Durchschnittlich 10°C liegen zwischen Tages- und Nachtemperaturen. Allein die durchschnittlichen Schwankungen zwischen Tages- und Nachttemperaturen sind deutlich höher als die angeblich durch von Menschen emittiertes CO2 verursachten Temperaturschwankungen. Dessen ungeachtet sind all die Modelle, die so punktgenau vorhersagen können, welche Ausmaße „global warming“ annehmen wird, Modelle, in denen die Temperaturverläufe, wie sie sich im Verlauf von 24 Stunden ereignen, nicht vorkommen. Weil diese „longitudinale“ Untersuchung des Transports von Wärme über eine Tag fehlt, sind Temperaturdaten, wie sie vom IPCC verwendet werden, die sprichwörtlichen Kirschen, die jemand herausgepickt hat, um seine Ideologie als Realität maskieren zu können.
Einmal mehr haben sich Asiaten, dieses Mal von der National Sun Yat-Sen University in Kaohsiung, Taiwan, der Frage angenommen, welche Rolle CO2 eigentlich im Zusammenhang mit der an der Erdoberfläche gemessenen Temperatur spielt, ob es überhaupt die erwärmende Rolle spielt, die ihm von interessierten Kreisen finanzieller Profiteure zugeschrieben wird:
Wei et al. (2024) untersuchen den Möglichkeitsraum dafür, dass CO2 für Temperaturänderungen in Bodennähe verantwortlich ist, unter Berücksichtigung des Transfers von Wärmeenergie zwischen der Erdoberfläche und den direkt darüber liegenden Luftschichten. Und das sieht dann so aus:
qc und qd stehen für den Energieeintrag durch DIREKTE Sonneneinstrahlung und durch DIFFUSE Sonneneinstrahlung also durch Wolken oder Aerosole/Moleküle (CO2 findet sich hier) zerstreute Sonneneinstrahlung. H steht für die Dichte der Troposphäre, E beschreibt den langwelligen Energiefluss und T die Temperatur.
Ein Modell für Energieaustausch als Ergebnis von Sonnenstrahlung, bei dessen Anwendung auf tatsächliche Daten die CO2-Konzentration sehr prominent sein müsste, die Boden- und unmittelbare Lufttemperatur bestimmen müsste. Tut sie aber nicht, sie ist vielmehr vernachlässigbar klein.
Selbst über eine Zeitspanne von fünf Jahren hinweg ist der Effekt ganz unterschiedlicher CO2-Konzentrationen, von 100 ppm bis 400 ppm vernachlässigbar klein.
Dazu schreiben die Autoren [unsere Übersetzung]:
„Die Temperatur kann um 0,3 K in 5 m Höhe über der Bodenoberfläche verändert werden, indem die Kohlendioxidkonzentration im Sommer des ersten Jahres von 100 ppm auf 350 ppm erhöht wird…. Die Temperatur bleibt jedoch nahezu unverändert, wenn die Kohlendioxidkonzentration von 350 ppm auf 400 ppm erhöht wird.“
Die Luft- und Oberflächentemperaturen werden in erster Linie durch die Absorption und Dissipation diffuser Strahlung und durch den Austausch von Wärmeenergie zwischen Boden und Luftschicht bestimmt. Wobei die diffuse Strahlung einen -wenn man so will – ausgleichenden Effekt auf die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hat. Dabei spielen vor allem die beiden Absorptionsbänder von 4.3 μm and especially 15 μm eine Rolle, in denen CO2 Sonnenlicht absorbiert. Ein Effekt auf die Boden(nähe)temperatur geht von CO2 jedoch nur in einem vernachlässigbaren Umfang aus.
Oder in den Worten der Autoren:
Die Auswirkungen der CO2-konzentration auf die Temperatur in Bodennähe sind gering. Die Temperatur in 5 m Höhe über dem Boden steigt um etwa 0,3 K an und bleibt dann konstant, wenn die CO2-konzentrationen über einen Zeitraum von fünf Jahren von 100 auf 350 ppm und von 350 auf 400 ppm ansteigen. Weil die Sonneneinstrahlung im Laufe der Zeit schwankt, führt ein Anstieg der Bodentemperatur zu größeren Temperaturunterschieden zwischen der Bodenoberfläche und der Luft sowie zwischen der Bodenoberfläche und dem Bodeninneren, was zu Energieverlusten sowohl an die Luft als auch an das Bodeninnere führt. Verstärkte Wärmeströmung zur Bodenoberfläche aufgrund der gesunkenen Bodentemperatur führt zu Temperatursprüngen in der Dämmerung. Die Temperatur bleibt dann aufgrund eines Gleichgewichts zwischen Wärmeströmung zur Bodenoberfläche, Wärmeableitung in den Boden und Oberflächenstrahlung zur Luft während der Nacht relativ konstant. Mit dem Einsetzen der Sonneneinstrahlung in der Morgendämmerung steigt die Temperatur dann wieder an. Die Bodenoberflächentemperatur steigt in erster Linie aufgrund der direkten Sonneneinstrahlung und weniger aufgrund der Sonnenabsorption in der Troposphäre [CO2 müsste hier einen Effekt haben].
Veränderungen der Lufttemperatur in Bodennähe im Laufe der Zeit werden in erster Linie durch die Dissipation oder Absorption diffuser Strahlung und Wärmeleitung beeinflusst und weniger durch direkte Sonneneinstrahlung, obwohl die Sonneneinstrahlung größer ist als die diffuse Strahlung und Wärmeleitung. … Die diffuse Strahlung ist morgens und am frühen Nachmittag negativ und wird am späten Nachmittag und in der Nacht positiv. Die Dissipation der diffusen Strahlung verlangsamt den Temperaturanstieg am Morgen und hat am Nachmittag und in der Nacht den gegenteiligen Effekt. Der Gradient der diffusen Strahlung wird am Morgen, am späten Nachmittag und in der Nacht vom 15-µm-Absorptionsband des Kohlendioxids dominiert, während am frühen Nachmittag das 4,3-µm-Band dominiert.“
Kurz: Die CO2-Konzentration moderiert die Tages- und Nachtschwankungen in der Temperatur, sie hat selbst so gut wie keinen Effekt auf die Boden- und Lufttemperatur in Bodennähe. Wenn Antonio Guterres also globales Kochen will, dann muss er andere Wege finden. CO2 ist dazu vollkommen ungeeignet.
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