Seit wir am gestrigen Morgen einen Beitrag veröffentlicht haben, der die komplette „Menschen-machen-Klimawandel“-Erzählung widerlegt, in dem wir einen wissenschaftlichen Beitrag von Les Hatton diskutieren, der am Beispiel der Vostok-Eisbohrkerne zeigt, dass eine Erwärmung von 1,1 Grad Celsius, wie wir sie seit Beginn der Industrialisierung angeblich sehen, mehr oder minder normal, in jedem Fall nicht außergewöhnlich ist, ist dieser Beitrag vor allem auf x viral gegangen.
Die Mehrheit derjenigen, die den Beitrag sehen, teilen oder „liken“ ihn, kommentieren ihn zustimmend. Unter denen, die dem Ergebnis „reserviert“ gegenüberstehen, gibt es die übliche Fraktion von Schreihälsen, die denken, wenn sie negative Adjektive an etwas ankleben, das sie nicht mögen, kann ihr Beitrag, der bar jeder Argumentation, jeder Begründung ist, etwas anderes erreichen als sie selbst lächerlich zu machen und als leichtgläubige Kleinkinder auszuweisen, die mit psychologischer Notdurft an der Lüge kleben, die sie internalisiert haben, ohne zu wissen warum..
Sehr wenige unter den Kommentaren, die von Anhängern der „Menschen machen Klimawandel“-Erzählung vorgebracht wurden, enthalten den Versuch, die eigene Meinung, nach der falsch sei, was Les Hatton veröffentlicht hat und wir besprochen haben, zu begründen.
Anhand dieser vorgebrachten Begründungen kann man sehr schön die faktischen und logischen Fehler, die die Fraktion der Klimawandel-Apologeten auszeichnet, deutlich machen.
Wir tun dies am Beispiel der ausführlichsten Gegenrede von einem Nutzer, der sich „Der TutNix“ nennt:
Fünf Punkte bringt er vor, um zu begründen, warum das Ergebnis von Les Hatton, das wir besprochen haben, falsch sein soll. Alle fünf Punkte sind falsch, logisch falsch, argumentativ falsch oder faktisch falsch.
Die Daten, die Hatton verwendet, sind allgemein verfügbar und basieren auf den Bohrkernen, die an der Antarktisstation „Vostok“ genommen wurden. Die Bohrkerne reichen in eine „Tiefe“ von 800.000 Jahren zurück und ermöglichen es, die Temperatur und den CO2-Gehalt der Luft zu bestimmen.
Das Ergebnis sieht dann so aus:
Das sind in der Tat Ergebnisse auf Basis einer LOKALEN MESSUNG in der Antarktis. Aber: Das ändert nichts an der Tatsache, dass diese Ergebnisse FALSIFIZIEREND für die GLOBALE Menschen-machen-Klimawandel-Erzählung sind.
Denn (a) entweder findet der angebliche Klimawandel in der Antarktis seit 800.000 Jahren OHNE ZUTUN von Menschen statt, was die Notwendigkeit mit sich bringt zu zeigen, was die Antarktis auszeichnet, die Luft über der Antarktis und den Schnee der Antarktis seit Jahrtausenden von jedem Einfluss durch Menschen freihält. Anders formuliert: Was das CO2, das doch angeblich für eine „GLOBALE Erwärmung“ verantwortlich ist, davon abhält, diese globale Wirkung auch in der Antarktis zu entfalten, es quasi aus der Atmosphäre über der Antarktis fernhält.
Dem ein oder anderen mag etwas auffallen, bei dieser Argumentation, denn wenn es lokale Abweichungen gibt, die die Menschen-machen-Klimawandel-Erzählung falsifizieren, dann kann diese Erzählung KEINE globale Geltung mehr für sich beanspruchen: Ist als „GLOBALE“ Behauptung WIDERLEGT.
Hinzu kommt (b), dass hier frech vorausgesetzt wird, was zu zeigen wäre, nämlich dass ein aus Datenpunkten, die über die Erde verstreut sind und interpolierten Werten, um die vielen fehlenden Werte zu SCHÄTZEN, bestehender Mittelwert, dass ein solcher zusammengebastelter Mittelwert eine höhere Validität hat als eine lokale Messung. Es wäre also zu zeigen, dass der ERRECHNETE und damit zwangsläufig UNGENAUE „globale Mittelwert“ eine höhere Validität für sich reklamieren kann, als eine lokale und mehr oder minder präzise Messung.
