Großbritannien zu erneuern: Mit diesem Versprechen trat Keir Starmer 2024 an. Jetzt steht er vor dem Aus, seine Labour-Partei stolpert von einer Niederlage zur nächsten. Starmers möglicher Nachfolger Andy Burnham kann für eine Zäsur sorgen

Als er in der Downing Street antrat, gab sich Keir Starmer demütig. Seine Labour-Partei hatte am 4. Juli 2024 bei den Parlamentswahlen einen historischen Sieg errungen. Vor der weltberühmten Tür mit der Hausnummer 10 stehend, appellierte der designierte Premier an seine Landsleute, „sich dieser Regierung des Dienstes anzuschließen bei der Mission der nationalen Erneuerung“.
Heute fehlt von der damaligen Aufbruchstimmung jede Spur. Bei den Kommunalwahlen in England und den Wahlen zu den Regionalparlamenten in Schottland und Wales haben die Wähler Labour soeben schwer abgestraft. Starmer selbst gilt als einer der unbeliebtesten Regierungschefs in der jüngeren Geschichte. Seine Tage als Premier gelten als gezählt.
Keir Starmer und die Heizkostenzus
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