„Es stand an seines Schlosses Brüstung
der Ritter Fips in voller Rüstung.

Da hörte er von unten Krach
und sprach zu sich: „Ich schau mal nach!“

Und lehnte sich in voller Rüstung
weit über die erwähnte Brüstung.

Hierbei verlor er alsobald
zuerst den Helm und dann den Halt,

wonach – verfolgend stur sein Ziel –
er pausenlos bis unten fiel.

Und hier verlor er durch sein Streben
auch noch den Rest von seinem Leben.

Kopp-Verlag

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Und hier endet die Ballade
vom tapferen Ritter Fips.
Gott sei Dank!“

Ein Gedicht von Heinz Erhard.


Indes, nicht alle, die z.B. als Blechhaufen auf dem Friedhof der Geschichte entsorgt wurden, sind damit weg. Manche kommen als Wiedergänger zurück, als Ghouls…

Marcel Luthe hat vor dem Verwaltungsgericht in Berlin verloren.
Luthe wollte die Akte „Merkel“ vom Bundesarchiv, um Quellenkunde zu betreiben und Licht in das Treiben von Angela Merkel in u.a. ihrer Funktion als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda sowie die Hintergründe eines Zollvorfalls mit Solidarnosc-Materialien zu bringen.

Über Letzteres hat Martin E. Renner gerade einen Beitrag auf Philosophia Perennis veröffentlicht:

[…]

„Ein Vorfall, der für sich genommen bereits Fragen aufwirft. In Merkels Gepäck fanden DDR-Grenzbeamte Solidarność-Material – Zeitschriften, Abzeichen und Fotos eines Denkmals der polnischen Oppositionsbewegung. In einem Staat, der politische Abweichung mit paranoider Konsequenz verfolgte, hätte ein solcher Fund normalerweise drastische Konsequenzen gehabt.

Doch nichts geschah.

Keine Vernehmung. Keine Sanktion. Keine Akte – jedenfalls keine, die öffentlich existieren dürfte.

Man könnte meinen, dass gerade dieser Umstand ein legitimes Interesse an historischer Aufklärung begründet. Schließlich handelt es sich nicht um irgendeine Privatperson, sondern um die ehemalige Bundeskanzlerin, die über 16 Jahre hinweg die Geschicke der Bundesrepublik gelenkt hat.

Doch genau dieses öffentliche Interesse erklärte das Gericht kurzerhand für nachrangig.
Die Begründung wirkt beinahe surreal: Selbst wenn Merkel tatsächlich FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda gewesen sein sollte – was sie bestreitet – wäre diese Position angeblich nicht bedeutend genug gewesen, um sie damals zu einer „Person der Zeitgeschichte“ zu machen.

Eine erstaunliche Argumentation.

[…]

Erstaunliche Vorgänge umranken das Leben von Angela Merkel, zu deren Eintritt in die CDU Helmut Kohl wohl gesagt hat: „Nun ist sie halt‘ mal hier“ – oder so… Erstaunlich ist z.B. das Urteil des Verwaltunsgerichts, in dem nicht nur ein öffentliches Interesse an der Frage, wie tief Merkel zu Ostzeiten im Stasi-Sumpf von Mielke gesteckt hat, verneint worden ist, es wurde mit einer Rabulistik verneint, die sich gewaschen hat.

Akteneinsicht sei dann zwingend zu gewähren, wenn es sich bei dem, dessen Akte gelesen werden soll, um einen „Begünstigten des Ministeriums für Staatssicherheit“ handele. Es gebe KEINE Anhaltspunkte, die dafür sprächen, dass Merkel „Begünstigte“ des MfS gewesen sei, so eine Begründung, die an Zuckmeyers „Hauptmann von Köpenick“ erinnert, der einen Pass und eine Aufenthaltsgenehmigung benötigt, um Arbeit zu finden, indes einen Arbeitsplatz nachweisen muss, um einen Pass und eine Genehmigung zu erhalten. Die Anhaltspunkte dafür, dass Merkel „Begünstigte des MfS“ war, wenn es welche gibt, fänden sich in Merkels-Stasiakte, eben der Akte, die Verwaltungsrichter in Berlin gerade der Öffentlichkeit entzogen haben.

Eine erstaunliche Argumentation, von Richtern, ein schneller Weg, die eigenen Nicht-Eignung für das Richteramt unter Beweis zu stellen.

Akteneinsicht ist zudem zwingend, wenn die beaktete Person eine solche der Zeitgeschichte vor dem Jahre 1990 war. Wenn man als Richter Akteneinsicht verweigern will, dann reicht es offenkundig zu behaupten, Merkel sei als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda an der Akademie der Wissenschaften ein kleines Licht, „sehr weit unten“ in der Hierarchie gewesen und nicht hauptamtlich, sondern eher ehrenamtlich. Die meisten IM waren ehrenamtlich aktiv, aber das nur am Rande.

Sie sei kein „herausragendes Licht“ in der DDR gewesen, so die Urteilsbegründung des Vorsitzenden Richters am Verwaltungsgerich Berlin, Jens Tegtmeier

Apropos Tegtmeier.
Es gab einmal einen anti-sykophantischen Tegtmeier, der dessen ungeachtet, mindestens so gefährdet war, Fehlschlüsse zu produzieren, wie ein Berliner Verwaltungsrichter….

Kleines Intermezzo, um den Ernst der Situation aufzulockern.

