Vor einigen Jahren sah ich auf Youtube ein Video einer Gebärenden, die ihr Kind allein in einem Bachlauf zur Welt brachte. Die Frau ging leicht in die Hocke und fing ihr Kind mit beiden Händen auf. „Wahnsinn“, sagte ich. „WTF“, sagte mein Mann, als ich ihm von dem Video erzählte.

Wie die Mehrheit der Kommentatoren unter dem Video dachte auch ich: Was, wenn die Frau unter der Geburt zusammenbricht? Was, wenn sie das Kind nicht im rechten Moment auffängt? Geht von den Bakterien im Wasser nicht eine immense Gefahr von Infektionen aus?

Obwohl der Szene fraglos eine gewaltige und gewalttätige Schönheit innewohnte (eine Geburt ist schließlich unglaublich schmerzhaft), erschien der Ablauf mühelos und schmerzfrei. Würde ich den Clip heute sehen, hielte ich ihn für ein KI-Produkt.

Inszenierung und Bildunterschriften suggerierten, dass hier die „Natürlichkeit“ der Geburt gefeiert werde. In gewisser Weise erinnerte mich die Inszenierung an jenen mytho-magischen Feminismus der 1970er, der die Verbindung der Frau zur göttlichen Gaia feierte und das untrennbare Band zwischen Weiblichkeit und Natur behauptete. Aber sah ich womöglich Propaganda für eine „freie Geburt“?

Nach meiner zweiten Geburt bereitete ich mich für die dritte auf das Worst-Case-Szenario vor

Jüngst veröffentlichte der Guardian eine Recherche zur Free-Birth-Society, die nahelegt, dass es sich bei der von diversen Influencerinnen getragenen Online-Bewegung um einen regelrechten Kult handelt. Beschworen wird die Macht der Frau, ihr Kind ohne Mithilfe medizinischen Fachpersonals zur Welt zu bringen. Nur Freundinnen oder Partner:innen sollen die Geburt begleiten. Die Recherche zeigt die katastrophalen Folgen, die solche unbegleiteten Geburten zeitigen können.

Für mich als dreifache Mutter ist eine Alleingeburt ein Schreckensszenario, das ich unter allen Umständen vermeiden möchte. Ganz buchstäblich: Weil ich es bei der Geburt meines zweiten Kindes nicht mehr in den Kreißsaal schaffte und mein Kind im Klinikflur, aber immerhin unter der Mithilfe einer Hebamme, zur Welt brachte, bereitete ich mich für die dritte Geburt auf das Worst-Case-Szenario vor: dass ich es nicht einmal mehr aus dem Haus schaffen würde und das Kind allein zur Welt bringen müsste. Meine Hebamme coachte mich, was in diesem Falle zu tun wäre: Auf keinen Fall laufen! Im Bett bleiben, wo das Kind weich landet! Sofort den Notarzt alarmieren!

Warum eine Frau freiwillig das Risiko einer Alleingeburt ohne fachkundige medizinische Begleitung eingehen sollte, dürfte nicht nur mir unbegreiflich sein. Doch der Guardian-Artikel legt nahe, dass sich Schwangere Stück für Stück in die Ideologie des Kultus verstricken. Ausgangspunkt ist die Erzählung von der Natürlichkeit. „Natur“ steht hier für das Gute, das von Technik und „Schulmedizin“ Unberührte. Natürlichkeit und Ursprünglichkeit garantieren einen sorglosen Urzustand. Man kann seinem Körper vertrauen, denn er tut nur das, was Millionen von Körpern vor uns getan haben: ein Kind zur Welt zu bringen.

