte sagen: Bargeld ist gefährlich. Wenn es nicht so traurig wäre.

Was wichtig ist:

„Dem Staat oder besser der ihn beherrschenden Klasse reicht es heute nicht mehr aus, die eigenen Bürger durch direkte Steuern und eine zusätzliche indirekte Besteuerung durch die Inflation zu enteignen. Es wird auch ein absoluter Hoheits- und Kontrollanspruch des Staates über das Geld angestrebt.

Alles, was diesem totalen Kontrollanspruch zuwiderläuft, wird zwangsläufig vom Staat bekämpft. Deshalb sind heute auch Münzen und Banknoten dem Staat ein Dorn im Auge. Früher, als die Alternative noch Papiergeld oder Gold war, störte das Papiergeld nicht, weil das Gold als noch viel störender für den eigenen Herrschaftsanspruch empfunden wurde.

Heute lautet die Alternative jedoch Bargeld oder leicht kontrollierbares und vor allem jederzeit zu konfiszierendes elektronisches Geld. Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass die Staaten dem Bargeld längst den Kampf angesagt haben, auch wenn zur Verschleierung der wahren Intentionen von den Politikern immer wieder Nebelkerzen gezündet werden, die das Gegenteil behaupten.

Bargeld hat für den Bürger viele Vorteile, die abgeschafft werden sollen

Doch an dieser Stelle gilt die biblische Warnung „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“. Wer Bargeld einsetzt, dokumentiert durch sein Tun, dass er sich bestimmte Vorteile nicht nehmen lassen will, beispielsweise unabhängig von einer Bank kaufen oder verkaufen zu können. Der Kauf ist anonym und verursacht für den Bargeldbenutzer auch keine Gebühren.

All das mag der Staat nicht. Deshalb wird die Bargeldbenutzung nach Kräften behindert und eingeschränkt. Banken, Kreditkartenanbieter und auch die großen weltweit agierenden Technologiekonzerne ziehen gerne mit an diesem Strang. Auch sie versprechen sich vom gläsernen Bürger Vorteile.

Auch sie können nur an den getätigten Geschäften mitverdienen, wenn diese innerhalb und nicht außerhalb des Bankensystems abgewickelt werden. So wird denen, die willig sind, der allgegenwärtigen Propaganda zu folgen, erzählt, dass Bargeld gefährlich sei, weil sich Terroristen seiner bedienen oder weil sich gefährliche Viren auf ihm ansammeln.

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt

All jenen, die sich von dieser Gehirnwäsche unbeeindruckt zeigen, wird der Einsatz von Bargeld zunehmend erschwert. Fahrkarten können dann nur noch im Internet gekauft werden und Kassen und Schalter, an denen früher mit Bargeld bezahlt werden konnte, werden nach und nach abgebaut.

Und das alles nur, weil Bargeld den Menschen erlaubt, sich den Fängen des Staates und einer allgegenwärtigen Rundumüberwachung wirksam zu entziehen. Ist das Bargeld allerdings erst einmal abgeschafft, können die Menschen ihr Geld nicht mehr aus dem Bankensektor abziehen.

Spätestens dann steht die Tür zur vollständigen Enteignung nicht nur einen Spalt breit, sondern sperrangelweit offen.“





Source link

Von Veritatis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert