In keiner Branche gehen Dummheit und das Bemühen, andere zu belehren, eine derart enge Verbindung ein, wie in der Werbebranche, die in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einer Sammelstelle für Aktivisten aller Art geworden ist, eine Werbebranche, die soweit von der gesellschaftlichen Realität entfernt sind, dass sie bis heute der Ansicht sind, in jedem deutschen Haushalt lebte mindestens ein Schwuler und ein Afrikaner.
Eine Werbekampagne, die man mit dem Stigma „eine der dümmsten Werbekampagnen aller Zeiten“ versehen muss, dokumentiert das gerade gesagte in hervorragender Weise. Sie stammt aus dem Frühjahr 2018, hat sich gerade gejährt und vereint die Unkenntnis und das Bemühen, andere zu belehren, mit einer Hybris, wie sie nur geistig Herausgeforderte haben können.
Im Frühjahr 2008 hat man bei Ökoland GmbH Nord einen Aufstand gegen die Vernunft und alles, was man als gesicherte biologische Fakten bezeichnen kann, begonnen. Gemeinsam mit der Hamburger Marken- und Designagentur „Wertmarke“ wurde eine „Kampagne“ entwickelt, die an Idiotie kaum mehr zu steigern ist, an Infantilität ihresgleichen sucht und so brüllend blöd ist, dass man sich bis heute fragen muss, wie wenig IQ man haben darf, um Werbekampagnen planen und umsetzen zu können.
Doch Wunder, bis heute wird der Schwachsinn von 2008 als normal dargestellt, etwa bei WuV:
„Die Ökoland GmbH Nord startet eine CO2-Klima-Kampagne für klimaneutral produzierte Bratwurst. Damit möchte das Unternehmen, das Bio-Wurstwaren im Naturkostfachhandel vermarktet, die Nachhaltigkeit und ökologische Ausrichtung seines Angebotes unterstreichen. Außerdem will Ökoland mit der Aktion erreichen, dass sich mehr Unternehmen im Bereich Klimaschutz engagieren.
Die von der Hamburger Marken- und Designagentur Wertmarke entwickelte Kampagne basiert laut Agenturchef Tim Hackert-Wilberg auf der Idee, aus der klimaneutral hergestellten Ökoland-Bratwurst einen Helden zu machen. Daher steht im Mittelpunkt der Kampagne eine Bratwurst mit „Superwurst-Umhang“ und einem großen „Ö“ auf der Brust. Unter dem Motto „Superwurst rettet die Welt“ fliegt sie durch die Natur. Der Gegenspieler des Helden ist das „CO2-Monster“. In kleinen Heldenepisoden wird gegeneinander gekämpft.“
Bis zum heutigen Tag führt die Ökoland GmbH die „Superwurst“ im Sortiment.
Und was man von „AI-Suchhilfen“ zu halten hat, das zeigen die Antworten von Leo (AI in Brave) und Gemini (AI von Google):
„[BRAVE]: Die Kampagne wurde mit einem kreativen Werbekonzept umgesetzt: Die Wurst wurde als Superheld mit Umhang und großem „Ö“ dargestellt, der gegen das „CO2-Monster“ kämpft. Die Aktion wurde auf der BioFach-Messe in Nürnberg offiziell vorgestellt und mit Werbemitteln, Anzeigen und PR-Arbeit begleitet. Obwohl die Initiative 2008 als „Greenwashing“ kritisiert wurde, gilt sie heute als Pionierprojekt im Bereich klimaneutraler Lebensmittel. Ökoland wurde Ende 2007 als erstes Unternehmen nach dem „Stop-Climate-Change-Standard“ zertifiziert, und die „Superwurst“ bleibt seit 2008 ein zentrales Symbol für nachhaltige Lebensmittelproduktion.“
„[GEMINI]: Die „Superwurst“-Kampagne wurde von dem Bio-Lebensmittelhersteller Ökoland im Frühjahr 2008 gestartet. Ziel der Kampagne war es, die erste klimaneutral produzierte Bratwurst im Bio-Handel einzuführen und das Thema Klimaschutz spielerisch zu vermitteln.
[…]
Comic-Heldin „Superwurst“: Als Maskottchen diente eine heroische Bratwurst, die im Kampf gegen das „CO2-Monster“ antrat.
Zielgruppe: Die Kommunikation richtete sich insbesondere an Kinder und Familien, um sie für ökologische Zusammenhänge zu sensibilisieren.
Produkte: Die Kampagne bewarb primär die Ökoland Delikatess Bratwürstchen, die bis heute unter dem Beinamen „alias Superwurst“ im Handel (z. B. in Bio-Läden) erhältlich sind. Ökoland
Die Aktion galt 2008 als innovativ, da sie eines der ersten Beispiele für die Verknüpfung von Fleischprodukten mit einer gezielten CO2-Klima-Kampagne im deutschen Bio-Sektor war. Begleitend zur Markteinführung gab es eine Website (superwurst.info), auf der spielerisch Wissen über den ökologischen Fußabdruck vermittelt wurde.