„Natürlich“ ist immer gut und gesund, wird suggeriert

Verschleiert wird, wie gefährlich eine Geburt für Mutter und Kind ist. Weil unter den Bedingungen der geschmähten „Schulmedizin“ Todesfälle unter der Geburt sehr selten geworden sind, haben wir vergessen, wie risikoreich Geburten eigentlich sind. Man kann hier Parallelen zur Anti-Impf-Bewegung sehen. Gerade weil Impfungen so ungeheuer wirksam sind und viele Krankheiten wie Polio ihren Schrecken verloren haben, kann sich eine Erzählung etablieren, in der die Kraft des menschlichen Immunsystems beschworen wird, das angeblich durch Krankheitserreger trainiert und gestärkt wird. Gepaart mit der Angst vor undurchsichtigen Mächten, die in Form von „Big Pharma“ Geld mit Impfungen scheffeln (man könnte meinen, dass massenhaft Polio- oder Masernkranke „Big Pharma“ viel mehr Geld einspielen …), etabliert sich eine vermeintlich aufgeklärte Gegenposition.

Auf allen Ebenen formiert sich, immer wieder getragen durch Social-Media-Hypes, eine Abkehr von „unnatürlichen“ Praktiken. Sogar die Pasteurisation von Milch (gemeint ist eigentlich die Homogenisierung) gilt als schädlich, da hierbei angeblich alle guten Inhaltsstoffe der Milch abgetötet werden.

Die entsprechenden Influencer können dabei auf einen alten Marketing-Trick zurückgreifen. Seit Jahrzehnten preisen Firmen ihre Produkte mit dem Verweis auf „natürliche Inhaltsstoffe“ an. Natürlich ist gut und gesund, so wird suggeriert. Natürlich hat sich so als ein Fahnenwort etabliert, das die Schrecken des Natürlichen – dass man an Geburten, an Krebs oder an Masern sterben kann – eliminiert.

Selbstermächtigung statt Selbstentfremdung: Das Versprechen der „Free-Birth“-Bewegung

Doch noch etwas unterfüttert die „Free-Birth“-Erzählung: Die Moderne erzeugt zahlreiche Entfremdungserfahrungen, und eine wesentliche Entfremdung findet auf Ebene des Körpers statt. Gerade Schwangere erleben diese Entfremdung oft als belastend. Die Medizin mit all ihren Messmethoden und Sondierungen scheint viel besser zu wissen, was im Verborgenen des Körpers vor sich geht. Seit vielen Jahrzehnten arbeiteten sich Hebammen an dieser Entfremdung ab. Hebammenratgeber raten den Schwangeren, sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen und ihrem Körper grundlegend zu vertrauen. Das Motto: So viel Intervention wie nötig, so wenig wie möglich. Doch die Unsicherheit bleibt.

So paradox es auch klingen mag: Die „Free-Birth“-Bewegung verspricht Selbstermächtigung, wo einst Selbstentfremdung war. Sie verwandelt ein Narrativ von Angst und Sorge in Vertrauen und Zuversicht. Das wäre positiv zu bewerten, wenn sie nicht gleichzeitig jegliche Form der medizinischen Unterstützung eliminierte.

Geburten im durchökonomisierten Krankenhausbetrieb

Wenn die Erzählung von der freien Geburt trotzdem verfängt, so liegt das wohl auch an den offenkundigen Mängeln der hospitalisierten Geburt. Es ist nicht selten, dass eine Hebamme mehrere Geburten gleichzeitig begleitet. Die ökonomischen Zwänge des Krankenhausbetriebes – ein Kreißsaal soll nicht zu lange belegt sein, die Geburt soll möglichst „effizient“ gemanagt werden – bringen es mit sich, dass Geburten oft künstlich beschleunigt werden. Etwa durch die Gabe von synthetischem Oxytocin, das die Wehentätigkeit fördert (aber auch ungeheuer schmerzhaft macht). Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Episiotomien („Dammschnitte“) im Kreißsaal Standard – obwohl medizinisch unnötig. Ganz zu schweigen von Fällen von Gewalt unter der Geburt. Hebammen wie Leah Hazard (Womb. The Inside Story of Where We all Began) oder Eva Placzek (Ich. Hebamme. Mittäterin) setzen sich kritisch mit ihrer Rolle im System auseinander.

