Wir erklimmen heute den Olymp der Junk Study, mit einer Studie, die durch den Peer review Prozess gekommen ist, der angeblich bei JAMA – dem Journal of the American Medical Association vorhanden ist. Eine Studie, deren offenkundige Fehler niemandem, der die Studie angeblich gelesen haben will, aufgefallen sind. Eine Studie, deren einziger Zweck wohl darin zu bestehen scheint, die Behauptung, dass modRNA-COVID-19 Shots nicht mit einer steigenden Sterblichkeit oder gar Übersterblichkeit einhergehen, zu verbreiten.

FAKE NEWS – if ever there was FAKE NEWS.

Es beginnt damit, das die Studie, die angeblich keinen Effekt von COVID-19 mRNA-Spritzbrühen auf „Sterblichkeit“ gefunden haben will, keinerlei Aussagen über „(Über-)Sterblichkeit“ zulässt. Es geht weiter mit einem statistischen Vorgehen, in dessen Verlauf die Autoren drei Datensätze kombinieren, um den kombinierten Daten dann mit einem explizit INDIVIDUALDATEN voraussetzenden Verfahren zuleibe zu rücken, was wiederum voraussetzt, dass die drei Datensätze die Möglichkeit, individueller Zuordnung enthalten, was uns bei dem, was die Autoren als anonymisierte „civil registry records“ bezeichnen, doch eher problematisch erscheint oder zumindest in einer Weise fehleranfällig, die die seltsamen Ergebnisse, die die Autoren produzieren, erklären könnte.

Giphy

“ data-medium-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/12/Head-against-wall.gif?fit=300%2C300&ssl=1″ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/12/Head-against-wall.gif?fit=500%2C500&ssl=1″ class=“size-medium wp-image-280764″ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/12/Head-against-wall.gif?resize=300%2C300&ssl=1″ alt=““ width=“300″ height=“300″ srcset=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/12/Head-against-wall.gif?resize=300%2C300&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/12/Head-against-wall.gif?resize=150%2C150&ssl=1 150w, https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2025/12/Head-against-wall.gif?resize=100%2C100&ssl=1 100w“ sizes=“(max-width: 300px) 100vw, 300px“/>

Quelle: Giphy

Das bringt uns zu einem statistischen Verfahren, der COX-Regression, die auf statistisch weitgehend Unkundige einen uns nicht nachvollziehbaren Reiz ausübt, handelt es sich bei COX-Regressionen doch um ein statistisches Verfahren, das hohe Anforderungen an die Datenqualität und vor allem die Verteilung der Daten stellt, darunter die Voraussetzung, dass die Odds Ratios (in diesem Fall für Sterblichkeit), die Wahrscheinlichkeitsraten, die berechnet werden, konstant über Zeit verteilt sind, was sie im vorliegenden Fall schon deshalb nicht sein können, weil im Untersuchungszeitraum angeblich eine Pandemie mit vielen Extratoten stattgefunden hat, ob als Ergebnis der Plandemie oder von Maßnahmen im Rahmen der Plandemie, sei dahingestellt, Tatsache ist: die Odds Ratio sind im Untersuchungszeitraum nicht KONSTANT verteilt. Damit ist die COX-Regression eigentlich schon raus noch bevor wir die Tatsache erwähnen, dass der Zensurmechanismus, der in der COX-Regression genutzt wird, unabhängig von CO-Variaten sein muss, ein Erfordernis gegen das die Autoren in einer Weise verstoßen, die unglaublich ist – dazu später mehr.

Das war jetzt doch eine lange Vorrede zu einer Studie, die so schlecht ist, dass man sich die Haare raufen würde, würde man diesen ganzen Bullshit, der in angeblichen Fachjournalen veröffentlicht wird, überhaupt noch ernst nehmen. Diese Studie hat uns heute schon beim Frühstück beschäftigt, und Dr. habil. Heike Diefenbachs hat – das muss ein Überbleibsel aus ihrer Zeit als Dozent für Methoden und Statistik sein – einmal mehr durch die ihr eigene Beharrlichkeit dazu beigetragen, die mir inhärente Inertia zu überwinden und in die Verteilungen zu gehen, ein Vorgehen, das letztlich das Rätsel um absurde Ergebnisse gelöst hat.

