
Lernen Sie in diesem Artikel die 10 höchsten Berge in Österreich im Überblick kennen, darunter kompakte Beschreibungen, Flora und Fauna der Hochalpen, saisonaler Tourenplanung sowie Aktivitäten für Ihren nächsten Wanderurlaub.
Die Geografie Österreichs

Österreichs Geografie ist geprägt von den Alpen, die das Land in Nord-Süd-Richtung durchziehen, sowie von flachen Becken, dichten Wäldern und zahlreichen Flüssen und Seen. Die Vielfalt der Landschaften bietet ideale Bedingungen für Tourismus, Landwirtschaft und Energiegewinnung.
Die Berge in Österreich sind der bestimmende Faktor der Landschaft: Circa 70 % des Landes ist hügelig, ca. 60 % ist von den Alpen geprägt. Die Berglandschaft Österreichs ist abwechslungsreich und spektakulär: von schroffen Gipfeln und Gletschern über grüne Almen bis hin zu tiefen Tälern und klaren Bergseen.
Typische Landschaftsformen sind:
- Gipfel und Grate: Schroffe Felsformationen, z. B. die Schreckhorn-Gruppe in den Ötztaler Alpen.
- Gletscher: Besonders in den Hohen Tauern und den Ötztaler Alpen. Die Gletscher sind durch den Klimawandel stark im Rückgang.
- Almen und Bergwiesen: Weite, grüne Hochflächen, die im Sommer als Weidegrund für Vieh genutzt werden (z. B. Seewiesenalpe in Tirol).
- Täler: Enge Schluchten (z. B. Liechtensteinklamm in Salzburg) und weite Täler wie das Inntal oder das Ötztal.
- Bergseen: Kristallklare Seen in hochalpinen Lagen, z. B. der Gosausee oder der Schwarzsee.
Vegetation in Österreich
Neben der dominierenden Berglandschaft ist Österreich auch sehr grün. Wälder und Täler, Seen und eine große Menge Naturschutzgebiete machen das Land einzigartig. Die Tabelle zeigt eine Übersicht über die Vegetation.
| Landschaft | Höhenstufe | Beschreibung |
|---|---|---|
| Tal- und Hügelland | bis 800 m | Laubwälder, Wiesen, Landwirtschaft |
| Montane Stufe | 800 bis 1.500 m | Nadelwälder (Fichten, Tannen) |
| Subalpine Stufe | 1.500 bis 2.200 m | Lärchen, Zirben, Almwiesen |
| Alpine Stufe | über 2.200 m | Krummholz, Grasflächen, Flechten |
| Nivale Stufe | über 3.000 m | Gletscher, Fels, kaum Vegetation |
Die Berglandschaft Österreichs
Die Berge in Österreich gehören vornehmlich zu den Alpen geprägt, die etwa 60 % der Staatsfläche einnehmen. Diese Gebirgslandschaft ist nicht nur geografisch, sondern auch kulturell und wirtschaftlich von zentraler Bedeutung für das Land. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Beschreibung der wichtigsten Merkmale.
Die Alpen in Österreich
Österreich liegt in den Ostalpen, die sich in drei Hauptgebiete gliedern:
Nördliche Kalkalpen
- Gestein: Vorwiegend Kalkstein, der durch Erosion und Verkarstung geprägt ist.
- Landschaft: Steile Felswände, tiefe Täler, Höhlen und Karstphänomene.
- Beispiele:
- Dachstein (mit der berühmten Eisriesenwelt, einer der größten Eishöhlen der Welt)
- Totes Gebirge (wildromantische Hochplateaus und Seen)
- Gesäuse (bekannt für seine engen Schluchten und den Nationalpark)
- Besonderheiten: Viele Klettersteige und Höhlen (z. B. Mammuthöhle).
Zentralalpen
- Gestein: Vorwiegend kristalline Gesteine wie Gneis und Granit.
- Landschaft: Hochalpine Gipfel, Gletscher, weite Täler und ausgedehnte Almregionen.