Es ist ernst: Merkel hat es in die Meldungen im Vereinigten Königreich geschafft, und zwar mit ihrer Forderung nach einer Einheitspartei unter Einschluss aller noch nicht so lange in Deutschland Lebenden, die sich zusammenrotten sollen, um die AfD aus dem Parlament zu treiben.

Bei GB-News liest sich das wie folgt (keine Sorge, wir haben die Originale anschließend):

Merkel, who accepted more than one million „refugees“ into Germany, has now urged the country’s foreign-born voters to oust the AfD.

„I would like people with a migration background… or with a migration history… to join forces with those who do not make common cause with the AfD.

„I wish everyone would stand together against this party. And we do not split ourselves as a political centre, I say, onto those who have a migration history and those who have none. Because then our country would become weaker against the AfD.

„Whether a German citizen has been a German citizen for two years or for four days or the entire family for three generations, it doesn’t matter.

Quelle: GB News

Das, was hier zitiert wird, haben wir als zwei kurze Videos aus dem Interview mit Merkel, das der Hessische Rundfunk am 6. März 2026 in seiner Sparte „Freiheit Deluxe“, bescheuerte Titel für … Leute? veröffentlicht hat. Es geht in der Sequenz um die Brandmauer gegenüber der AfD, die letztlich auf dem Mist von Merkel gewachsen ist.

Im ersten dieser Ausschnitte sagt Merkel:

„Wir sind das [PAUSE] deutsche Volk [Die Pause ist selbstredend]. wir müssen darin zusammenhalten, wenn man gegen Menschen vorgehen muss, die ganz andere Vorstellungen über unsere Zukunft haben.“

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht: Ich benötige keinen Einblick mehr in die Stasi-Akte von Merkel.

Der eine Satz oben macht Haken in allen Boxen, die man gemeinhin mit der Art von Faschismus in Zusammenhang bringt, der in Kommunismus/Sozialismus seinen Ausdruck gefunden hat: Das kommunistische/sozialistische Sendungsbewusstsein, dessen Hort sich im Besitz des absoluten Wissens und der darauf folgend unkritisierbaren Mittel zur Erreichung umfassenden Heils wähnt und aus dieser Phantasie heraus alle diejenigen, die – wie Merkel es sagt: „GANZ andere Vorstellungen über UNSERE Zukunft haben“, bekämpfen will.

In einem Satz schließt Merkel all diejenigen, die AfD-Mitglied sind, die AfD-Wähler sind, die AfD-Sympathisant sind aus „UNSERER ZUKUNFT“ aus. Starker Tobak, der an vergangene Genozide auf Deutschem Boden erinnert. Das Verbrechen, das zum Ausschluss aus der Zukunft führt: eine andere Vorstellung. Das grenzt schon an religiösen Fanatismus (wobei über die Seite, von der es grenzt, diskutiert werden kann) und lässt keine Fragen mehr offen: Merkel verbreitet hier kommunistisch-sozialistischen Agitprob. Sie ist offenkundig nie aus der geistigen Enge ihrer (von ihr bestrittenen) Position als „FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda an der Akademie der Wissenschaften“ herausgekommen.

Im zweiten Ausschnitt erläutert Merkel dann ihre Vorstellung vom Block der Parteien, die gemeinsam gegen die AfD eine Einheitsfront bilden, so wie sie es aus der DDR kennt, in der sie, nach Ansicht von Verwaltungsrichter Tegtmeier ein so kleines Licht gewesen ist, dass man ihre Stasi-Akten verstecken kann. Dessen ungeachtet liegen die formativen Jahre von Merkel in der DDR, und sie scheint den AgitProp der SED vollständig internalisiert zu haben, so sehr, dass sie ihn Jahrzente später noch herbeten kann.

Wenn es Parteien gibt, die „andere Vorstellungen über UNSERE Zukunft“ haben, dann muss man diese Parteien aus der Einheitsfront der Einheitsparteien ausgrenzen und bekämpfen. Indes, man darf nicht den Eindruck entstehen lassen, dass man die AfD, die „anderen Vorstellungen“ nur deshalb bekämpft, weil man sich für Elite hält (Im Zusammenhang mit CDU/CSU, SPD oder Grünen/LINKE das Wort Elite auch nur zu tippen, ist mir so zuwider, dass ein Vertipper den anderen jagt. Aber natürlich ist das Geschwätz von „der Elite“ für Leute wie Merkel elementar: Würden sie sich nicht als Elite inszenieren, worauf sollten sie dann ihre Behauptung besonderer Weihe stützen, auf das was sie tun sicher nicht …) und Bürger entsprechend für „Sub-Elite“, für Idioten, mit denen man zum eigenen Vorteil Schlitten fahren kann und entsprechend seine Pfründe sichern will. Wenn es allerdings soweit gekommen ist, dass die Partei mit „anderen Vorstellungen über UNSERE Zukunft“ von Millionen Wählern gewählt wird, dann muss man Personen mit „Migrationshintergrund“ oder „Migrationsgeschichte“ (warum das ein besserer Begriff sein soll, wie Merkel suggeriert, weiß ich nicht und manche Dinge sind zu absurd, als dass sich darüber nachzudenken lohnen würde), in großer Zahl zuwandern lassen und auf die Wahl der Einheitsparteien verpflichten, genauso, wie Merkel das im Interview tut.

Dieses Interview [hier in kompletter Länge] gehört zum Demokratiefeindlichsten, das ich je gesehen habe und weil dem so ist, kann das Bundesarchiv die Akte „Merkel“ ruhig unter Verschluss halten. Ich benötige die Akte nicht, um zu wissen, was darin steht.

Merkel erzählt es ganz freiwillig.


 

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