Hier geht es direkt zum Video.

Berlin ist immer eine Reise wert. Zumindest, wenn man auf Abenteuerurlaub aus ist. Mein letzter Besuch in der Hauptstadt hat mich ins Dauer-Staunen gebracht. Das begann damit, dass im Hotel noch die Socken vom Vorgänger lagen – was aber offenbar vom Hotel-Personal niemand sonderlich wunderte und über ein kurzes „Sorry“ auch nicht zu weiteren Reaktionen führte.

Beim Frühstück kam ich mir vor wie in der DDR – lange Warteschlange vor dem Frühstück und extrem unfreundlicher Service mitsamt Hygiene-Mängeln inklusive. Und das in einem Hilton – wo man sonst weltweit einen ganz anderen Status erlebt.

Der Kontrast zu anderen Ländern ist gewaltig – wie Tag und Nacht. Insbesondere, wenn es um den Umgang mit Fehlern geht. Aber offenbar ist man in Deutschland inzwischen so an das Versagen gewohnt, dass man es als Norm hinnimmt. Immer wieder wunderte ich mich in Berlin, wie die Menschen die Missstände, von den meisten offenbar resigniert hingenommen werden.

Im nächsten Hotel durfte ich das Fenster nur öffnen, nachdem ich eine Erklärung unterschrieb, dass ich mir der Risiken bewusst bin und selbst die Verantwortung übernehme. Dabei ist das Hotel nicht in einem Hochhaus. Doch ich habe meine ganz eigene Erklärung für diese Formalie – aber dazu im Video mehr.

Was mir besonders auffällt bei diesem Besuch: Von den zahlreichen Russen und Ukrainer, mit denen ich mich in Berlin unterhalten habe, war niemand wirklich glücklich mit den Zuständen in der Hauptstadt. Glasklar sehen sie die vielen Probleme und die Fehlentwicklungen. Viele träumen nur davon, so schnell wie möglich in ein anderes Land weiterzuziehen.

Ganz anders viele deutsche Gesprächspartner: Oft hatte ich den Eindruck, dass sie die negativen Entwicklungen einfach nicht sehen wollen. Und sich in Zweckoptimismus retten. Motto: „Es wird auch wieder besser werden!“

Einer meiner russischen Freunde hatte eine sehr makabre und politisch unkorrekte Erklärung dafür, warum Rot-Grün unser Land so herunterwirtschaftet – auch diese finden Sie in meinem Video.

Was diejenigen deutschen Freunde von mir, die mutig genug sind, um alles kritisch zu sehen, erzählten, machte mich beinahe depressiv. Von den unglaublichen Erlebnissen einer Freundin mit einer Auto-Vertragswerkstatt bis hin zu den gruseligen Erzählungen eines Arztes aus der Welt der Medizin.

Gar nicht zu reden von dem, was man auf der Straße und in der U-Bahn sieht.

Ins Auge sticht, wie unzufrieden und unglücklich die Grundstimmung in Berlin ist. Man hat den Eindruck, in einer Hauptstadt der Mühseligen und Beladenen zu sein.

Meine große Frage: Warum sehen die Berliner weg? Warum wählen sie immer wieder die Leute, die für diese Zustände verantwortlich sind? Warum gehen sie sehenden Auges in den Untergang?

Hier geht es direkt zum Video.

Hier finden Sie Teil eins und hier Teil zwei meines Reiseberichts aus Berlin.

Und hier mein aktuelles Livestream:

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Ohne Wäsche in Berlin – aber dafür mit Sauna-Badehosen-Kontrolle

Bild: Boris Reitschuster

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Von Veritatis

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