In den vergangenen drei Monaten gerieten 25 Tanker mit sanktioniertem Öl aus Venezuela unter russische Hoheitsgewalt, so das Wall Street Journal. Die Zeitung vermutet, dass die Schiffe auf diese Weise die US-Blockade venezolanischen Öls umgehen wollen.

In den letzten drei Monaten sind 25 Tanker, die sanktioniertes Öl aus Venezuela transportieren, in russische Gerichtsbarkeit übergegangen. Dies berichtete das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf S&P Global Market Intelligence.

Davon wurden 18 im Dezember 2025 umgemeldet, und 16 stehen laut WSJ unter Sanktionen der USA oder Großbritanniens. Damit versuchen die Schiffe, die amerikanische Blockade venezolanischen Öls zu umgehen, vermutet das WSJ.

US-Präsident Donald Trump hatte diese in der zweiten Dezemberhälfte 2025 verhängt. Der Politiker behauptete, dass die Amerikaner ihre Militärpräsenz um Venezuela herum verstärken würden, bis Caracas „Öl, Land und andere gestohlene Vermögenswerte“ zurückgebe. Im WSJ heißt es dazu:

„Allein in den letzten zwei Wochen, als die Bemühungen der Trump-Regierung, den Export von venezolanischem Öl zu blockieren, zugenommen haben, haben mehr als 15 Tanker, die am Transport von sanktioniertem Öl beteiligt sind, ihre Flaggen gewechselt, um unter russischer Flagge zu fahren.“

Am 7. Januar kaperten US-Militärs den Tanker Marinera (ehemals Bella 1), der unter russischer Flagge fuhr. Das Schiff, das ursprünglich unter panamaischer Flagge gefahren war, wurde von der US-Küstenwache verfolgt, als es Südamerika verließ. Daraufhin malte die Besatzung die russische Flagge auf das Schiff und änderte den Namen in Marinera. Später behauptete die US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi, dass die Besatzung „vollständig untersucht“ werde, und kündigte Strafanzeigen gegen „alle Beteiligten“ an.

Fünfter Tanker in Folge: USA beschlagnahmen weiteren Öltanker

US-Vizepräsident J.D. Vance sagte, dass das Schiff Marinera unter russischer Flagge gefahren sei, um die amerikanischen Sanktionen zu umgehen. Er bezeichnete den Tanker als „gefälscht“ und behauptete, dass dieser versucht habe, die US-Sanktionen zu umgehen.

Das russische Außenministerium teilte mit, dass sich Russen an Bord des gekaperten Tankers befanden. Die Vereinigten Staaten wurden aufgefordert, eine angemessene Behandlung der Besatzungsmitglieder des Tankers zu gewährleisten und ihre rasche Rückkehr nach Hause nicht zu behindern. Später berichtete Maria Sacharowa, dass Trump zwei Russen aus dem gekaperten Schiff freigelassen habe.

Insgesamt haben die USA in den letzten Wochen fünf Tanker mit venezolanischem Öl festgesetzt. Die Beschlagnahmung des letzten Tankers wurde am 9. Januar bekannt. Trump behauptete, die Maßnahme sei in Zusammenarbeit mit den neuen Behörden in Caracas erfolgt.

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