Dass es eine Korrelation zwischen Temperatur und CO2 gibt, das hat niemand bestritten. Die Fragen, die sich mit jeder Korrelation verbinden, die lauten indes: Wird ein tatsächlicher Zusammenhang abgebildet oder nur ein Scheinzusammenhang?
Und wenn ein tatsächlicher Zusammenhang abgebildet wird, in welche Richtung geht er: Folgt ein Anstieg der CO2-Konzentration einer sich erhöhenden Temperatur nach oder ist es umgekehrt?
Soweit ich die derzeitige wissenschaftliche Forschung mit Bezug auf diese Frage übersehe, gibt es kaum noch jemanden, der der Ansicht ist, die Erhöhung der Temperatur folge einem Anstieg des atmosphärischen CO2, vielmehr könnte man, um in der Sprache der Klimawandel-Apostel zu antworten, fast von einem Konsens darüber sprechen, dass ZUERST die Temperatur steigt und DANN der Anteil des atmosphärischen CO2.
Das bringt uns zum nächsten „Einwand“, dem angeblich schnellen und exponentiellen Anstieg, der als Schutzbehauptung angeführt wird, weil man die Kausalität von Temperaturanstieg für CO2-Anstieg nicht mehr bestreiten kann. Nun wird behauptet, der CO2-Anstieg als Folge des Temperaturanstiegs falle durch menschliches Zutun besonders stark aus. Bislang gibt es keine Forschung, die auch nur ansatzweise diese Behauptung belegen könnte, geschweige denn einen „exponentiellen Anstieg“, der häufig behauptet, aber noch nie belegt wurde.
ABER: Es gibt die Forschung von Les Hatton, die zeigt, dass ein Anstieg der Temperatur, wie wir ihn im letzten Jahrzehnt gesehen haben, die berühmten 1,1 Grad Celsius, alles andere als ungewöhnlich ist, über die letzten 140.000 Jahre 16% der Jahrhunderte, in die man die Hundertausende Jahre unterteilen kann, auszeichnet und KEIN menschliches Zutun benötigt.
Das ist der Killerblow für die „Menschen-machen-Klimawandel-„Erzählung, denn wenn es möglich ist, eine Temperatursteigerung wie die der letzten 100 Jahre ganz ohne menschliches Zutun zu erreichen, dann stellt sich die Frage, wie man BELEGEN will, dass es dieses Mal NUR aufgrund von menschlichen Zutun der Fall ist. Eine mehr oder minder „akademische“ Frage, denn die Bohrkerne aus der Antarktis legen den Schluss nahe, dass Menschen, was das Klima angeht, schlicht irrelevant sind.
Sorry, Leute, ihr müsst Euch eine andere Spielwiese suchen, um Euch wichtig zu machen…
Und weil es in den letzten Jahrtausenden nur selten Menschen gab und diese seltenen Menschen an den 16% Temperaturanstiegen über Jahrhunderte von mindestens 1.1 Grad Celsius entsprechend NICHT beteiligt gewesen sein können, deshalb stellt sich die Frage, warum ein Temperaturanstieg, der in seinem Ausmaß über Jahrtausende ohne Menschen möglich war plötzlich von Menschen verursacht sein soll und nicht natürlichen Ursprungs?
Nach wie vor eine Frage die die Anhänger der Menschen-machen-Klimawandel-Erzählung nicht beantworten können.
Wenn die Fakten versagen folgt der Appell an die „Moral“, jenseits davon, dass er einen Fehlschluss darstellt, ein Mittel der intellektuell armen.
Allein die Idee, man könne ein Klima erhalten, das als komplexes System von einer großen Zahl Variablen abhängig ist, ist kurz vor Irrsinn, ein komplexes System, das nichtzuletzt von der Sonne massiv beeinflusst, wenn nicht determiniert wird, die nach derzeitigem Stand der Technik NICHT von Menschen beeinflussbar ist und von der nicht bekannt ist, dass sie in der Vergangenheit Rücksicht auf die Bedürfnisse von Menschen genommen hätte.
Wer glauben will, der wird glauben und wer versucht, anderen seinen Glauben aufzuzwingen, wider alle Rationalität aufzuzwingen, der hat die Grenze zum religiösen Fanatiker genommen.
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