Die 2008 als „innovativ“, „kreativ“ angesehene Kampagne, die „für ökologische Zusammenhänge sensibilisieren sollte und bis heute als „Pionierarbeit“ gilt, die ein zentrales „Symbol für nachhaltige Lebensmittelproduktion“ geschaffen hat, ist in der Tat für vieles, was unter dem Rubrum „Klimaschutz“ verbreitet wird, repräsentativ, denn sie zeichnet sich, wie oben bereits geschrieben, in erster Linie durch Infantilität aus, die auf einem Konzept, gebohren aus brummender Blödheit aufsetzt.
Und damit wir alle wissen, wovon wir reden – wir haben es bis hier zurückgehalten – Sie wissen ja: Das Beste zum Schluss. Hier die beiden ersten Kampagnen von „Superwurst“ [Wir danken einem Leser auf x für den Hinweis].
Wenn man einen solchen Blödsinn, der bis heute dargestellt wird, als sei er normal und nicht Ausdruck für einen intellektuellen Niedergang, der bereits jenseits der Verwahrlosung rangiert, zugemutet bekommen, wird man aus freien Stücken, wenn man es nicht schon ist, zum Vegetarier … Sie wissen schon: Brokkoli und Blaubeeren sind „Superfood“.
Weil man heute nicht sicher sein kann, dass die grundlegende Bedeutung von CO2 für alles Leben auf diesem Planeten angeht, bekannt ist, ein Sicherheit, die durch die Existenz der Grünen hinlänglich erschüttert wurde:
hier noch in aller Kürze, die Bedeutung dieses Bausteins des Lebens.
Wer erinnert sich noch daran:
Die Formel der Photosynthese. Wir Alten hatten das u.a. in unserem Biologiebuch. Was heute in Biologiebüchern zu finden ist, wollen wir uns gar nicht vorstellen.
Wir hatten früher auch dicke Bücher, die Lexikon genannt wurden und mehr oder weniger ausführlich, in einem oder vielen Bänden, je nach der finanziellen Situation von Haushalten, Informationen geliefert haben. Zum Beispiel der Volksbrockhaus aus dem Jahre 1976:
„Kohlendioxid, CO2, fälschl. Kohlensäure, farb- und geruchloses Gas, das bei Verbrennungsvorgängen und bei der tier. und menschl. Atmung entsteht; kommt in der Luft vor (0,03-0,04%), strömt aus Vulkanen und ist in allen natürlichen Wassern gelöst. Verwendung zur Herstellung künstl. Mineralwässer, in der Kältetechnik, für Feuerlöschgeräte u.a. Unter dem Einfluss des Sonnenlichts bauen Pflanzen daraus Kohlenhydrate auf (Assimilation) und scheiden den im Kohlendioxid enthaltenen Sauerstoff wieder aus. Die Kohlenhydrate gelangen durch pflanzl. Nahrungsstoffe in den Tierkörper, werden umgewandelt und als Kohlendioxid wieder ausgeamtet“.
Wer denkt, CO2 ist der, nicht ein, DER Baustein des Lebens, der hat Recht. Wer denkt, eine Landwirtschaft OHNE CO2 sei möglich, man könne „bye bye zu CO2″ sagen, der ist ein Irrer oder einer, der seine Morbidität unbedingt dazu einsetzen will, das Leben von anderen so miserabel wie nur möglich zu machen.
Nicht nur ist es so, dass CO2 DER Baustein des Lebens auf der Erde ist, es ist auch der Baustein, von dem man gar nicht genug haben kann. Das bringt uns zu einer wissenschaftlichen Arbeit, für die Charles A. Taylor und Wolfram Schlenker verantwortlich zeichnen. Sie wurde in der Working Paper Reihe des National Bureau of Economic Research (NBER) der USA veröffentlicht und kommt zu einem Ergebnis, das aufhorchen lässt:
50% der Ertragssteigerung bei Mais,
60% der Ertragssteigerung bei Sojabohnen und
80% der Ertragssteigerung bei Winterweizen
seit 1940 hat den Anstieg bei atmosphärischem CO2 zur Ursache, also genau den Anstieg, den die Klima-Kultisten unbedingt stoppen wollen.
