Vor dem Berliner Kammergericht wird am Mittwoch (09.15 Uhr) das Urteil gegen vier mutmaßliche Mitglieder einer Untergrundzelle der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas erwartet.
Die Männer zwischen 34 und 57 Jahren, von denen drei überwiegend in Deutschland und einer in den Niederlanden lebten, müssen sich seit Februar wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten. Einer von ihnen ist zusätzlich wegen Gewalt über Kriegswaffen und Schusswaffenbesitzes angeklagt.
Laut Bundesanwaltschaft legten die vier als Auslandsoperateure der sogenannten Kassam-Brigaden der Hamas mehrere Schusswaffendepots in Europa an und arbeiteten am Aufbau eines logistischen Netzwerks für etwaige Anschläge. Die Ankläger fordern für die Männer Haftstrafen zwischen fünf und sieben Jahren. (afp/red)