Nach einer über sechsstündigen Befragung zum tödlichen Feuer bei einer Silvester-Party im Schweizer Skiort Crans-Montana ist einer der Bar-Besitzer in Untersuchungshaft genommen worden.

Wie es am Freitag aus Ermittlerkreisen hieß, wurde gegen den Franzosen Jacques Moretti in Sitten im Kanton Wallis Untersuchungshaft verhängt.

Gegen ihn und seine Frau, die ebenfalls Mitbesitzerin der Bar ist, wird seit Anfang Januar wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung ermittelt.

Die Ermittlungen dauern an

Einsatzleiter David Vocat sprach den betroffenen Familien sein tiefstes Mitgefühl aus:

„Ich denke an alle Familien, die ihre Kinder verloren haben oder deren Kinder noch immer in den Krankenhäusern in ganz Europa um ihr Leben kämpfen.“

Der 9. Januar wurde zum nationalen Trauertag erklärt, die Ermittlungen dauern jedoch an.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Brand im Keller der Bar offenbar durch Feuerwerksfontänen ausgelöst, die an Sektflaschen angebracht waren und zu nahe an die Decke gehalten wurden.

Die Ermittlungen konzentrieren sich unter anderem auf die Frage, ob die Schaumstoffdämmung an der Kellerdecke den Brandschutzvorschriften entsprach. (afp/dpa/red)



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