Südlich von Paris ist am Donnerstag, 30. April ein Bus in die Seine gestürzt und komplett versunken. Alle vier Insassen konnten nach Angaben der Behörden unverletzt gerettet werden.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, Ermittlungen gegen die Fahrerin eingeleitet zu haben, die eine Fahrschülerin in der letzten Phase ihrer Ausbildung war.

Bus stürzt nach Kollision in die Seine – vier Menschen gerettet

Der Bus war laut Staatsanwaltschaft am Donnerstagmorgen im Ort Juvisy-sur-Orge von der Fahrbahn abgekommen, krachte gegen ein Auto und stürzte schließlich in den Fluss.

Das Auto fiel dabei ebenfalls in die Seine, hatte den Angaben zufolge aber keine Insassen an Bord. Der Bus versank vollständig in dem Fluss, nur das von Wasser bedeckte Dach war zu sehen.

„Zwei Frauen klammerten sich an mein Boot und standen unter Schock“, sagte die Rudertrainerin Ledain der AFP. Sie hätten nicht schwimmen können, die Strömung sei sehr stark gewesen.

Foto: Thomas SAMSON / AFP via Getty Images)

In dem Bus befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls nach Angaben der Behörden vier Menschen: Die Fahrschülerin, ein Ausbilder und zwei weitere Insassen. Alle vier seien „gesund und munter“.

Rettungseinsatz mit über 100 Kräften

Der Polizei zufolge wurden die Fahrerin in Gewahrsam genommen und Ermittlungen gegen sie eingeleitet. Ein Test auf Alkohol und andere Drogen sei negativ ausgefallen. Die Fahrerin sei in der Endphase ihrer Ausbildung gewesen, bestätigte die Verkehrbehörde IdFM.

Die Trainerin eines nahen Rudervereins, Doriane Ledain, eilte den Insassen eigenen Angaben zufolge zu Hilfe.

„Zwei Frauen klammerten sich an mein Boot.Sie standen unter Schock und konnten nicht schwimmen“, sagte Ledain der Nachrichtenagentur AFP. „Die Strömung war sehr stark“, fügte sie hinzu.

An der Bergung der beiden Fahrzeuge waren mehrere Rettungsboote, Feuerwehrfahrzeuge, eine Drohne und Hubschrauber im Einsatz. Den örtlichen Behörden zufolge waren mehr als 110 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. (afp/red)



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