Frech ist, wenn sich einer der größten Schuldenbuckel, die je das Amt des Bundesfinanzministers heimgesucht haben, zu einem Zeitpunkt, zu dem er und die seinen gerade mehrere Billionen verbraten haben, mich sich zufrieden und satt vor eine Kamera setzt und denen, die er mit seinem finanziellen Raubzug auf Jahrzehnte hinaus geschädigt hat, verkündet, dass sie „ihren Teil dazu beitragen müssen“, spüren werden, dass „gespart“ wird, er „den Menschen etwas abverlangen“ müsse.
Frech oder unglaublich? Die Sattheit, mit der diese Gestalten über die Köpfe ihrer Bürger hinweg entscheiden, was diesen „abverlangt“ werden muss, mit der solche Personen, die andere als „die Menschen“ bezeichnen, was die Frage offenlässt, als was sie denn eigentlich gelten wollen oder gelten müssen, von diesen Menschen verlangen, „ihren Teil dazu bei(zu)tragen“ ist atemberaubend in einer Weise, die man früher aufgrund moralischer Grenzen, die sich politische Akteure selbst auferlegt haben, nicht für denkbar gehalten hat.
Mit dem Zustrom mittelmäßiger Existenzen in die Politik und dem davon ausgelösten intellektuellen Race to the Bottom, als dessen erste Opfer das moralische und das intellektuelle Niveau zu beklagen waren, das Kompetenzniveau war schon zuvor im Eimer, hat das Zeitalter staatlicher Raubzüge in immer größerem Stil zur Schließung immer größer werdender Löcher und Befriedigung immer ausufernderer Bedürfnisse begonnen und solche Zeitalter nehmen gewöhnlich kein gutes Ende.
Indes während den Bundesbürgern „abverlangt“ und verkündet wird, dass sie „ihren Teil dazu beitragen müssen, wird Geld für ideologischen BS verbraten, z.B. in Indien.
Wir haben drei der herausragenden Projekte, die von deutschen Minsterien finanziert und von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ, ausgeführt werden, zusammengestellt.
Ziehen Sie sich warm an.
„Kontext
Aufgrund des Bevölkerungswachstums, des wirtschaftlichen Aufschwungs und des steigenden Lebensstandards hat sich der Energieverbrauch in Indien seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Trotz vergleichsweise geringer Pro-Kopf-Emissionen bleibt Indien der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen weltweit. Ländliche Gebiete, in denen mehr als 60 Prozent der Bevölkerung leben, spielen eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung des Klimawandels, da der Agrarsektor einen wesentlichen Anteil an den Emissionen beiträgt. Der Sektor ist für 18 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich und verzeichnet den zweitgrößten Diesel-Verbrauch. Mehr als 80 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte sind Frauen. Unzuverlässiger Zugang zu Energie trifft sie besonders hart, da dies ihre Möglichkeiten, ihre Existenzgrundlage zu verbessern, einschränkt. Solarinitiativen für die Landwirtschaft gibt es bereits, doch ohne genderresponsiven Ansatz. Dadurch wird ihr Potenzial verringert, die bestehenden Herausforderungen wirksam anzugehen.
Ziel
Die Möglichkeiten für Frauen, ihre Existenzgrundlage zu verbessern, haben durch die Umsetzung von Solarenergielösungen im ländlichen Indien zugenommen.
Vorgehensweise
Das Projekt verfolgt einen genderresponsiven Ansatz. Frauen in ländlichen Gebieten Indiens haben damit mehr Möglichkeiten, ihre Existenzgrundlage durch die geförderte Nutzung von Solarenergie zu verbessern. Dies wird durch Folgendes erreicht:
• geschlechtsspezifische Bedürfnisse analysieren, empirische Daten zum Einfluss der Wechselwirkungen zwischen Gender-Aspekten und Energie auf die Existenzgrundlagen erheben und Empfehlungen für genderresponsive Politik erarbeiten;
• zielgerichtete Programme zur Kompetenzstärkung gestalten, um auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen in ländlichen Gebieten einzugehen;
Finanzprodukte entwickeln, die Frauen gezielt dabei unterstützen, Solarenergieanwendungen in ländlichen Gebieten Indiens einzusetzen.“
Die Siuation soll analysiert werden, was seltsam ist, denn dass es unterschiedliche „geschlechtsspezifische Bedürfnisse“ gibt, wurde behauptet, um die Gelder, die hier verbraten werden, um zu analysieren, ob und wenn ja welche geschlechtsspezifischen Bedürfnisse es gibt, loszueisen. Irgendwas an Programmen soll zusammengeschrieben werden, zielgerichtet versteht sich, um dann irgendein Produkt zu entwickeln, das nützlich ist oder nicht, was niemanden interessiert, weil es nicht Bestandteil des „Projekts“ ist.
