Die Feiertage im kommenden Jahr liegen nicht besonders arbeitnehmerfreundlich – der 3. Oktober oder der 26. Dezember zum Beispiel fallen auf einen Samstag. Wer möglichst viel freie Zeit für den Urlaub herausholen möchte, sollte darauf achten, die Brückentage clever zu nutzen.

Neujahr und Heilige Drei Könige

Gleich zu Beginn des Jahres lässt sich der 1. Januar für einen Kurzurlaub nutzen – er fällt 2026 auf einen Donnerstag, mit einem Urlaubstag am Freitag sind vier freie Tage am Stück möglich.

Gut haben es die Einwohner von Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt: Der dortige Feiertag der Heiligen Drei Könige, der 6. Januar, fällt auf einen Dienstag – vom 1. bis 6. wären also bei zwei Urlaubstagen sechs Tage frei drin.

Internationaler Frauentag

Wer in Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern wohnt und nicht am Wochenende arbeiten muss, schaut mit Blick auf freie Tage am 8. März auch 2026 in die Röhre: Der Internationale Frauentag fällt auf einen Sonntag.

Ostern

Das Osterfest eignet sich besonders gut für eine lange Urlaubsstrecke. Dieses Jahr fällt der Karfreitag auf den 3. April, Ostermontag auf den 6. April. Wer vor Ostern vom 30. März bis 2. April vier Urlaubstage nimmt, kann so zehn freie Tage am Stück genießen – ebenso, wer nach Ostern vier Urlaubstage einreicht.

Tag der Arbeit

Der 1. Mai fällt kommendes Jahr auf einen Freitag – es ist also kein Brückentag drin, dafür ein langes Wochenende.

Christi Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt, im kommenden Jahr am 14. Mai, ist ein Klassiker des langen Wochenendes: Wer den Brückentag am Freitag frei nimmt, muss vier Tage nicht zur Arbeit.

Mit Pfingsten kombiniert, können mit sechs eingesetzten Urlaubstagen zwölf freie Tage werden. Wer schon vor Himmelfahrt mit dem Urlaub beginnt, kann bei neun eingesetzten Urlaubstagen insgesamt 17 freie Tage erreichen: von Samstag, 9. Mai, bis Pfingstmontag, 25. Mai.

Pfingsten

Ein langes Wochenende gibt es dank Pfingstmontag jedes Jahr. Kombiniert mit vier Urlaubstagen können neun Tage am Stück freigemacht werden.

Fronleichnam

In den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie im Saarland ist auch Fronleichnam ein Feiertag. Er liegt 60 Tage nach Ostern und fällt daher immer auf einen Donnerstag, 2026 auf den 4. Juni. Wer danach noch den Freitag frei nimmt, hat wieder vier Tage freie Zeit am Stück.

Mariä Himmelfahrt

Von diesem Feiertag profitieren Beschäftigte in bayerischen Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland. Er fällt auf Samstag, den 15. August. Menschen in Augsburg feiern außerdem am 8. August das Friedensfest – das ist in diesem Jahr ebenfalls ein Samstag.

Weltkindertag

Seit 2019 ist in Thüringen als einzigem Bundesland der Weltkindertag am 20. September ein gesetzlicher Feiertag. Er fällt 2026 allerdings auf einen Sonntag.

Tag der Deutschen Einheit

Der Nationalfeiertag fällt kommendes Jahr auf einen Samstag.

Reformationstag

Auch der Reformationstag am 31. Oktober ist ein Samstag. In anderen Jahren gibt es diesen Tag auch nur in gut der Hälfte aller Bundesländer frei: in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Allerheiligen

Das ist der 1. November und der Tag nach dem Reformationstag. Er ist in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein Feiertag und fällt kommendes Jahr auf einen Sonntag.

Buß- und Bettag

Der Feiertag der evangelischen Kirche ist nur noch in Sachsen ein gesetzlicher freier Tag und fällt 2026 auf Mittwoch, den 18. November. Hier sind wieder entweder mit zwei Urlaubstagen fünf freie Tage am Stück möglich oder mit vier Urlaubstagen neun freie Tage.

Weihnachten und Neujahr

Weihnachten fällt kommendes Jahr ungünstig – die beiden Weihnachtsfeiertage sind Freitag und Samstag. Neujahr fällt auf einen Freitag, auch das bietet also keine Gelegenheit, mehr freie Zeit herauszuholen. (afp/red)



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