- Beispiele:
- Hohe Tauern (mit dem Großglockner, 3.798 m, dem höchsten Berg Österreichs)
- Ötztaler Alpen (mit der Wildspitze, 3.772 m, dem zweithöchsten Berg)
- Silvretta (Grenzgebiet zu Vorarlberg und der Schweiz)
- Besonderheiten:
- Gletscher wie die Pasterze (größter Gletscher Österreichs)
- Nationalpark Hohe Tauern (größter Nationalpark der Alpen)
- Wasserfälle wie die Krimmler Wasserfälle (höchste Wasserfälle Europas)
Südliche Kalkalpen
- Gestein: Wiederum Kalkstein, aber mit mediterranem Einfluss.
- Landschaft: Sanftere Formen als die Nördlichen Kalkalpen, aber ebenfalls steile Wände und Karstphänomene.
- Beispiele:
- Karnische Alpen (Grenzgebiet zu Italien)
- Karawanken (Grenzgebiet zu Slowenien)
- Dolomiten (im Süden, bekannt für ihre markanten Felstürme)
- Besonderheiten: Viele Klettergebiete und Hochplateaus mit einzigartiger Flora.
Geologische Besonderheiten
- Verkarstung: Besonders in den Nördlichen und Südlichen Kalkalpen (Höhlen, unterirdische Flüsse).
- Gletschermorphologie: Durch die Eiszeit geformte Täler (z. B. U-Täler) und Moränen.
- Thermalquellen: In den Alpen gibt es zahlreiche Thermalbäder (z. B. Bad Gastein), die durch geothermische Aktivität entstehen.
Welche sind die 10 höchsten Berge in Österreich?

Die folgende Tabelle zeigt die 10 höchsten Berge in Österreich. Je nach Quelle schwanken die Angaben. Wir orientieren uns in diesem Artikel an Wikipedia.
| Berg | Höhe (m) | Gebirge (Alpen) | Bundesland/Anrainer |
|---|---|---|---|
| Großglockner | 3.798 | Hohe Tauern, Glocknergruppe | Kärnten/Tirol/Salzburg |
| Wildspitze | 3.768 | Ötztaler Alpen | Tirol |
| Weißkugel (Palla Bianca) | 3.738 | Ötztaler Alpen | Tirol/Südtirol (Grenze) |
| Glocknerwand | 3.721 | Hohe Tauern, Glocknergruppe | Kärnten/Tirol |
| Großvenediger | 3.662 | Hohe Tauern, Venedigergruppe | Tirol/Salzburg |
| Hinterer Brochkogel | 3.635 | Ötztaler Alpen | Tirol |
| Hintere Schwärze | 3.624 | Ötztaler Alpen | Tirol |
| Similaun | 3.606 | Ötztaler Alpen | Tirol/Südtirol (Grenze) |
| Vorderer Brochkogel | 3565 | Ötztaler Alpen | Tirol |
| Großes Wiesbachhorn | 3.564 | Hohe Tauern, Glocknergruppe | Salzburg |
Die Tabelle berücksichtigt keine Bundesländergrenzen. Die höchsten Berge in Österreich werden auch manchmal nach Bundesländern aufgezählt, wodurch sich andere Top 10 ergeben können.
Zusammenfassung der Kurzübersicht:
- Höchster Gipfel: Großglockner (3.798 m).
- Schwerpunkt der höchsten Berge: Hohe Tauern und Ötztaler Alpen.
- Mehrere Grenzgipfel zu Südtirol/Italien (z. B. Weißkugel, Similaun).
Einzelporträts der zehn höchsten Berge in Österreich
In diesem Abschnitt stellen wir die höchsten Berge in Österreich näher vor und geben Tipps für Wanderwege.
Hinweis: Alle genannten Wanderwege zu den Hütten sind für geübte Wanderer mit entsprechender Ausrüstung machbar. Die eigentlichen Gipfelanstiege sind meist alpine Hochtouren, für die Gletschererfahrung, Trittsicherheit und entsprechende Ausrüstung erforderlich sind.
