Die unkontrollierte Massenzuwanderung lässt grüßen: Eine Mutter aus Wien schildert gegenüber heute.at die dramatischen Erlebnisse ihrer Tochter in einer Volksschule im Bezirk Meidling. Das Mädchen – damals Erst- oder Zweitklässlerin – wurde nach Angaben der Mutter ausgegrenzt und gemobbt, weil es als Einzige Österreicherin ohne Migrationshintergrund war und perfekt Deutsch sprach.
“Sie wurde als einziges Deutsch sprechendes Mädchen in ihrer Klasse, sowie als einzige Österreicherin ohne Migrationshintergrund in ihrer Klasse gemobbt und gedemütigt”, erklärt Victoria K. Die Klasse habe fast ausschließlich aus Kindern bestanden, deren Deutschkenntnisse sehr gering oder kaum vorhanden waren. Das führte dazu, dass ihre heute neun Jahre alte Tochter aus der Klassengemeinschaft ausgeschlossen und zur Außenseiterin wurde. Sie sei nie eingeladen worden – „weil sie ja nicht deren Sprache spricht“, so die Mutter.
Es ging jedoch nicht nur um die Sprache, das Mädchen durfte auch nicht essen, was es mitbekommen hatte. Schon wenn es mal kurze Kleider trug, erntete es schiefe Blicke und blöde Sprüche. Das führte dazu, dass die Tochter auch an heißen Tagen darauf bestand, lange Leggings zu tragen.
Zudem blieben die Lernfortschritte meilenweit hinter den Erwartungen zurück. „Nach einem halben Jahr konnten die Kinder gerade mal ‚Mama‘, ‚Mimi‘, ‚im‘, ‚am‘ und ‚um‘ schreiben“, berichtet Victoria K. enttäuscht. Den Eltern blieb nichts anderes übrig, als zu versuchen, der Tochter das Schreiben zu Hause beizubringen.
Schule hilflos – Privatschule als teure Rettung
Und die Schule? Hat weggeschaut und nichts unternommen. “Was sollen wir da machen, wir haben keine Chance”, so die Reaktion des Klassenlehrers, als er auf die Zustände angesprochen wurde. Letztlich hat die Familie die Konsequenzen gezogen und das Kind auf eine teure Privatschule umgeschult.
Die beschriebenen Zustände sind kein Einzelfall, sie sind Wiener Alltag in manchen Bezirken. In Brennpunktschulen wie etwa in Meidling, Leopoldstadt, Margareten oder Simmering gibt es Klassen, in denen 50, 60, manchmal fast 100 Prozent der Kinder kaum Deutsch sprechen. Die wenigen, die es können, werden zur Minderheit – und zur Zielscheibe. Umgekehrte Integration? Hier passt sich das Land an, nicht die Zugewanderten.