Kein direkter Nutzen für Leute vor Ort, aber direkter Nutzen für alle, die im Projekt alimentiert sind. Besonders schön ist die Absicht, eine unzuverlässige Stromversorgung durch Solarenergie, die vor allem bei schlechtem Wetter und bei Dunkelheit sehr zuverlässig nichts liefert, zu beseitigen.
Quelle: GIZ Laufzeit: 3 Jahre (Ende Oktober 2027). Kosten: 3,5 Millionen Euro. Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Wessen Geld wird verbraten: Steuerzahler
„Kontext
Indiens Waldökosysteme und Agroforstsysteme sind für den Erhalt der ländlichen Lebensgrundlagen, die Erbringung von Ökosystemleistungen und als CO2-Senken für das Erreichen der national festgelegten Beiträge (NDC) des Landes unverzichtbar. 22 Prozent der Bevölkerung leben in Dörfern in Waldrandgebieten und sind in hohem Maße auf diese Ressourcen angewiesen. Die Ökosysteme und das Wohlergehen der ländlichen Bevölkerung sind jedoch zunehmend durch Klimarisiken wie Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen bedroht. Frauen sind noch stärker gefährdet, da sie einen schlechteren Zugang zu Ressourcen haben und beim Waldmanagement andere Aufgaben wahrnehmen als Männer. Um dem zu begegnen, müssen Ansätze verfolgt werden, die die unterschiedlichen Bedürfnisse und Rollen aller Geschlechter berücksichtigen, um ein gerechtes und wirksames Ressourcenmanagement zu gewährleisten.
Ziel
Geschlechtergerechte und klimaresiliente Verfahren haben das Management der Wald- und Agroforstökosysteme in Indien verbessert, zur gleichberechtigten Nutzung von Ressourcen beigetragen und die Klimarisiken eingedämmt.
Ansatz
Das Projekt basiert auf drei Säulen:
1. Öffentliche und lokale Stellen sowie Forschungseinrichtungen durch Fachschulungen und die Vermittlung von Soft Skills in die Lage versetzen, geschlechtergerechte und klimaresiliente Ansätze zu verfolgen;
2. die Erarbeitung von auf den National Working Plan Code (NWPC) 2023 abgestimmten Gender-Aktions- und Monitoring-Plänen unterstützen und den Interessengruppen bei der Umsetzung und Finanzierung der Landschaftsmanagementpläne – wie der Gram-Panchayat-Entwicklungspläne (Gram Panchayat Development Plans, GPDP) sowie der Bezirksentwicklungspläne – Hilfestellung leisten;
3. einkommensschaffende Tätigkeiten fördern, indem Erzeugerverbände (Farmer Producers Organisations, FPO), Selbsthilfegruppen (Self-Help Groups, SHG) und Kooperativen unterstützt werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Geschlechterinklusion liegt.
Das Projekt besteht aus: Absichtsbekundung (1), Seiten füllen (2) und irgendwen irgendwie unterstützen (3).
Kein direkter Nutzen für Inder, aber direkter Nutzen für diejenigen, die im Rahmen dieses Projekts alimentiert werden.
Wie Frauen in Indien, da ihnen die Hitze mehr zusetzt, wie die GIZ behauptet, als Männern, all die Jahrhunderte voller Sonne, Hitze und Sonnenbrand, überleben konnten, ist ein Rätsel, zu dessen Lösung vielleicht ein weiteres Projekt beantragt werden wird.
Quelle: GIZ Laufzeit: 4 Jahre (Ende August 2028). Kosten: 6,005 Millionen Euro. Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Wessen Geld wird verbraten: Steuerzahler
„Kontext
Indien ist stark vom Klimawandel betroffen. Häufige Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hitzewellen und Temperaturschwankungen beeinträchtigen die Wasserressourcen, die ländliche Infrastruktur und die öffentliche Gesundheit. Für Frauen und ländliche Haushalte stellen diese Naturkatastrophen die größte Bedrohung dar.
Die unterschiedliche Ausprägung der Klimaereignisse in den einzelnen agroklimatischen Zonen erschwert die Katastrophenhilfe. Da 65 Prozent der indischen Bevölkerung in ländlichen Gebieten leben, greifen die Systeme der sozialen Sicherung nur begrenzt. Umweltverschmutzung und die Übernutzung von Land und Wasser schränken die verfügbaren Lebensgrundlagen weiter ein.
Das Mahatma Gandhi National Rural Employment Guarantee Scheme (Mahatma Gandhi NREGS) ist das weltweit größte Sozialhilfeprogramm. Es unterstützt betroffene Haushalte finanziell und ist bei Extremwetterereignissen als Sicherheitsnetz unverzichtbar.
