Beginnen wir diesen Post mit einem Zitat:


„Die Ergebnisse des RKI-Panel 2024 zeigen für einen überwiegenden Teil der Bevölkerung eine geringe allgemeine
Gesundheitskompetenz…
[…]
Die Ergebnisse der Studie weisen auf einen erheblichen Handlungsbedarf zur Förderung der Gesundheitskompetenz.
[…]
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt deshalb weniger Individuen zu adressieren, sondern den Fokus auf gesellschaftliche Werte, Organisationen und politische Regelungen zu legen, die die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung maßgeblich beeinflussen.“

In kurz steht hier: Deutsche sind zu blöd, Fragen ihrer eigenen Gesundheit zu beantworten, müssen deshalb in ein staatliches Korsett von Regelungen gezwängt werden, das ihnen vorschreibt, wie sie zu leben und zu sterben haben. Die WHO empfiehlt dieses Individuen ignorierende TOTALITÄRE MITTEL [kein Wunder, wenn man sich die Gestalten ansieht, die bei der WHO das Sagen haben…].

Starker Tobak.
Er findet sich am Ende der folgenden, recht kurzen Studie:

Die „Studie“, an deren Ende Steuermittel für Maßnahmen zur Förderung der „Gesundheitskompetenz“ Deutscher gefordert werden und an deren Ende die faschistische Ideologie der WHO „zwinge Menschen per Gesetz und Regelung zu dem, was DU für deren Gesundheit förderlich ansiehst“ vebreitet wird, basiert auf einer Befragung von 26.817 Bürgern und wird in den Lobbyzirkeln, für die diese Junk Studie [das kann man hier schon vorwegschicken] erstellt wurde, vornehmlich mit dieser Abbildung und der Bemerkung, dass die Gesundheitskompetenz mit formaler Bildung (etwas) besser wird, verbreitet werden:

Wenn wir eine solche „Studienergebnisse“ sehen, dann ist unsere erste Frage: Was wurde hier eigentlich gemessen und in den „Index“, dessen Ergebnis in der Abbildung nach Geschlecht aufgebrochen ist, verwurstet? Eine Frage, die gewöhnlich im Methodenteil beantwortet wird.

Wir muten Ihnen das, was Jordan und Löbl schreiben, in voller Länge zu:

„Die Messung der allgemeinen Gesundheitskompetenz beruhte auf der validierten deutschen Kurzfassung des Instruments „Health Literacy Survey 2019“ (HLS19-Q12). Der HLS19-Q12 wurde im Rahmen des „HLS19 – The International Health Literacy Population Survey 2019 –2021“ des M-POHL Netzwerks („WHO Action Network on Measuring Population and Organizational Health Literacy“) entwickelt [6, 17]. Er umfasst 12 Einzelitems, mit denen Personen ihre Schwierigkeiten beim Finden, Verstehen, Beurteilen und Anwenden relevanter Gesundheitsinformationen auf einer vierstufigen Likert-Skala von sehr einfach bis sehr schwierig einschätzen. Der Gesamtindex (Typ P) berechnete sich durch die Transformation der Summe der numerischen Werte der zwölf Items (1=sehr schwierig, 2=schwierig, 3=einfach, 4=sehr einfach) auf eine 0 –100-Skala, vorausgesetzt, dass für eine Person mindestens 10 von 12 gültigen Antworten vorlagen [6, 18]. Die verschiedenen Gesundheitskompetenz-Level wurden anhand der von M-POHL vorgeschlagenen Schwellenwerte für den Gesamtindex [6] ermittelt…“

Das liest sich so, als wollte jemand seine Spuren verwischen und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nachprüft, was hier eigentlich zusammengebastelt wurde, auf ein Minimum reduzieren. Irgendwelche Aussagen, 12 an der Zahl, die alle auf einer vier-Punkte Antwortskala standardisiert sind, wurden irgendwie auf einen Gesamtindex, der von 0 bis 100 reicht, „hochgerechnet“ und dieser „Gesamtindex“, dann irgendwie in die vier Teile „niedrig, eher niedrig, eher hoch und hoch“ unterteilt, die in der Abbildung zu sehen sind.

Dieser Kauderwelsch mag ausreichen, um Journalisten zu befriedigen, uns macht so etwas nur ärgerlich und vor allem: neugierig. Das erste Problem beginnt beim Index, der von 0 bis 100 reichen soll. 12 Aussagen, die vier Antwortkategorien bieten, weisen einen Wertebereich von mindestens 12 (1*12) und maximal 48 (4*12), mit 36 dazwischen (wird noch wichtig) auf.

