Ein große Klappe.
Kein Urteilsvermögen.
Keine Hemmungen, die eigene Unkenntnis in Worte zu packen.
Keine Hemmungen, Entscheidungen für andere auf Basis von Unkenntnis zu treffen.
Keine Demut.
Keine korrekte Selbsteinschätzung.
Aber viel Überzeugung…

Das scheinen die Anforderungen an Politiker wie Manuel Hagel, den Spitzenkandidaten der CDU in Baden-Württemberg zu sein.

Wie dramatisch sich diese Mangelpackung, die Politiker auszuzeichnen scheint, im täglichen Leben auswirkt, wird im folgenden kurzen Beispiel deutlich, in dem Manuel Hagel einer Schulklasse in Baden-Württemberg den TREIBHAUSGAS-Effekt erklären will.

Die ganze Posse ist bezeichnend.

Ein Typ, der mit Sicherheit das Klima retten will und ganz genau weiß, dass CO2 und andere Treibhausgase für den angeblich von Menschen verursachten Klimwandel verantwortlich sind, hat KEINE Ahnung, was der Treibhauseffekt eigentlich ist und das, was er von sich gibt, ist von Anfang bis Ende FALSCH.

Ahnungslose und Inkompetente machen Politik.
Und weil sie sich ihrer Sache so sicher sind, muss man die Ahnungslosigkeit und die Inkompetenz noch um Frechheit verankert in abgrundtiefer Dummheit ergänzen:

Quelle>

Nichts von dem, was Hagel hier absondert, ist korrekt.
Der kürzeste Satz, um den Treibhauseffekt zu beschreiben, lautet wie folgt:

Sonneneinstrahlung heizt die Erde auf, ein Teil der Wärme strahlt als Infrarotstrahlung zurück ins All – Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre befinden, reflektieren einen Teil davon und schicken ihn wieder zur Erde.

Hagels Erklärung einer dünner werdenden Atmosphäre ist absoluter Bullshit, denn die Gesamtdichte (bzw. die Gesamtmasse) der Erdatmosphäre hat sich in den letzten Jahrtausenden (Holozän, ca. 12.000 Jahre) nicht messbar verändert. Die Gesamtmasse der Atmosphäre liegt stabil bei ca. 5,15 × 10¹⁸ kg.

Natürliche Schwankungen durch Wasserdampf betragen nur ca. ±0,03 % pro Jahr – das ist vernachlässigbar. Auch der geringe CO₂-Anstieg (von ~260 bzw. 280 ppm vor der Industrialisierung auf heute rund 435 ppm) hat die Masse nur um weniger als 0,01 % erhöht. Keine der paläoklimatischen Rekonstruktionen mit Eisbohrkernen oder Sedimenten zeigt auch nur den Hauch einer signifikanten Veränderung der atmosphärischen Gesamtdichte oder des mittleren Oberflächendrucks über die letzten Jahrtausende.

Das einzige, das sich ab und an ändert, das ist die Temperatur der unteren Atmosphäre, der Troposphäre. Sie schwankt um ±0,5–1 °C was bedeutet, dass die Troposphäre zwischen minimaler Ausdehnung und minimalem Zusammenziehen schwankt, in Dichte pro Volumen aber konstant bleibt.

Kurz: Die Atmosphäre hat in den letzten Jahrtausenden nicht an Dichte gewonnen oder verloren. Sie wird in keinem Fall „dünner“, wie Hagel in blanker Ahnungslosigkeit doziert.

Hagel erzählt Blödsinn.

Aber das wird ihn nicht davon abhalten, über den von Menschen gemachten Klimawandel zu dozieren und – falls in ein Amt gewählt – Entscheidungen auf Basis seiner Unkenntnis zu treffen, die uns alle betreffen.


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