„Lasst sie wissen, dass wir New York City übernehmen!“ – das hatte ein Prediger seinen moslemischen Anhängern kürzlich mitten in der US-amerikanischen Metropole zugerufen.
“Allahu Akbar”-Chöre auf dem Times Square
Am 20. Februar hatten sich die Moslems auf dem berühmten Times Square zusammengefunden, um ihre Ramadan-Gebete zu verrichten. „Gebt mir doppelt so viel – oder macht jetzt unten rechts richtig Lärm!“ schrie der Prediger zu seinen Anhängern, als Antwort bekam er das altbekannte „Allahu Akbar!“ (arabisch für „Gott ist groß“) zu hören. Die zahlreichen Teilnehmer machten aus ihrer Zustimmung zu den Worten des Predigers keinen Hehl – und die hatten es in sich. Er fragte die Anwesenden:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Wer hat diese Videos gesehen, wo sie sagen: „Oh mein Gott, die Moslems übernehmen New York?” Habt ihr die gesehen?
Heftige Reaktionen in sozialen Netzwerken
Dann wurde er noch deutlicher und rief die Gläubigen auf: „Lasst sie wissen, dass wir New York City übernehmen! Takbir!“ Das Video auf X verbreitete sich rasch im Netz und bekam eindeutige Reaktionen. Die Kommentare reichten von eingeschüchtert bis wütend: Es sei Zeit, sich das Land zurückzuholen, meinen manche, andere fordern eine Änderung der US-Verfassung.
Große Freude über moslemischen Bürgermeister
Jener Vorbeter hatte sich auch in einem Interview zu Zohran Mamdani, dem ersten moslemischen Bürgermeister New Yorks, geäußert. Er zeigte sich sichtlich erfreut und freute sich, „dass wir anfangen, in der Gesellschaft als Gleichberechtigte wahrgenommen zu werden“. Dass die Millionenmetropole den ersten Moslem als Bürgermeister hat, sei großartig – und vielleicht sehe man bald schon einen zweiten.
Keine New Yorker Zustände in Österreich
Empört zeigte sich inzwischen auch eine prominente Freiheitliche, Marlene Svazek: Sozialisten, Kommunisten und Grüne würden darin wohl ein Fortschrittssignal erkennen, feiern sie in der Stadt Salzburg ja bereits eine Islamwoche, meinte die Salzburger Landeshauptfrau-Stellvertreterin auf Facebook. Der SPÖ-Gemeinderat Tarik Mete möge es sogar begrüßen, wenn der New Yorker Bürgermeister seinen Amtseid auf den Koran ablege, mutmaßte sie, und fragte sich: „Und vielleicht stellt er sich ja auch vergleichbare symbolpolitische Akzente im Namen des Islam für Salzburg vor?“ Svazek machte deutlich, dass sie solche Zustände nicht im eigenen Land haben will:
Mich befremdet das nicht nur, es schockiert mich. Ich will kein Bundesland Salzburg und keine Republik Österreich, in der so etwas Alltag ist!