Wie kommt man von 12 auf 0 und von 49 auf 100?

So

(Rohsumme − 12) / 36 × 100

Die Rohsumme, ergibt sich aus den Antworten, die ein Befragter auf die 12 Items gegeben hat, pro Item stehen 1 bis 4 Punkte für die Rohsumme zur Verfügung, der Wertebereich liegt zwischen den oben angegebenen 12 und 48 Punkten. Und wenn jemand zu allen 12 Aussagen sagt, er halte die darin angefragte „Gesundheitskompetenz“ für sehr einfach, dann erreicht er 48 Punkte

(48-12) / 36 * 100 = 100 JACKPOT!!!

Eine mathematische Spielerei, die die Grundlage für den nachfolgenden Betrug abgibt. Sie erinnern sich, wir fragen uns, wie die in der Abbildung zu sehende Einteilung in „niedrig, eher niedrig, eher hoch, hoch“ zustande kommt. Die Antwort auf diese Frage findet sich im Hinweis auf Literatureintrag 6, diesen Eintrag:

Pelikan et al. (2022) behaupten in diesem Beitrag ein Maß entwickelt zu haben, das es erlaube, valide und reliabel [gültig und wiederholbar] die Gesundheitskompetenz von Bürgern in 17 Ländern zu „messen“. Und eine solche „valide und reliable“ Messung ist nach ihrer Ansicht erreicht, wenn man den 100-Punkte zählenden Index, dessen Berechnung wir oben dargestellt haben, auf die folgende Weise in niedrig, eher niedrig, eher hoch, hoch, unterteilt:

  1. niedrig: 0 – 50
  2. eher niedrig: 50,01 – 66,67
  3. eher hoch: 66,7 – 83,33
  4. hoch:> 83,33

Bevor ein Befragter auch nur eine Antwort gegeben hat, hat er eine Wahrscheinlichkeit von 2/3 (66,67%) niedrig / eher niedrig in seiner Gesundheitskompetenz gewertet zu werden. Eine solche Einteilung nimmt man nur dann vor, wenn man die Wahrscheinlichkeit, in diesem Fall Gesundheitsinkompetente ausweisen zu können, maximieren will, weil man einen hohen Anteil von angeblich Gesundheitsinkompetenten benötigt, um Steuergelder zu erschleichen und totalitäre Gesundheitserziehungsmaßnahmen á la WHO durchsetzen zu können.

Ein eher offensichtliches Unterfangen. Dass Jordan und Löbl verschweigen, wie sie zu ihren Ergebnissen gekommen sind, spricht in diesem Zusammenhang BÄNDE.

Aber es fehlt noch eine Zutat.
Wie wurden die Befragten eigentlich dazu „getrickt“, Informationen bereitzustellen, um sie als „gesundheitsinkompetent“ zu diffamieren?

Hier die 12 Aussagen, von denen jede von den Befragten mit der Einschätzung „sehr einfach (4 Punkte), einfach (3 Punkte), schwierig (2 Punkte) oder sehr schwierig (1 Punkt)“ verbunden werden konnte:

„Es ist nicht immer leicht, sich über das Thema Gesundheit klar und verständlich zu informieren. Oft kann es dabei auch zu kleineren Schwierigkeiten oder Problemen kommen. Mit den folgenden Fragen möchten wir herausfinden, welche Verhaltensweisen und Aktivitäten rund um das Thema Gesundheit gewisse Schwierigkeiten bereiten können.

Auf einer Skala von ‚sehr einfach‘ bis ‚sehr schwierig‘, wie einfach würden Sie sagen ist es…“

  1. herauszufinden, wo Sie professionelle Hilfe erhalten, wenn Sie krank sind (z. B. bei einem Arzt oder einer Ärztin, einer Pflegekraft, Apotheker/in oder Psycholog/in)?
  2. Informationen darüber zu verstehen, was in einem medizinischen Notfall zu tun ist?
  3. die Vor- und Nachteile von verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu beurteilen?
  4. den Empfehlungen Ihrer Ärzt/innen oder Apotheker/innen zu folgen?
  5. Informationen darüber zu finden, wie man mit psychischen Problemen umgeht (z. B. Stress, Depression oder Angstzustände)?
  6. Informationen über empfohlene Vorsorgeuntersuchungen zu verstehen (z. B. Darmkrebsfrüherkennung, Blutzuckertest)?
  7. zu beurteilen, ob Informationen über ungesunde Lebensgewohnheiten wie Rauchen, Bewegungsmangel oder übermäßiger Alkoholkonsum vertrauenswürdig sind?
  8. aufgrund von Informationen aus den Medien zu entscheiden, wie Sie sich vor Krankheiten schützen können (z. B. Zeitungen, Fernsehen oder Internet)?
  9. Informationen über gesunde Lebensweisen zu finden, wie ausreichend Bewegung oder gesunde Ernährung?
  10. Gesundheitsratschläge von Familienmitgliedern oder Freunden zu verstehen
  11. zu beurteilen, wie Ihre Wohnsituation Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden beeinflussen kann?
  12. Entscheidungen zu treffen, die Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden verbessern?