Gehen wir in die Studie, die JUNK STUDIE, die mit Sicherheit Verbreitung durch all diejenigen finden wird, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber alles, was ihnen ideologisch in den Kram passt, in einer Weise verbreiten, die an den Rauschgiftsüchtigen erinnert, der für Entkriminalisierung von Haschisch, Kokain und Crack wirbt.

Der Junk, den wir besprechen, stammt auf Frankreich:

All die Probleme, die wir zum Teil bereits angesprochen haben, kumulieren in der folgenden Tabelle/Abbildung, die Ergebnisse von COX-Regressionen zeigt (Odds Ratio), die wiederum Wahrscheinlichkeiten zusammenstellen, an welcher Ursache auch immer, zu versterben. Was jedem, der von Statistik auch nur am Rande ein Idee hat, sofort auffällt: Die Effekte gehen ALLE – ohne Ausnahme – in die SELBE Richtung. Ein statistisches Wunder aus Frankreich, das bei näherer Betrachtung das stete Kopfschütteln in lautes Herauslachen transformiert. Wir haben die Tabelle aus dem Beitrag an den Stellen markiert, die wir im folgenden besprechen:

Von oben nach unten: obschon der Forest-Plot am rechten Rand, die geringeren Wahrscheinlichkeiten, die sich angeblich für mRNA-„Gespritzte“ im Vergleich zu Ungeimpften finden lassen, nahelegt, die Abweichung nach links beziehe sich auf Ungeimpfte, denn „Ungeimpfte“ sind in der der ersten Spalte zu finden, handelt es sich um geringere Risiken für Gespritzte – das ist mindestens kontraintuitiv, wenn nicht seltsam. Wandern wir die Kolonnen nach unten: Männer und Frauen haben, wenn sie modRNA-gespritzt sind, eine geringere Sterbewahrscheinlichkeit, wie uns die Autoren erzählen wollen. Dasselbe gilt für ALLE sozialen Lagen: Egal, ob reich oder arm, ob Mittelschicht oder Unterschicht, die segensreichen Säfte schützen vor dem Tod. Ein Ergebnis, dass aller Forschung, die es ansonsten gibt, und die z.B. große Unterschiede im Anteil Geimpfter je nach sozialer Lage findet, je größer die soziale Deprivation, desto unwahrscheinlicher der mRNA-Shot im Oberarm, widerspricht.

Seit Vukovic ihren Beitrag veröffentlicht haben, hat sich an der Feststellung, dass mit sinkendem sozialen Status die Zahl der Gespritzten geringer wird, nichts geändert. Gehen wir weiter in den Seltsamkeiten, die uns die Autoren dieser Junk Studie aus Frankreich als Ergebnisse verkaufen wollen: modRNA-Gespritzte haben eine geringere Sterbewahrscheinlichkeit, wenn sie wegen COVID-19 hospitalisiert wurden und sie haben eine geringere Sterbewahrscheinlichkeit, wenn sie nicht wegen COVID-19 hospitalisiert wurden.

Ein eklatanter Widerspruch.
Ein Blick in die Tabelle genügt, ihn zu sehen. Dennoch ist er allen „Peer Reviewern“ offenkundig entgangen. So wie den angeblichen Peer Reviewern entgangen ist, dass die modRNA-Gespritzten mit Ko-Morbiditäten eine geringere Wahrscheinlichkeit, zu sterben haben, als Ungeimpfte mit Ko-Morbiditäten und wenn sie keine Ko-Morbiditäten haben, dann ist ihr Sterberisiko im Vergleich zu Ungeimpften ebenfalls geringer.

Wie man diese Ergebnisse dreht und wendet, immer kommen die modRNA-Säfte als modernes Manna als Heilsbringer der Menschheit heraus.

Erstaunlich.
Und es wird noch erstaunlicher, denn das Manna von Pfizer/Biontech und Moderna, es schützt davor, zu ertrinken, davor, sich selbst umzubringen, davor, psychisch zu erkranken, davor, einen Autounfall zu erleiden, es ist ein wahres Teufelszeug dieses Lebenselixir aus dem Hause Pfizer/Biontech/Moderna:

Und das Beste: Wenn unbekannt ist, woran jemand gestorben ist, dann sind diejenigen, die unbekannt mod-RNA-Gespritzt verstorben sind, seltener verstorben als diejenigen, die ungeimpft verblieben sind.