Tatsächlich wird Gewalt unter der Geburt heute von Müttern und Krankenhauspersonal sehr viel offener diskutiert – das schützt Mütter aber nicht zwingend vor ihr. Zudem nährt ausgerechnet der Tabubruch des Sprechens über Gewalterfahrungen die Angst von Müttern, selbst unter der Geburt Gewalt zu erleben.

Das erklärt zwar, warum Frauen „alternative“ Geburtsformen wie die Hausgeburt wählen. Aber auch diese wird normalerweise von einer Hebamme betreut. Es scheint nicht unwichtig, dass die Free-Birth-Society die Frau auch von der Figur der Hebamme befreit – die eigentlich, vor allem in feministischen Kontexten, stets positiv konnotiert war. An ihre Stelle tritt allenfalls die Doula, eine Geburtsbegleiterin ohne medizinische Ausbildung, die das emotionale Wohl der Gebärenden sicherstellen soll.

Der libertäre Fehler: „Freiheit“ immer nur als „Freiheit von“ zu denken

Erneut kommt hier das Misstrauen in das medizinische System ins Spiel. Auch die Hebamme, die ja das Produkt des medizinischen Systems ist, scheint von dessen Schwächen infiziert. So wird die Gebärende radikal auf sich zurückgeworfen. Eine Ideologie, die gut in das neoliberale Zeitalter passt und zeigt, wo diese Kultur eine Abkehr von alten feministischen Erzählungen vollzieht. Die Alleingeburt erscheint dann wie die radikalste Form der Selbstständigkeit, eine radikalisierte Form der Selbstermächtigung. Dass auch der potenzielle Tod von Mutter oder Kind einkalkuliert und letztlich akzeptiert werden soll, zeigt nur, wie nihilistisch dieser Kult um das selbstermächtigte Ego schlussendlich ist.

„Freiheit“ wird, wie anderswo im libertären Denken, nur als „Freiheit von“ gedacht: Man muss sich von allen Bindungen lösen, um wahrhaft frei sein zu können. Diese Definition von Freiheit erscheint aber gerade im Kontext des Gebärens als geradezu obszön: In keiner anderen Situation ist es wichtiger, gehalten zu werden. Für die Mutter wie für das Kind.