Sehen Sie es mir nach, wenn ich an dieser Stelle einmal deutlicher werde: Hier wird betrogen, denn: Mit diesen Items wird KEINE Gesundheitskompetenz gemessen, KANN überhaupt keine Gesundheitskompetenz gemessen werden, weil die Einschätzung, die hier erfragt wird, GEMEINHIN VOM ANGEBOT und vor allem von der QUALITÄT des Angebots abhängig ist.

Es ist ein erheblicher Unterschied, im Hinblick auf das Folgen von Empfehlungen von Ärzten, ob man genug Vertrauen hat, um deren Empfehlungen zu folgen. Wenn man indes der Ansicht ist, Ärzte seien Verkaufsagenten für Pharmafia wird man ihre Empfehlungen prüfen, hinterfragen und es zuweilen sehr schwierig finden, die gefundenen Informationen mit den Empfehlungen von Ärzten in Einklang zu bringen, den Empfehlungen zu folgen. Wenn Sie nun als Befragter auf Basis einer entsprechenden Erfahrung korrekt einschätzen, dass es schwierig ist, Empfehlungen von Ärzten zu folgen, weil eigene Informationsbeschaffung in der Vergangenheit zu der Erkenntnis geführt hat, dass sie selbst besser beurteilen können, was für sie gut ist, als ihr Arzt, dann gelten sie dieser Bande von Missbrauchern der empirischen Sozialforschung als „gesundheitsinkompetent“.

Wenn Sie es aufgrund der vielen Lügen, die über Pharmafia-Produkte im Umlauf sind und der Propaganda, mit der Regierungen gefährliche Gentherapien in Oberärme zwingen wollten, schwierig finden, Entscheidungen zu treffen, die ihre Gesundheit betreffen, dann gelten sie diesen Leuten als „gesundheitsinkompetent“. Und wenn es sie ankotzt, sich durch die kleingedruckten Packungsbeilagen, deren Zweck darin besteht, Hersteller vor Schadensersatzforderungen zu schützen, nicht den Nutzer zu informieren, zu fressen oder sie es aufgrund von Widersprüchen zwischen von Ärzten ausgewählten Informationen und neuerer wissenschaftlicher Forschung schwierig finden, deren Informationen über Vorsorgeuntersuchungen zu folgen, dann sind sie auch „gesundheitsinkompetent“.

Gesundheitsinkompetent ist, wer hinterfragt, nicht einfach schluckt, sich ein eigenes Urteil bildet, in Frage stellt, kritisch ist, kurz, den Unfehlbarkeitsanspruch der sie behandeln wollenden Klasse nicht hinnimmt.

Und wem das als Beleg für den Wissenschaftsbetrug, der beim RKI Text geworden ist, nicht ausreicht, der möge sich an den fettgesetzten Begriffen in der Einleitung zur Frage orientieren: „nicht immer leicht“ „OFT kann es dabei zu Problemen/Schwierigkeiten kommen“. Schon in der Hinleitung zur Frage, wird der Rahmen gesetzt, dass die Befragten sicher auch zu denen gehören, die zu blöd sind, sich ein eigenes Urteil zu medizinischen Fragen zu bilden und damit die Wahrscheinlichkeit, entsprechend pessimistische Einschätzungen zu erhalten, maximiert.

Ein Betrug von Anfang bis Ende.

Eine Messung von „Gesundheitskompetenz“, die keine „Gesundheitskompetenz“ misst.
Eine Skala, die mutwillig so gestaucht wird, dass die Wahrscheinlichkeit angeblich „Gesundheitsinkompetente“ zu finden, maximiert wird.
Eine Frageformulierung, die zudem pessimistische Antworten befördert und abermals die Wahrscheinlichkeit, angeblich Gesundheitsinkompetente zu finden, maximiert.

Betrug.

Betrug.

Betrug.

Und warum?
Um die Legitimation für Gesundheitsfaschisten zu schaffen, damit sie Zwang, Vorschrift und Gängelung von Bürgern durchsetzen können.

Es ist so ein widerliches Spiel …


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