Die Kronen Zeitung titelte im Jahr 2019 „FPÖ am Ende!“, 2022 erfand sie einen Abschiedsbrief eines blauen parlamentarischen Mitarbeiters samt angeblichen Selbstmordversuch, um Herbert Kickl anzupatzen. All das half nichts, um Wahlerfolge der Freiheitlichen zu verhindern. Jetzt behauptet die Krone: „Wenn Herbert Kickl unser Bundeskanzler wäre, würden heute im Land auch nicht Milch und Honig fließen“.
Angst um Regierungsinserate?
Da die Krone bei ihren Angriffen auf den erfolgreichen Oppositionschef der größten Parlamentspartei auch nicht davor zurückschreckt, das Niveau auf einen neuen Tiefpunkt des österreichischen Journalismus zu senken, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, der Zeitung gehe es vor allem darum, Kickl als Volkskanzler zu verhindern und damit sicherzustellen, dass teure Regierungsinserate weiterhin in die Wiener Muthgasse kommen.
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Kickls Solo im ORF
Einer, der immer wieder ausgeschickt wird, um Kickl schlecht darzustellen, ist der Innenpolitik-Schreiber Claus Pándi. Heute, Donnerstag, fiel ihm für seinen Kommentar der Titel „Herbert Kickls Solo im ORF war ein Glücksfall“ ein, der aber so gar nicht zum eigentlichen Text passte. Denn in seinem Geschreibsel will Pándi Zeuge einer Luftnummer geworden sein, als der FPÖ-Chef die Gunst der Stunde nutzte, um in der „ZIB2“ am Dienstag zu Fragen der Wirtschaft und Budget Stellung zu nehmen.
Milliarden fließen in dubiose Kanäle
Flapsig behauptete der Krone-Redakteur, dass Kickl, als es um Einsparungen ging, „konfus von Milliarden hier und Milliarden dort“ gesprochen habe. Tatsächlich aber kam der Frontmann der Blauen nicht ins Schwimmen, wie Pándi bemerkte, sondern Kickl wurde konkret: Stopp der Ukraine-Zahlungen, durchforsten des NGO-Komplexes (das die FPÖ für die Regierung bereits macht und dahinter gekommen ist, das allein hier Milliarden ins Ausland und in dubiose Inlands-Projekte fließen), Schluss mit „klimareligiösen“ Förderungen, Sparen bei den Ausgaben (zum Beispiel bei externen Beratern der Verlierer-Ampel, die 300.000 Euro täglich verschlingen), und vor allem bei der Asyl-Industrie.
Pándi macht sich Sorgen
In den 17 Minuten, die der ORF Kickl einräumte, konnte der FPÖ-Chef nur Eckpfeiler seiner Politik nennen. Kein Grund also für Pándi, sich „Sorgen um den Mann“ zu machen. Vielmehr sollte er und mit ihm die Kronen Zeitung einmal ins sich gehen und überlegen, wie das denn wäre, wenn ein Volkskanzler Kickl eine erfolgreiche Wende herbeiführt und plötzlich Geld auch dafür da wäre, um in der Kronen Zeitung ein kleines Inserat auf Kosten der Steuerzahler zu schalten.