SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke präsentierte seine vermeintliche „Rekordbilanz“ für den Flughafen Wien – doch die Realität an Österreichs größtem Flughafen sieht in Wahrheit ganz anders aus.
Vertriebene Fluggesellschaften und verhinderte Investitionen
Eine „an Realitätsverweigerung nicht zu überbietende Märchenstunde“ nannte deshalb auch FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher Christian Hafenecker Hankes Ausführungen. Er spricht von einer „Bilanz des Scheiterns“: Fluggesellschaften würden flüchten, Investitionen würden verhindert und wichtige Zukunftsprojekte würden begraben. Dabei verweist er auch auf Ryanair-Chef Michael O’Leary, der den roten Verkehrsminister sogar als „Hopeless Hanke“ (Hoffnungslosen Hanke) bezeichnet hatte. Hankes Politik sei ein Totalschaden für den österreichischen Luftfahrtstandort.
Polit-Versagen schadet Standort Wien
Hafenecker fasste das Versagen zusammen: Da war etwa eine Milliardeninvestition von Ryanair, die durch Hankes Untätigkeit verhindert wurde – die Fluggesellschaft hatte sich daraufhin immer mehr vom Standort Wien zurückgezogen. Die Konzerntochter Malta Air verlässt Wien ebenfalls, kündigt 120 Mitarbeiter, und auch Wizz Air will sich zurückziehen. Und dann wäre da auch noch die dritte Piste des Flughafens: Das für den Standort besonders wichtige Projekt wurde endgültig zu Grabe getragen.
Arbeitsverweigerung auf Ministerebene
Sich für dieses bodenlose Versagen selbst zu feiern, sei ein Hohn für alle Betroffenen, so Hafeneckers Fazit. Statt eines klaren Plans für den Standort gebe es nur leere Phrasen und das Schönreden der eigenen Fehler. Das sei keine Politik, sondern Arbeitsverweigerung auf Ministerebene.
Für Hafenecker ist klar:
Hanke ist als Verkehrsminister völlig untragbar und eine Gefahr für tausende Arbeitsplätze. Er muss sofort zurücktreten, bevor er noch mehr Schaden für Österreich anrichtet!