Ein Meinungsbeitrag von Rainer Rupp.

In einem brisanten Gespräch mit Judge Andrew Napolitano kam der norwegische Geopolitik-Experte Prof. Glenn Diesen am 18. März 2026 schonungslos zu dem Schluss, dass der Angriff der USA und Israels auf das iranische Süd-Pars-Gasfeld – das größte Erdgasvorkommen der Welt – das schwindende US-Imperium retten sollte. Stattdessen beschleunigt der brutale, unprovozierte völkerrechtswidrige US-israelische Angriffskrieg nur den unaufhaltsamen Niedergang der USA, aber auch Israels.

Was als Blitzkrieg zum Regime-Change in Iran gedacht war, hat sich binnen Tagen in eine globale Eskalationsfalle für die beiden Angreifer verwandelt. Die Folgen sind katastrophal: wirtschaftlicher Schock weltweit, Energiekrisen, zerstörtes Vertrauen bei Verbündeten und Gegnern gleichermaßen. Prof. Diesen bringt es auf den Punkt:

„Die US-Planer haben nicht die geringste Rücksicht auf die humanitären und wirtschaftlichen Konsequenzen genommen – und das wird ihnen jetzt um die Ohren fliegen.“

Und die Chancen stehen gut, dass er damit Recht behält. Der Angriff auf Süd-Pars ist mehr als ein militärischer Schlag. Er ist ein ökonomischer Tsunami. Iran verliert seine wichtigste Einnahmequelle, die Welt verliert eines der zentralen Gasfelder. Doch das war erst der Anfang. Denn Iran hatte zuvor wissen lassen, wenn unsere Produktionsanlagen zerstört werden, zerstören wir im Gegenzug auch alle anderen Produktionsanlagen im Golf und darüber hinaus. Entsprechend hat Iran bereits mit Raketenangriffen auf Saudi-Arabien reagiert und wird, so Diesen, „massiv“ zurückschlagen: auf Energieanlagen in den anderen Golfstaaten, auf Entsalzungsanlagen und weiter auf noch intakte Anlagen auf den bereits teilweise zerstörten US-Militärbasen.

Zugleich wird die Straße von Hormus – durch die 20 bis 25 Prozent des weltweiten



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