Großglockner
Der Großglockner ist mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs und liegt in den Hohen Tauern, einem Teil der Zentralalpen. Er befindet sich an der Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Tirol (Osttirol). Der Großglockner ist ein markantes Wahrzeichen Österreichs und ein beliebtes Ziel für Bergsteiger, Wanderer und Naturliebhaber.
Schönster Wanderweg: Bekannt ist der Großglockner auch durch die Großglockner Hochalpenstraße, eine berühmte Panoramastraße, die spektakuläre Ausblicke auf den Berg und die umliegende Alpenlandschaft bietet. Der Berg und seine Umgebung sind Teil des Nationalparks Hohe Tauern, dem größten Nationalpark Österreichs.
Wildspitze
Die Wildspitze ist mit 3.768 Metern der zweithöchste Berg Österreichs und der höchste Gipfel der Ötztaler Alpen in Tirol. Sie ist ein beliebtes Ziel für erfahrene Bergsteiger und bietet beeindruckende Gletscherlandschaften. Die Erstbesteigung fand 1848 statt.
Schönster Wanderweg: Der klassische Zustieg zur Wildspitze führt von Vent im Ötztal über die Breslauer Hütte (2.844 m). Der Weg zur Hütte ist eine beliebte Wanderung, die durch alpine Landschaften und vorbei an Wasserfällen führt. Die Gipfelbesteigung selbst ist eine anspruchsvolle Gletschertour.
Weißkugel
Die Weißkugel (3.738 m) ist der dritthöchste Berg Österreichs und liegt an der Grenze zwischen Tirol und Südtirol (Italien) in den Ötztaler Alpen. Sie ist bekannt für ihre markante, schneebedeckte Kuppe und wird oft von der italienischen Seite bestiegen.
Schönster Wanderweg: Von Vent über die Martin-Busch-Hütte (2.501 m) und weiter zur Hintereisjochhütte (2.471 m). Diese Route bietet eindrucksvolle Ausblicke auf Gletscher und die umliegende Bergwelt. Der eigentliche Gipfelanstieg ist eine kombinierte Gletscher- und Hochtour.
Glocknerwand
Die Glocknerwand (3.721 m) ist ein markanter Nachbargipfel des Großglockners in den Hohen Tauern, Kärnten. Sie ist für ihre steilen Felswände bekannt und gilt als anspruchsvoller Berg für Alpinisten.
Schönster Wanderweg: Der aussichtsreichste Wanderweg führt zur Stüdlhütte (2.802 m) von Kals am Großglockner. Die Wanderung bietet grandiose Blicke auf die Glocknergruppe. Die Besteigung der Glocknerwand ist jedoch nur erfahrenen Alpinisten vorbehalten.
Großvenediger

Der Großvenediger ist mit 3.662 Metern der höchste Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Er liegt an der Grenze zwischen Salzburg, Tirol und Osttirol. Der Berg ist für seine weiten Gletscherflächen bekannt und ein beliebtes Ziel für Gletschertouren.
Schönster Wanderweg: Von Neukirchen am Großvenediger zur Kürsingerhütte (2.558 m) durch das Obersulzbachtal. Die Wanderung zur Hütte ist landschaftlich abwechslungsreich und bietet tolle Blicke auf Gletscher und den Großvenediger. Der Gipfelanstieg ist eine klassische Gletschertour.
Hinterer Brochkogel
Der Hintere Brochkogel (3.635 m) liegt in den Ötztaler Alpen, Tirol, und ist Teil der Weißkamm-Gruppe. Er ist von Gletschern umgeben und wird häufig im Rahmen von Hochtouren bestiegen.
Schönster Wanderweg: Von Vent über die Breslauer Hütte (2.844 m). Der Wanderweg zur Hütte ist beliebt und bietet schöne Ausblicke ins Ötztal. Die Gipfelbesteigung erfolgt über Gletscher und ist eine anspruchsvolle Hochtour.
