Eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands stand am Abend im Dunkeln. Die Lichter am Brandenburger Tor wurden ausgeschaltet, ebenso wie am Kölner Dom und an vielen anderen Bauwerken.

Mit der weltweiten Aktion „Earth Hour“ möchte die Umweltschutzorganisation WWF ein Zeichen für mehr Engagement im Klimaschutz setzen.

506 Städte und Gemeinden in Deutschland haben sich beteiligt. Um 20:30 Uhr erloschen laut WWF unter anderem die Lichter am Schloss Neuschwanstein, am Brandenburger Tor in Berlin, am Erfurter Dom und am Schalke-Stadion in Gelsenkirchen.

Sehenswürdigkeiten weltweit im Dunkeln

Weltweit beteiligten sich vom Pazifik bis Europa Städte an der „Earth Hour“. So lagen im neuseeländischen Auckland der Sky Tower und die Harbour Bridge um 20:30 Uhr Ortszeit im Dunkeln.

Damit hat der Pazifikstaat die „Earth Hour“ eingeläutet, die „Stunde der Erde“, die nun um den Planeten zieht. In Europa sollte das Licht auch an der Wartburg in Eisenach, am Pariser Eiffelturm und dem Schloss Schönbrunn in Wien ausgeschaltet werden. Auch die Akropolis im Zentrum Athens schaltete ihre Lichter aus.

Die Akropolis im Zentrum Athens hell erleuchtet - kurz bevor sie im Rahmen der Earth Hour ihre Lichter abschaltet.

Die Akropolis im Zentrum Athens hell erleuchtet – kurz bevor sie im Rahmen der Earth Hour ihre Lichter abschaltet.

Foto: Socrates Baltagiannis/dpa

Die vom WWF initiierte Klimaschutzaktion findet 2026 bereits zum 20. Mal statt. Der WWF Australien hatte die „Earth Hour“ 2007 ins Leben gerufen – als Zeichen dafür, dass die Menschheit sich besser um die Erde kümmern muss.

Sie begann einst als lokale Kampagne in Sydney und hat sich seither zu einer globalen Bewegung entwickelt, an der sich inzwischen laut WWF mehr als 190 Länder beteiligen.

„Wir wissen, dass es weit mehr braucht als eine Stunde, in der wir das Licht ausschalten, um einen messbaren Einfluss auf den Klimawandel zu haben“, heißt es auf der „Earth-Hour“-Webseite. Die Aktion trage dazu bei, das Bewusstsein für das Problem zu schärfen und mehr Engagement zu zeigen. (dpa/red)



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