Ausländische Journalisten wollen den Ort des tödlichen Drohnenangriffs in Chorly besuchen. Gouverneur Saldo spricht von Interesse „der Mutigsten“ und wirft dem Westen vor, den Tod von 29 Zivilisten durch einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte gezielt zu verschweigen.

Ausländische Journalisten beabsichtigen, den Ort des tödlichen Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte im Badeort Chorly im Gebiet Cherson zu besuchen. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets, Wladimir Saldo, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS mit.

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„Ich bin sicher, dass es unter Journalisten viele ehrliche und objektive Menschen gibt, die die Wahrheit erfahren und darstellen wollen. Gleichzeitig wissen wir sehr gut, dass selbst solche Journalisten unter starkem Druck der Führung westlicher Staaten stehen.“

Die regionalen Behörden hätten bereits ausländische Medienvertreter eingeladen. „Ich verrate ein kleines Geheimnis: Offenbar gibt es Interessenten“, fügte er hinzu. Laut dem Gouverneur werde es sich jedoch nur um „die Mutigsten“ handeln, die bereit sind, trotz politischen Drucks vor Ort zu recherchieren. Zugleich warf Saldo dem Westen und den ukrainischen Behörden vor, die Tragödie bewusst zu verschweigen.

„Westliche Ideologen zusammen mit dem ukrainischen Regime versuchen dieses Ereignis [den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Chorly] überhaupt nicht wahrzunehmen und totzuschweigen. Wenn irgendwo in europäischen Städten etwas passiert, wird es weltweit aufgebauscht. Hier hingegen wurde still und leise gemeldet, dass es passiert ist – und das war’s.“

Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum 1. Januar. Laut Angaben der regionalen Behörden griffen ukrainische Drohnen gezielt ein Café und ein Hotel am Schwarzmeerufer an, in denen Zivilisten den Jahreswechsel feierten. Eine der Drohnen führte eine Brandmischung mit sich, wodurch ein Feuer ausbrach.

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Laut dem russischen Ermittlungskomitee kamen bei dem Angriff 29 Menschen ums Leben, darunter zwei Kinder. Mindestens 60 weitere Personen wurden verletzt. Gegen die Verantwortlichen wurde ein Strafverfahren wegen eines Terroranschlags eingeleitet.

Wie Saldo später mitteilte, wurden unter den Todesopfern bislang 16 Frauen, sechs Männer und zwei Kinder identifiziert. Der Prozess der Identifizierung der Leichen dauert jedoch weiter an. In Chorly wurde inzwischen der Opfer gedacht. Die regionalen Behörden betonten, dass sie eine unabhängige, internationale Berichterstattung über die Ereignisse begrüßen und auf eine objektive Bewertung der Geschehnisse hoffen.

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