Hintere Schwärze
Die Hintere Schwärze ist 3.624 Meter hoch und liegt ebenfalls in den Ötztaler Alpen an der Grenze zu Südtirol. Sie ist bekannt für ihre beeindruckenden Gletscher und wird oft von erfahrenen Alpinisten bestiegen.
Schönster Wanderweg: Von Vent zur Martin-Busch-Hütte (2.501 m). Die Wanderung ins Niedertal ist landschaftlich reizvoll. Von der Hütte aus kann man das beeindruckende Panorama der umliegenden Dreitausender genießen. Der Gipfel selbst ist nur für erfahrene Alpinisten erreichbar.
Similaun
Der Similaun (3.606 m) liegt auf der Grenze zwischen Tirol und Südtirol in den Ötztaler Alpen. Berühmt wurde er durch den Fund der Gletschermumie „Ötzi“ in seiner Nähe. Der Similaun ist ein beliebter Gletscherberg für Tourengeher.
Schönster Wanderweg: Von Vent über die Martin-Busch-Hütte (2.501 m) zur Similaunhütte (3.019 m). Die Wanderung zur Similaunhütte ist eine der schönsten im Ötztal und bietet spektakuläre Ausblicke auf Gletscher und Berge. Der Gipfel ist eine Hochtour.
Vorderer Brochkogel
Vordere Brochkogel (3.565 m) ist ein weiterer Gipfel der Ötztaler Alpen in Tirol. Er liegt nahe beim Hinteren Brochkogel und wird häufig gemeinsam mit diesem bestiegen.
Schönster Wanderweg: Auch hier führt der schönste Zustieg von Vent über die Breslauer Hütte (2.844 m). Der Weg zur Hütte ist identisch mit dem der Wildspitze und Hinterer Brochkogel und bietet tolle Panoramen. Die Gipfelroute ist eine Gletschertour.
Großes Wiesbachhorn
Das Große Wiesbachhorn (3.564 m) befindet sich in den Hohen Tauern, Salzburg. Es ist bekannt für seine markante Pyramidenform und zählt zu den schönsten Aussichtsbergen der Alpen. Der Gipfel bietet einen weiten Blick über die Gletscher der Umgebung.
Schönster Wanderweg: Von Fusch an der Glocknerstraße zur Heinrich-Schwaiger-Haus (2.802 m). Die Wanderung zur Hütte ist sehr beliebt und bietet herrliche Ausblicke auf den Stausee Mooserboden und die umliegenden Gipfel. Der Gipfelanstieg ist eine Hochtour über den Kaindlgrat.
Wie man sicher in den Bergen wandert – Tipps für Anfänger

Immer wieder kommt es zu gefährlichen, teils tödlichen Fehlern von Anfängern bei Bergwanderungen. Gerade im Winter können die vermeintlich leichten Wanderwege schnell zur Gefahr werden. Der häufigste Fehler ist die Selbstüberschätzung der eigenen Fitness und mangelnde Ausrüstung.
Wenn Sie in den Bergen in Österreich oder anderen Ländern wandern wollen, bereiten Sie sich entsprechend gut vor. Nehmen Sie keinesfalls kleine Kinder mit auf die Touren – es gibt spezielle Wege, die man auch mit jüngeren Kindern gehen kann. Üben Sie vorher ausreichend, laufen Sie Ihre Schuhe ein, halten Sie sich strikt an die Wanderroute und nehmen Sie sich gegebenenfalls einen erfahrenen Bergführer. “Durchhalten” ist keine Parole – sollten Sie oder Ihre Gruppenmitglieder erschöpft sein, brechen Sie die Tour ab und holen Sie ggf. Hilfe.