nheit innewohnte (eine Geburt ist schließlich unglaublich schmerzhaft), erschien der Ablauf mühelos und schmerzfrei. Würde ich den Clip heute sehen, hielte ich ihn für ein KI-Produkt.Inszenierung und Bildunterschriften suggerierten, dass hier die „Natürlichkeit“ der Geburt gefeiert werde. In gewisser Weise erinnerte mich die Inszenierung an jenen mytho-magischen Feminismus der 1970er, der die Verbindung der Frau zur göttlichen Gaia feierte und das untrennbare Band zwischen Weiblichkeit und Natur behauptete. Aber sah ich womöglich Propaganda für eine „freie Geburt“?Nach meiner zweiten Geburt bereitete ich mich für die dritte auf das Worst-Case-Szenario vorJüngst veröffentlichte der Guardian eine Recherche zur Free-Birth-Society, die nahelegt, dass es sich bei der von diversen Influencerinnen getragenen Online-Bewegung um einen regelrechten Kult handelt. Beschworen wird die Macht der Frau, ihr Kind ohne Mithilfe medizinischen Fachpersonals zur Welt zu bringen. Nur Freundinnen oder Partner:innen sollen die Geburt begleiten. Die Recherche zeigt die katastrophalen Folgen, die solche unbegleiteten Geburten zeitigen können.Für mich als dreifache Mutter ist eine Alleingeburt ein Schreckensszenario, das ich unter allen Umständen vermeiden möchte. Ganz buchstäblich: Weil ich es bei der Geburt meines zweiten Kindes nicht mehr in den Kreißsaal schaffte und mein Kind im Klinikflur, aber immerhin unter der Mithilfe einer Hebamme, zur Welt brachte, bereitete ich mich für die dritte Geburt auf das Worst-Case-Szenario vor: dass ich es nicht einmal mehr aus dem Haus schaffen würde und das Kind allein zur Welt bringen müsste. Meine Hebamme coachte mich, was in diesem Falle zu tun wäre: Auf keinen Fall laufen! Im Bett bleiben, wo das Kind weich landet! Sofort den Notarzt alarmieren!Warum eine Frau freiwillig das Risiko einer Alleingeburt ohne fachkundige medizinische Begleitung eingehen sollte, dürfte nicht nur mir unbegreiflich sein. Doch der Guardian-Artikel legt nahe, dass sich Schwangere Stück für Stück in die Ideologie des Kultus verstricken. Ausgangspunkt ist die Erzählung von der Natürlichkeit. „Natur“ steht hier für das Gute, das von Technik und „Schulmedizin“ Unberührte. Natürlichkeit und Ursprünglichkeit garantieren einen sorglosen Urzustand. Man kann seinem Körper vertrauen, denn er tut nur das, was Millionen von Körpern vor uns getan haben: ein Kind zur Welt zu bringen.„Natürlich“ ist immer gut und gesund, wird suggeriertVerschleiert wird, wie gefährlich eine Geburt für Mutter und Kind ist. Weil unter den Bedingungen der geschmähten „Schulmedizin“ Todesfälle unter der Geburt sehr selten geworden sind, haben wir vergessen, wie risikoreich Geburten eigentlich sind. Man kann hier Parallelen zur Anti-Impf-Bewegung sehen. Gerade weil Impfungen so ungeheuer wirksam sind und viele Krankheiten wie Polio ihren Schrecken verloren haben, kann sich eine Erzählung etablieren, in der die Kraft des menschlichen Immunsystems beschworen wird, das angeblich durch Krankheitserreger trainiert und gestärkt wird. Gepaart mit der Angst vor undurchsichtigen Mächten, die in Form von „Big Pharma“ Geld mit Impfungen scheffeln (man könnte meinen, dass massenhaft Polio- oder Masernkranke „Big Pharma“ viel mehr Geld einspielen …), etabliert sich eine vermeintlich aufgeklärte Gegenposition.Auf allen Ebenen formiert sich, immer wieder getragen durch Social-Media-Hypes, eine Abkehr von „unnatürlichen“ Praktiken. Sogar die Pasteurisation von Milch (gemeint ist eigentlich die Homogenisierung) gilt als schädlich, da hierbei angeblich alle guten Inhaltsstoffe der Milch abgetötet werden.Die entsprechenden Influencer können dabei auf einen alten Marketing-Trick zurückgreifen. Seit Jahrzehnten preisen Firmen ihre Produkte mit dem Verweis auf „natürliche Inhaltsstoffe“ an. Natürlich ist gut und gesund, so wird suggeriert. Natürlich hat sich so als ein Fahnenwort etabliert, das die Schrecken des Natürlichen – dass man an Geburten, an Krebs oder an Masern sterben kann – eliminiert.Selbstermächtigung