Die institutionellen Fähigkeiten zur Implementierung einer adaptiven sozialen Sicherung durch das Mahatma Gandhi NREGS im ländlichen Indien sind gestärkt.
Das Projekt führt gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der adaptiven sozialen Sicherung im ländlichen Indien durch:
• Es schult die Mitarbeiter*innen des Mahatma Gandhi NREGS in der Implementierung von Maßnahmen der adaptiven sozialen Sicherung und führt ein digitales Instrument als Entscheidungshilfe bei der Implementierung ein.
• Es erarbeitet Empfehlungen für die Erweiterung der zulässigen Arbeiten im Rahmen des Mahatma Gandhi NREGS und führt Pilotdemonstrationen für Innovationen der adaptiven sozialen Sicherung durch.
• Es fördert Multi-Stakeholder-Dialoge und den internationalen Austausch zwischen dem indischen Ministerium für ländliche Entwicklung und Akteuren in den Bereichen soziale Sicherung, Katastrophenrisikomanagement und Anpassung an den Klimawandel.
Falls jemand weiß, was Gibberish wie dieser bedeutet:
„Die institutionellen Fähigkeiten zur Implementierung einer adaptiven sozialen Sicherung durch das Mahatma Gandhi NREGS im ländlichen Indien sind gestärkt.“
Bitte die Auflösung als Kommentar hinterlassen.
Wenn Sie es nicht gewusst haben, dann wissen Sie es jetzt: Monsun trifft Frauen in Indien härter als Männer, Blitze suchen offenkundig ihre Opfer nach Geschlecht aus und Überschwemmungen spülen generell Frauen und nicht Männer ins Meer …
Der Bullshit, der als deutsche Entwicklungshilfe verrührt wird, ist nicht zu ertragen.
Die Förderung von „Multi-Stakeholder-Dialogen“ und Schulung von Mitarbeitern, damit sie zum internationalen Austausch fähig sind, zeigt ziemlich deutlich, dass mit solchen Programmen nichts KONKRETES erreicht werden soll, keine physisch fassbare Veränderung beabsichtigt ist.
Das Geld wird für Zeitvertreibprogramme der schwätzenden Mittelschicht verbraten, womit ein sehr teures Gesellschaftsspiel beschrieben ist, das Angehörige der prekären Mittelschicht auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und unter dem Vorwand, armen Teilen der arbeitenden Bevölkerung helfen zu wollen, betreiben.
Quelle: GIZ Laufzeit: 3 Jahre (Ende September 2027). Kosten: 3,00 Millionen Euro. Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Wessen Geld wird verbraten: Steuerzahler
Die Projekte zeigen sehr anschaulich, wie die „Menschen-machen-Klimawandel“-Erzählung mit der Gendererzählung verwoben wird, um Leute, die auf einem Arbeitsmarkt keinerlei Beschäftigungschance haben, durchzufüttern und ihnen das zu ermöglichen, was sie als einziges können: belanglos Schwätzen und sich hinterher als Retter „der Menschen“ fühlen.
Die „Projekte“ machen zudem deutlich, dass hier Rent Seeking im großen Stil betrieben wird, Rent Seeking, dessen Ziel darin besteht, Schwätzjobs für akademisierte, auf dem ersten Arbeitsmarkt Unvermittelbare zu schaffen, um auf diese Weise Steuerzahler zu melken.
Da solche Projekte in Indien kaum eine Relevanz, geschweige denn eine Notwendigkeit haben, finden sich in entsprechenden Projekten Millionenbeträge, die eingespart werden können, zumal die indische Zentralregierung mit einem Haushalt von 600 Milliarden USD mehr Geld zur Verfügung hat als die deutsche Regierung mit ihrem Bundeshaushalt von 578 Milliarden USD, ein Geld-Bedarf in Indien, um die große Disparität im Land, die die Kaufkraft und das Pro-Kopf-Einkommen in Regionen wie Delhi, Goa oder Sikking um das 4 bis 5fache über dem von Regionen wie Uttar Pradesh oder Bihar ansiedeln, zu reduzieren.
Da die indische Wirtschaft 2026 mit prognostizierten 6,5% wachsen wird, im Gegensatz zu den mickrigen 0,5% Wachstum, die für die deutsche Wirtschaft augurt werden und zudem die Zahl der Millionäre in Indien regelrecht explodiert, 2025 waren es mit 872.000 90% mehr als 2021 ist nicht wirklich einzusehen, warum deutsche Steuerzahler den „Gürtel enger schnallen sollen“, um in Indien „Entwicklungshilfe“ zu finanzieren.
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