Das Foto, das Sie oben sehen, schickte mir ein Leser aus der kleinen oberbayerischen Gemeinde Oberhausen. Es handelt sich um ein Plakat von „Volt“, einer Kleinpartei aus dem rot-grünen Spektrum, die bei der EU-Wahl in Deutschland 2019 mit 0,7 Prozent der Stimmen ein Mandat im Europaparlament eroberte. 

Das Plakat zeigt die selbst ernannten „Kämpfer gegen Hass und Hetze“ in ihrem Element. Der Leser schrieb mir als Begleittext zu dem Foto: 

Sehr geehrter Herr Reitschuster,

der geistige Verfall eines gewissen politischen Spektrums lässt sich wohl kaum noch kaschieren. Die kleine oberbayerische Gemeinde Oberhausen wurde vor Wochen mit einem Plakat beehrt, das an exponierter Stelle jeden Besucher und Ortsansässigen mit „A…..loch“ begrüßt. Die Formel ist zwar nicht so selten im Sprachgebrauch, allerdings macht es einen gewaltigen Unterschied, ob jemand meint sein Gegenüber privat  so titulieren zu müssen, oder ob sich eine Partei ungeniert mit diesem Vokabular präsentiert. Den Slogan „Sei kein A…loch“ interpretiere ich so, dass jeder ein solches ist, sofern er nicht VOLT wählt. Damit dürften wohl 99% der ca. 3300 Einwohner von Oberhausen laut dieser Komikerpartei „A…Löcher“ sein.

Nun vermute ich einmal, dass das Begrüßungsplakat irgendwie mit der Europawahl in Zusammenhang stehen soll. Ersichtlich ist es zwar für mich nicht, aber wie dem auch sei, eine telefonische Auskunft, ob die Gemeinde das Machwerk am Laternenpfahl tatsächlich genehmigt hatte – es hing schon vor der Sechs-Wochenfrist zur Europawahl – wurde mir verweigert. Ich solle einen schriftlichen Antrag auf Auskunft stellen. Klar für mich, dass es genehmigt wurde, allerdings würde mich auch interessieren von wem. Auf einen Schriftsatz habe ich übrigens dankend verzichtet. Letztlich geht es wieder einmal um die Kluft zwischen einem Politikerbekenntnis und dem Politikerhandeln.

Faeser und ihre Helfer erlauben anonyme Anzeigen, überziehen Bürger, die ihrem Ärger über eine unfähige und abgehobene Politikerblase Luft machen, mit Strafprozessen, überfluten Gerichte mit Strafanzeigen wegen Majestätsbeleidigungen und nehmen sich gleichzeitig das Recht, vor den Augen von Kindern und Erwachsenen die Bürger öffentlich mit Fäkalsprache zu beleidigen. Würde ich mich so über einen Politiker öffentlich äußern, stünde ich vor dem Kadi. Und das läuft so ganz offenbar mit Genehmigung der Behörden. Was ist los in Deutschland?

Eine sehr gute Frage des Lesers. Vor lauter Selbstbesoffenheit aus dem Größenwahn heraus, zu den „Guten“ zu gehören, merken die rot-grünen Ideologen und ihre Mitläufer offenbar gar nicht mehr, wie sehr sie sich selbst entlarven: ihr totalitäres Denken. Zu den tieferen Ursachen und den großen Gefahren, die diese Entwicklung mit sich bringt, habe ich erst dieser Tage hier eine Analyse geschrieben: „Warum sich SPD-Chefin Esken eigentlich selbst anzeigen müsste … aber das nie tun wird: Ihr neuester Ausfall und was dahintersteckt“.

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Bilder: Shutterstock

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Von Veritatis

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