Im nordrhein-westfälischen Ibbenbüren ist der Schornstein des früheren Kohlekraftwerks gesprengt worden. Mit der „Sprengung des 275 Meter hohen Kamins ist ein sichtbares Kapitel unserer Industriegeschichte abgeschlossen worden“, teilte die Stadt auf Facebook mit. Das Kraftwerk war 2021 stillgelegt worden, im vergangenen Jahr wurden schon Kesselhaus und Kühlturm gesprengt.
Am Sonntag wurden nun auch die Rauchgasentschwefelungs- und die Entstickungsanlage des ehemaligen Kraftwerks und damit die letzten Gebäude gesprengt. Die Maßnahme verlief planmäßig, wie die Stadt mitteilte.
Knapp 600 Menschen mussten zuvor den Sperrbereich und ihre Häuser vorübergehend verlassen. Etwa 120 zusätzliche Einsatzkräfte von Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren vor Ort.
„Ibbenbüren zeigt: Wandel gelingt gemeinsam“, erklärte die Stadt, die im Tecklenburger Land liegt. „Jetzt richten wir den Blick nach vorn“. (afp/red)