Checkliste für Bergwanderungen
Eine gute Vorbereitung ist das A und O für sichere und genussvolle Bergwanderungen. Hier die wichtigsten Schritte:
- Kondition aufbauen
Regelmäßiges Ausdauertraining wie Wandern, Joggen oder Radfahren stärkt Herz, Kreislauf und Muskulatur. Auch gezieltes Training für Beine, Rücken und Gleichgewicht ist hilfreich. - Tourenplanung
Schwierigkeit, Länge, Höhenmeter und eigene Kondition realistisch einschätzen. Kartenmaterial, Wanderführer oder Apps nutzen, Alternativrouten und Ausstiegsmöglichkeiten kennen. - Ausrüstung checken
Passende Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung, Rucksack, Proviant, Wasser, Erste-Hilfe-Set, Sonnenschutz, Karte/GPS und Handy gehören zur Grundausstattung. Vor der Tour alles auf Funktion prüfen. - Wetter beobachten
Vor und während der Tour den Wetterbericht im Auge behalten. Bei unsicherer Wetterlage besser umplanen oder die Tour verschieben. - Technik üben
Trittsicherheit und Gleichgewicht lassen sich auf einfachen Wanderungen oder im Alltag trainieren. Wer Hochtouren plant, sollte auch Gehen mit Stöcken, auf Geröll und vielleicht sogar mit Steigeisen üben. - Notfallwissen auffrischen
Alpine Notrufnummern kennen, grundlegende Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und wissen, wie man sich im Notfall verhält. - Frühzeitig starten
Früh losgehen, um ausreichend Zeit für Pausen, Umwege oder Wetterumschwünge zu haben und nicht in die Dunkelheit zu geraten.
Mit guter Vorbereitung steht einer sicheren und schönen Wanderung am Berg nichts im Weg!
Checkliste Grundausrüstung für Berwanderungen
Zur Grundausrüstung für eine sichere Wanderung in den Bergen in Österreich gehören folgende Dinge:
| Ausrüstung | Beschreibung |
|---|---|
| Feste Wanderschuhe | Knöchelhoch, mit gutem Profil für Halt und Trittsicherheit. Vorher gut einlaufen |
| Wetterfeste Kleidung | Funktionskleidung im Zwiebelschalenprinzip, Regenjacke, evtl. Mütze und Handschuhe |
| Stabiler Rucksack | Mit ausreichend Platz für Proviant, Wasser und Ausrüstung |
| Verpflegung | Genügend Wasser (mind. 1,5 Liter) und energiereiche Snacks (z. B. Müsliriegel, Nüsse, Obst) |
| Karte und/oder GPS | Zur Orientierung, idealerweise auch eine gute Wander-App |
| Erste-Hilfe-Set | Pflaster, Blasenpflaster, Verbandsmaterial, Rettungsdecke, persönliche Medikamente |
| Sonnenschutz | Sonnencreme, Sonnenbrille, Kopfbedeckung |
| Mobiltelefon | Mit geladenem Akku, für Notfälle |
| Persönliche Dokumente | Ausweis, Krankenversicherungskarte |
| Multifunktionales Taschenmesser | Praktisch für viele kleine Aufgaben |
| Stirnlampe oder Taschenlampe | Für trübes Wetter, dichte Bewaldung und für den Fall, dass es später wird als geplant |
| Notfallpfeife | Um im Ernstfall auf sich aufmerksam zu machen |
Je nach Tour und Jahreszeit können weitere Dinge sinnvoll sein, z. B. Wanderstöcke, Gamaschen oder ein kleines Sitzkissen. Die Ausrüstung sollte immer an das Wetter, die geplante Route und die persönliche Erfahrung angepasst werden.
Hinweis: Die Checkliste gilt für Tagestouren. Wer längere Ausflüge plant, benötigt natürlich mehr, u. a. Zelte, Schlafsäcke, ausreichend Wasser, Powerbank, Gaskocher etc. Anfänger sollten jedoch eher eintägige und auch nicht zu lange Touren planen und nicht gleich auf die höchsten Berge wandern.
