Sex mit Uber-Fahrern, Sex unter Drogen, bloß kein Blümchensex: Ikkimels Texte missfallen Alice Schwarzer, ihre Musik erinnert an einen Essay Susan Sontags – und sie wird heute anders verhandelt als frühere Grandes Dames des sexpositiven Rap

Darf sie das? Alice Schwarzer findet: nein. Oder eher: spricht ihr den Feminismus ab. Menschen, vor allem Männer, die sich auf Social-Media-Accounts einen religiösen Anstrich geben, echauffieren sich auch. Und auch solche, die kein „Kreuz in der Bio“ haben, wie sie selbst es in ihrem Song Who’s that ausdrückt, aber sich dafür im Internet als „richtige Männer“ inszenieren, als maskulin bis an die Grenze zur Absurdität. Die Rede ist natürlich von: Ikkimel.
Melina Gaby Strauß heißt sie bürgerlich, kommt aus dem Süden von Berlin und zündet aktuell Diskurse in Popdeutschland an. Gerade ist ihr zweites Album erschienen, der Titel Poppstar so platt wie ein Dad Joke, nur programmatischer. Denn: Sie als Popstar
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