Man weiß nicht, ob man lachen oder schreien soll, angesichts eines solchen BULLSHIT.

SciFi-Support

Auch ScienceFiles muss finanziert werden.

Und es wird, angesichts stetig steigender Kosten, immer schwieriger, ScienceFiles zu finanzieren.

HELFEN Sie uns bitte dabei, den Laden am Laufen zu halten!

Es gibt drei Möglichkeiten, uns zu unterstützen:

Weitere Informationen finden Sie hier:

ScienceFiles-Unterstützung

Bei allen Unterstützern bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr HERZLICH!

„In this national cohort study of 28 million individuals, the results found no increased risk of 4-year all-cause mortality in individuals aged 18 to 59 years vaccinated.“

Nun gibt es drei Möglichkeiten zu erklären, dass Autoren offenkundigen Blödsinn veröffentlichen:

  • Sie halten uns alle für so blöd wie sich selbst.
  • Sie werden dafür bezahlt, solchen Blödsinn zu veröffentlichen.
  • Sie sind methodisch und handwerklich so schlecht, dass sie diesen Blödsinn für bare Münze nehmen.

Wir tendieren zur dritten Alternative, und zwar deshalb:

„To study long-term mortality in the unvaccinated group and prevent significant loss to follow-up due to individuals rapidly getting vaccinated, we included individuals who remained unvaccinated (and alive) 3 months after the peak of mass vaccination on November 1, 2021. Starting follow-up from this date would have resulted in unequal follow-up durations across groups. Therefore, we introduced a random index date for the unvaccinated group based on the vaccinated individuals’ first injection dates.“

Um über einen bestimmten Zeitraum mit einer COX-Regression die Wahrscheinlichkeit für ein diskretes Ereignis (hier den Tod) in einer Aufeinanderfolge von diskreten Zeitpunkten zu bestimmen, ist es notwendig, dass alle Personen, für die das entsprechende Ereignis untersucht wird, über denselben Zeitraum ab einem „Index-Ereignis“ verfolgt werden.

Das Index-Ereignis für Geimpfte ist leicht zu bestimmen: Der Tag, an dem sie zum ersten Mal gestochen mit modRNA wurden, legt den Startpunkt der Analyse fest. Bei Ungeimpfte ist dies schwieriger, denn sie sind und bleiben ungeimpft, haben kein „Index-Ereignis“, was sie nicht vergleichbar mit Geimpften macht. Ergo haben die Autoren ein Indexereignis für „Ungeimpfte“ geschaffen und ihnen ein Datum aus der Menge all der Daten zugespielt, die den Zeitpunkt der ersten Spritzung für die modRNA-Geimpften beschreiben. Und damit ist die von COX-Regressionen geforderte Unabhängigkeit der Co-Variate beseitigt. Nicht nur das: Ungeimpfte sind zu einer Art statistischem Anhängsel von modRNA-Gespritzen geworden, was zwangsläufig dazu führt, dass die Ergebnisse willkürlich werden, was sie ohnehin würden, denn die Tatsache, dass alle Effekte in die selbe Richtung weisen, spricht dafür, dass es erhebliche Überlappungen in den Residuen gibt, geben muss, schon weil die Ungeimpften an die Geimpften angehängt wurden, erstere quasi eine Wahrscheinlichkeitsfunktion von Letzteren geworden sind.

Kurz: Alles JUNK.
Unglaublicher Blödsinn.
Dessen ungeachtet sicher Blödsinn, der von geneigter Seite verbreitet werden wird, denn genau aus diesem Grund wird solcher Mist geschrieben und veröffentlicht, damit die Täter sich aus der Verantwortung stehlen können, ihre Spuren verwischen können. Fehlt nur noch die Studie darüber, dass es keinen Zusammenhang zwischen Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg und toter Zivilbevölkerung gibt, weil die Zivilisten in Bombenstädten eine geringere Wahrscheinlichkeit, zu sterben hatten als Zivilisten auf dem Land.

Kommt bald, wetten?


Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:

Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!

DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!


Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken

Unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto:
HALIFAX (Bitte angeben: Zahlungsempfänger: Michael Klein, Zahlungszweck: ScienceFiles-Spende / Schenkung):

  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24

Folgen Sie uns auf Telegram.


Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org






Source link