Am 3. Januar 2026 führte die US-Regierung unter Präsident Donald Trump eine spektakuläre Militäroperation durch: Spezialkräfte entführten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores aus dem Präsidentenpalast in Caracas und brachten sie nach New York. Maduro wurde dort am 5. Januar vor Gericht gestellt, wo er sich als „Kriegsgefangener“ bezeichnete und unschuldig plädierte. Trump verkündete triumphierend, die USA würden Venezuela nun „führen“ und dessen Ölreserven kontrollieren.

Doch der angebliche Sieg entpuppt sich als Demütigung: Venezuela bleibt standhaft, der Chavismus ist geeint, und Russland sowie China verurteilen den „Ölkrieg“. Der Geopolitik-Analyst Pepe Escobar beschreibt dies als strategischen Fehlschlag Washingtons – basierend auf realen Entwicklungen und seiner scharfen Analyse.

Der US-Angriff: Ein Kidnapping mit militärischer Unterstützung

Die Operation „Absolute Resolve“ begann in den frühen Morgenstunden des 3. Januar mit Luftangriffen auf venezolanische Infrastruktur, darunter den Militärkomplex Fuerte Tiuna in Caracas. US-Kräfte blendeten Luftabwehrsysteme und landeten Hubschrauber im Palastgelände. Maduro und Flores wurden gefasst und per Helikopter sowie Flugzeug nach New York gebracht. Berichte sprechen von Dutzenden Toten, darunter venezolanische und kubanische Sicherheitskräfte.

Trump rechtfertigte den Einsatz als „Strafverfolgung“ auf Basis alter Anklagen aus 2020 (Narco-Terrorismus, Drogenhandel). Maduro plädierte in Manhattan unschuldig und betonte: „Ich bin Präsident Venezuelas und wurde entführt.“ Sein Anwalt kündigte an, die Legalität der „militärischen Entführung“ anzuzweifeln. Die nächste Anhörung ist für März 2026 geplant – ein Prozess, der Jahre dauern könnte.

Escobar sieht hier ein Muster: Die USA unterschätzen lokale Realitäten und setzen auf Bestechung und Show. Der geplante Regimewechsel scheiterte, da interne Verräter (wie Maduros Sicherheitschef) isoliert blieben.

Venezuelas Reaktion: Einheit statt Kapitulation

Trotz des Schocks reagierte Venezuela entschlossen. Das Oberste Gericht ernannte Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin, die am 5. Januar vereidigt wurde. Sie umarmte demonstrativ die Botschafter Russlands und Chinas und betonte: Maduro bleibe der „einzige Präsident“.

Das Militär erkennt sie an, Milizen suchen Kollaborateure, und Massenproteste in Caracas rufen: „Wir werden nie wieder Sklaven sein!“

Der Chavismus ist tief verwurzelt – in Favelas, auf dem Land und in der Arbeiterklasse. Selbst Teile der Opposition solidarisieren sich. Maduros Sohn sprach im Parlament von baldiger Rückkehr, und Symbole der Einheit (wie Maduros Handzeichen vor Gericht) gehen viral. Rodríguez fordert Maduros Freilassung und warnt vor „zionistischen Untertönen“ des Angriffs.

Escobar: Dies ist „People Power“ – eine communitäre Widerstandskraft, die der Norden nicht versteht. Venezuela improvisiert mit Humor und Stolz, typisch lateinamerikanisch.

Der Ölkrieg: Trumps Motiv und seine Niederlage

Trump fokussierte schnell auf Öl: Venezuela solle Millionen Barrel an die USA liefern, US-Konzerne die Reserven (weltweit größte) übernehmen. Er drohte mit weiteren Schlägen, falls Rodríguez nicht kooperiere (z. B. Ausweisung iranischer/kubanischer Berater, Stopp von Ölverkäufen an „Gegner“).

Doch die Realität holt ein: Öltanker aus China, Indien und BRICS-Staaten umgehen Blockaden. US-Ölkonzerne zögern – Wiederaufbau dauert Jahrzehnte und kostet Milliarden, mit dem Risiko erneuter Nationalisierung. Am 7. Januar sprach Trump von 30–50 Millionen Barrel als „Konzession“, doch Venezuela handelt weiter souverän.

Escobar: Der „Erfolg“ beschränkt sich auf Maduros Entführung. Kein Regimewechsel, keine Öl-Kontrolle – stattdessen tägliche Demütigung durch anhaltenden Handel und venezolanische Einheit.

Russland und China: Kühle Verurteilung und strategische Falle?

Moskau und Beijing verurteilten den Angriff scharf als „Kidnapping“ und Verletzung des Völkerrechts, unter anderem im UN-Sicherheitsrat. Ihre Stellungnahmen blieben jedoch kalkuliert: Forderung nach Maduros Rückkehr, ohne Panik.

Escobar spekuliert, dass sie Trump in eine Falle gelockt haben könnten. Beide haben massive Interessen in Venezuela (Energie, Waffen). Indem sie den Einsatz „zuließen“, zwangen sie Washington zu einem Gesichtsverlust. Trump wirkt lächerlich im Globalen Süden, während Russland und China gestärkt auftreten.

Dies beschleunigt BRICS-Pläne für alternative Zahlungssysteme und Handel in eigenen Währungen.

Globale Folgen: Ein Weckruf gegen das Imperium

Der Angriff isoliert die USA weiter. Verbündete wie Frankreich kritisieren die Verletzung der Souveränität. In Lateinamerika wächst die Empörung – von Straßenprotesten bis hin zu Drohungen Trumps gegen Kolumbien, Mexiko und Kuba.

Escobar: Dies öffnet Pandoras Büchse. Der Globale Süden organisiert sich gegen ein „außer Kontrolle geratenes Imperium“. Venezuela zeigt: Widerstand vereint Völker – wie in Gaza, Jemen oder historisch in Vietnam und Kuba.

Fazit: Ein Pyrrhussieg und eine Lektion für die Welt

Trumps Operation war ein „Mini-Netflix-Drama“ ohne Fortsetzung. Maduro sitzt in Haft, doch Venezuela steht geeint unter Rodríguez. Der Chavismus lebt, Öl fließt weiter an BRICS-Partner, und Trump verliert international an Glaubwürdigkeit.

Escobar: „Neo-Caligula“ kaufte sich einen Konflikt mit ganz Lateinamerika. Venezuela demütigt nicht nur Trump – es beweist, dass Souveränität und Volksmacht militärische Arroganz überdauern.

„Wir werden nie wieder Sklaven sein.“
Die Welt schaut hin – und lernt.



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