Gesunder Menschenverstand gehört zwar nicht zur Ausrüstung, ist aber essentiell. Hören Sie auf Ihren Körper und übernehmen Sie sich nicht. Bergwanderungen sind deutlich anstrengender als Wanderungen im Flachland und Sie sind viel schneller kraftlos. Schätzen Sie auch die Wege vor Ort ein – wenn es Ihnen zu schwierig vorkommt, wählen Sie eine andere Route. Wenn die Wanderapp Sie auf einen sehr steilen und unwegsamen Pfad führt, gehen Sie zurück. In den Bergen sollte man nicht leichtfertig Experimente machen.
Fazit

Ob Sie nun eine richtige Wandertour planen, einen langen Spaziergang oder vor allem die traumhafte Kulisse der Berge in Österreich genießen möchten – das Land bietet für jeden Geschmack und jeden Fitnessgrad das Richtige. Auch können Sie Wanderungen mit Städtetouren verbinden, z. B. in Wien oder Salzburg, die beide direkt am Berg liegen und dazu auch noch eine wunderschöne Flusslandschaft bieten. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – in Österreich ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
FAQ zu höchste Berge in Österreich
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Welche sind die fünf höchsten Berge Österreichs?
Die fünf höchsten Berge Österreichs sind der Großglockner (3.798 m), die Wildspitze (3.768 m), die Weißkugel (3.738 m), die Glocknerwand (3.721 m) und der Großvenediger (3.662 m). Sie befinden sich größtenteils in den Hohen Tauern und den Ötztaler Alpen.
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Wo liegt der Großglockner?
Der Großglockner befindet sich in den Hohen Tauern an der Grenze zwischen Kärnten und Tirol (Osttirol). Er ist Teil des Nationalparks Hohe Tauern und das bekannteste Bergmassiv Österreichs.
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Wie hoch ist die Wildspitze?
Die Wildspitze ist 3.770 Meter hoch und somit der zweithöchste Gipfel Österreichs. Sie liegt in den Ötztaler Alpen in Tirol und ist ein beliebtes Ziel für erfahrene Bergsteiger.
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Welche Berge in Österreich sind besonders bekannt für Gletschertouren?
Großglockner, Wildspitze, Großvenediger, Weißkugel und Similaun sind besonders bekannt für ihre Gletscher und anspruchsvolle Hochtouren. Für die Besteigung ist Erfahrung im Umgang mit Gletschern erforderlich.
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Welche Berge eignen sich für Wanderer ohne Gletschererfahrung?
Viele Hüttenwege, wie zur Breslauer Hütte oder zur Stüdlhütte, bieten grandiose Ausblicke auf die höchsten Berge. Die eigentlichen Gipfel sind jedoch meist nur mit Gletschererfahrung sicher erreichbar.
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Wann ist die beste Zeit für Bergtouren in den Alpen?
Die beste Zeit für Bergtouren in Österreich ist von Juni bis September. In diesem Zeitraum sind die meisten Hütten geöffnet und die Wege meist schneefrei. Gletschertouren erfordern jedoch immer Vorsicht.
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Was macht den Großglockner besonders?
Der Großglockner ist nicht nur der höchste Berg Österreichs, sondern auch ein nationales Wahrzeichen. Die markante Form und die berühmte Hochalpenstraße machen ihn zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Touristen.
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Welche Ausrüstung ist für Hochtouren notwendig?
Für Hochtouren auf die höchsten Berge werden Gletscherausrüstung (Steigeisen, Pickel, Seil), Helm, Klettergurt sowie alpine Erfahrung und Trittsicherheit benötigt. Ein Bergführer wird für Unerfahrene empfohlen.
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Gibt es geführte Touren auf die höchsten Berge?
Ja, zahlreiche Alpinschulen und Bergführer bieten geführte Touren auf Großglockner, Wildspitze, Großvenediger und andere hohe Gipfel an. So kann die Sicherheit bei schwierigen Bedingungen erhöht werden.
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Welche Rolle spielen die Hütten in den Alpen?
Hütten wie die Breslauer Hütte, Stüdlhütte oder Kürsingerhütte sind wichtige Stützpunkte bei der Besteigung der höchsten Berge. Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten, Verpflegung und Schutz vor Wetterumschwüngen.