Nach den verheerenden Wahlschlappen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geht es für die SPD weiter bergab – währenddessen legt die AfD wieder zu und liegt gleichauf mit den Unionsparteien.
SPD am Boden, FDP und BSW draußen
Mit einer Zustimmung von gerade einmal 14 Prozent erreichen die Sozialdemokraten in der INSA-Umfrage den geringsten Wert seit Januar 2026. Freuen kann man sich hingegen bei der AfD, die bei 26 Prozent und damit exakt gleichauf mit der CDU/CSU liegt. Die Grünen erreichen zwölf Prozent, Die Linkspartei kommt auf elf Prozent, während die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) jeweils bei drei Prozent stagnieren und damit deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Bundestag liegen.
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Schwarz-Blau hätte Mehrheit
Klassische Zweier-Koalitionen verfügen derzeit über keine Mehrheit: Eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD würde rechnerisch nur 40 Prozent ergeben, Rot-Rot-Grün aus SPD, Grünen und Linke gar nur 37 Prozent. Eine hypothetische Schwarz-Blau-Koalition aus CDU/CSU und AfD könnte hingegen eine Mehrheit erreichent. Die Kenia-Koalition – bestehend aus CDU/CSU, SPD und Grünen – kommt auf genau 52 Prozent.
Altparteien verlieren weiter
Im Vergleich zur Bundestagswahl 2025, bei der die CDU/CSU mit 28,5 Prozent den ersten Platz belegte, die AfD auf 20,8 Prozent kam, die SPD 16,4 Prozent erreichte, die Grünen 11,6 Prozent, Die Linke 8,4 Prozent, die FDP 4,3 Prozent und das BSW 4,9 Prozent erzielten, haben die Altparteien seitdem deutlich an Zustimmung verloren. Die Unionsparteien sinken um 2,5 Prozentpunkte, die SPD um 2,4 Punkte, während die AfD um stolze 5,2 Punkte zulegt.