statt Selbstentfremdung: Das Versprechen der „Free-Birth“-BewegungDoch noch etwas unterfüttert die „Free-Birth“-Erzählung: Die Moderne erzeugt zahlreiche Entfremdungserfahrungen, und eine wesentliche Entfremdung findet auf Ebene des Körpers statt. Gerade Schwangere erleben diese Entfremdung oft als belastend. Die Medizin mit all ihren Messmethoden und Sondierungen scheint viel besser zu wissen, was im Verborgenen des Körpers vor sich geht. Seit vielen Jahrzehnten arbeiteten sich Hebammen an dieser Entfremdung ab. Hebammenratgeber raten den Schwangeren, sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen und ihrem Körper grundlegend zu vertrauen. Das Motto: So viel Intervention wie nötig, so wenig wie möglich. Doch die Unsicherheit bleibt.So paradox es auch klingen mag: Die „Free-Birth“-Bewegung verspricht Selbstermächtigung, wo einst Selbstentfremdung war. Sie verwandelt ein Narrativ von Angst und Sorge in Vertrauen und Zuversicht. Das wäre positiv zu bewerten, wenn sie nicht gleichzeitig jegliche Form der medizinischen Unterstützung eliminierte.Geburten im durchökonomisierten KrankenhausbetriebWenn die Erzählung von der freien Geburt trotzdem verfängt, so liegt das wohl auch an den offenkundigen Mängeln der hospitalisierten Geburt. Es ist nicht selten, dass eine Hebamme mehrere Geburten gleichzeitig begleitet. Die ökonomischen Zwänge des Krankenhausbetriebes – ein Kreißsaal soll nicht zu lange belegt sein, die Geburt soll möglichst „effizient“ gemanagt werden – bringen es mit sich, dass Geburten oft künstlich beschleunigt werden. Etwa durch die Gabe von synthetischem Oxytocin, das die Wehentätigkeit fördert (aber auch ungeheuer schmerzhaft macht). Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Episiotomien („Dammschnitte“) im Kreißsaal Standard – obwohl medizinisch unnötig. Ganz zu schweigen von Fällen von Gewalt unter der Geburt. Hebammen wie Leah Hazard (Womb. The Inside Story of Where We all Began) oder Eva Placzek (Ich. Hebamme. Mittäterin) setzen sich kritisch mit ihrer Rolle im System auseinander.Tatsächlich wird Gewalt unter der Geburt heute von Müttern und Krankenhauspersonal sehr viel offener diskutiert – das schützt Mütter aber nicht zwingend vor ihr. Zudem nährt ausgerechnet der Tabubruch des Sprechens über Gewalterfahrungen die Angst von Müttern, selbst unter der Geburt Gewalt zu erleben.Das erklärt zwar, warum Frauen „alternative“ Geburtsformen wie die Hausgeburt wählen. Aber auch diese wird normalerweise von einer Hebamme betreut. Es scheint nicht unwichtig, dass die Free-Birth-Society die Frau auch von der Figur der Hebamme befreit – die eigentlich, vor allem in feministischen Kontexten, stets positiv konnotiert war. An ihre Stelle tritt allenfalls die Doula, eine Geburtsbegleiterin ohne medizinische Ausbildung, die das emotionale Wohl der Gebärenden sicherstellen soll.Der libertäre Fehler: „Freiheit“ immer nur als „Freiheit von“ zu denkenErneut kommt hier das Misstrauen in das medizinische System ins Spiel. Auch die Hebamme, die ja das Produkt des medizinischen Systems ist, scheint von dessen Schwächen infiziert. So wird die Gebärende radikal auf sich zurückgeworfen. Eine Ideologie, die gut in das neoliberale Zeitalter passt und zeigt, wo diese Kultur eine Abkehr von alten feministischen Erzählungen vollzieht. Die Alleingeburt erscheint dann wie die radikalste Form der Selbstständigkeit, eine radikalisierte Form der Selbstermächtigung. Dass auch der potenzielle Tod von Mutter oder Kind einkalkuliert und letztlich akzeptiert werden soll, zeigt nur, wie nihilistisch dieser Kult um das selbstermächtigte Ego schlussendlich ist.„Freiheit“ wird, wie anderswo im libertären Denken, nur als „Freiheit von“ gedacht: Man muss sich von allen Bindungen lösen, um wahrhaft frei sein zu können. Diese Definition von Freiheit erscheint aber gerade im Kontext des Gebärens als geradezu obszön: In keiner anderen Situation ist es wichtiger, gehalten zu werden. Für die Mutter wie für das Kind.



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