Dieses Ergebnis steht am Ende einer Analyse, die man nicht anders als sehr versiert bezeichnen kann, einer Analyse, die Daten für mehr als die Hälfte der Anbaufläche der USA umfasst, deren Datengrundlage so umfangreich ist, dass die Ergebnisse nicht von der Hand zu weisen sind. Die Ergebnisse basieren auf
den Daten, die das NASA „Orbiting Carbon Observatory“, also ein Satellit seit 2014 produziert. Rund 150.000 Messpunkte sind das pro Tag;
den Daten, die der Carbon Tracker von NOAA seit 2000 an 460 Orten weltweit sammelt.
den Daten, die im Rahmen von Solar-induced chlorophyll fluorescence gesammelt werden, also Daten, die Aufschluss über den Umfang von Photosynthese geben;
den Daten, die im Rahmen von NASA-MODIS in den Enhanced Vegetation Index eingehen,
Temperaturdaten, die in PRISM gesammelt werden
und natürlich den Ernteerträgen für Mais, Sojabohnen und Weizen auf Ebene von US-Counties;
Auf diesem umfangreichen Datenmaterial basiert ein fast ebenso umfangreiches statistisches Vorgehen, das sich in drei unterschiedlichen Modellen niederschlägt, die alle unterschiedliche Varianten eines longitudinalen Modelles darstellen, das Anomalien in den Messwerten für CO2 mit Anomalien in Erträgen verbindet (also Abweichungen von einem Durchschnittswert) und in denen unterschiedliche Einflussfaktoren auf Ernten, von der Temperatur, über Luftverschmutzung und das Wetter bis zur Luftfeuchtigkeit kontrolliert werden. Das Pfiffige an den Modellen von Taylor und Schlenker besteht nun darin, dass sie den Einfluss anderer Faktoren als CO2 als unkorreliertes Residuum modellieren. Das ist deshalb pfiffig, weil man dann, wenn alle Faktoren, die das Residuum bilden, von technischen Verbesserungen bis zum Wetter, untereinander nicht korreliert sind, jeden Effekt auf den gemessenen Zusammenhang zwischen CO2 und Ertrag ausschließen kann. Und für jede im Modell nicht berücksichtigte Variable, die einen Effekt auf den Ertrag hat, für den gelten soll, dass er den Effekt von CO2 reduziert, gilt, dass sie sowohl das Niveau von CO2 als auch das Niveau des Ertrags in gleicher Weise beeinflussen muss, was nahezu ausgeschlossen ist, so dass man davon ausgehen kann, dass die Ergebnisse von Taylor und Schlenker den Teil der Ertragssteigerung, der auf CO2 zurückzuführen ist, relativ genau bestimmen können.
Damit ist eingetreten, was in der geistigen Welt der Klima-Kultisten nicht eintreten darf: es wurde belegt, dass ein Anstieg in CO2 erhebliche positive Effekte hat, Effekte, die ein leichteres Leben für Millionen von Menschen auf diesem Planeten zur Folge haben, Effekte, die in ihrer Konsequenz, abermals Millionen Menschen aus der Armut holen: Ein Anstieg von 1ppm atmosphärisches CO2 erhöht den Ertrag von Mais um 0,5%, den von Sojabohnen um 0,6% und den von Weizen um 0,8% (Seit 1940 hat sich die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre um rund 100ppm erhöht). Das ist erheblich und ein Faktor, der all die Katastrophen-Meldungen, die derzeit wieder durch die Medien geprügelt werden, deutlich relativiert.
Einmal mehr kommt man zu dem Ergebnis, dass es Leute gibt, die MUTWILLIG das Leben anderer erschweren, ein Leben in Sicherheit und Wohlstand zerstören wollen, um ihrer Phantasie in von Menschen beeinflussbarem Klimawandel zu huldigen. Einmal mehr ist es notwendig, ein kurzes Wort über Moral zu verlieren. Moral ist ein Konzept, das sich auf aktuell lebende Menschen bezieht, das man letztlich in seinem Ziel darin festlegen kann, dass durch EIGENES Verhalten das Leben anderer nach Möglichkeit nicht negativ beeinflusst werden darf. Grüne und andere Eiferer haben sich zum Ziel gesetzt, das Leben ander nach Möglichkeit so negativ zu beeinflussen, wie es ihnen nur möglich ist, und sie begründen diese Zerstörung von Lebensqualität von aktuell lebenden Menschen damit, dass es den Planeten zu retten und für „zukünftige Generationen“ zu konservieren gelte.
Das ist Menschenverachtung pur und außerhalb jeder Moral, damit qua definitionem a-moralisch, und es steht in einer Linie mit anderen Formen von Sozialismus / Kommunismus / Nationalsozialismus, die individuelle Leben opfern, um ein angeblich volksgesellschaftliches Ziel zu erreichen, dem Volk ohne Raum mehr Platz zu verschaffen, die Arier zu ihrer Vollendung zu führen, die klassenlose Gesellschaft, in der alle gleichermaßen in Wohlstand [,der von Armut nicht mehr zu unterscheiden ist] leben, usw. usf.
Idioten, wie diejenigen, die für die Werbekampagne von „Ökoland“ aus dem Jahre 2008 verantwortlich sind, erleichtern morbiden Kollektivisten, denen individuelles Leben so wenig bedeutet, dass sie generell von „den Menschen“ reden, ihr Zerstörungswerk.
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